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Ep. 126 Allen folgt in Wortlaut und Orthographie der Fassung in A zur Erstausgabe von 1500. Wir geben den nur wenig veränderten Text der Dedikationsepistel zur Ausgabe von 1506 (B).

3 Guilielmo Monioio William Blount, Lord Mountjoy (ca. 1478-1534), in Paris 1498-99 Schüler und dann lebenslänglicher Gönner des Er., hatte diesen 1499 erstmals nach England eingeladen und mitgenommen. Cf. Contemporaries I, pp. 154-156.

10 ad ... vnguem exacta Cf. Adag. 491 (Ad vnguem), ASD II, 1, p. 562.

12 nostram profectionem Die Rückreise aus England nach Paris.

13 medicum Wilhelm Kopp aus Basel, in Paris Arzt der natio Germanica, behandelte Er., mit dem er befreundet war (Ep. 124, ll. 15-17). Cf. Contemporaries I, pp. 336-337.

14 Plin. Epist. III, 5, 16.

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21 Richardi Charnoci Richard Charnock, Augustiner Domherr, war seit 1496 prior studentium in St Mary's College in Oxford, wo Er. im Herbst 1499 sein Gast war. Cf. Contemporaries I, pp. 300-301.

28 ὄκνοι ... asini Cf. Collect. 27, ll. 510-512.

50 Fabius ... iudex Quint. Inst. VI, 3, 98.

50-51 inter argumenta ... putat Quint. Inst. V, 11, 41.

57-60 Iam ... delectet Aus Plato (in der lateinischen Übersetzung Ficinos) übernahm Er. in den Collect. mehrere Reihen von Adagia, so Collect. 728-735 (ausser 731), 744-747, 792-801 (ausser 799).

60 Plautus Von den vielen aus Plautus entnommenen Adagia ist die lange, fast ununterbrochene Reihe Collect. 52-90 hervorzuheben.

62-63 vt hac ... aequari Nach Quint. Inst. X, 1, 99.

63 Terentius Auch aus Terenz entnahm Er. Sprichwörter reihenweise, so z.B. Collect. 529-543 (ausser 537) und 551-572 (ausser 555), neben manchen Einzelnummern.

63-64 Terentius ... superior Nach Hor. Epist. II, 1, 57-59: "Dicitur ... Plautus ad exemplar Siculi properare Epicharmi, / Vincere Caecilius grauitate, Terentius arte."

65 M. Varro ... doctissimus Nach Aug. Civ. VI, 2: "Vir doctissimus vndecumque Varro" oder vielleicht direkt aus Augustins Quelle, der versifizierten Schrift De metris (Vers 2846) des Terentianus Maurus, deren ed. princ. 1497 in Mailand erschienen war.

65-67 M. Varro ... petiuerit? Wohl angeregt von Polizian, Praelectio in Persium, p. 516 ed. Basil., wo einige der im folgenden genannten Titel menippeischer Satiren Varros erwähnt sind. Den Quellennachweis zu den einzelnen verzeichnet unser Kommentar zu den betreffenden Collectanea. Cf. auch van Poll, ASD II, 1, p. 59, n.ll. 227-8.

67 Ὄνος λύρας Collect. 125.
     Γνῶθι σεαυτόν Collect. 108, l. 992.

67-68 Δὶς παῖδες γέροντες Collect. 290.

68 Nescis ... vehat Collect. 334.
     Mutuum ... scabunt Collect. 7.
     Catullo Aus Catull konnte Er. nur wenige Adagia entnehmen; cf. Collect. 121, 397, 406, 658, 669.

69-71 Horatii ... habent? Neben vielen einzelnen Adagia entnahm Er. auch ganze Reihen aus Horaz, so Collect. 154-159, 316-320, 432-441, 489-493, 589-595. 598-602.

71 Persius Aus Persius stammen neben andern viele Collect. der Reihen 224-242 und 256-272.

72 Martiale Die Reihe der Collect. 654-668 stammt fast ganz aus Martial.
     Ausonioque Aus Ausonius ist u.a. die Reihe Collect. 753-760 (ausser 756 und 759) entnommen.

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73 Plinius Secundus Die Naturalis historia des altern Plinius benützte Er. laufend sowohl als Quelle für Sprichwörtliches wie für Realia.

75-76 iuxta ... arrosisse Hor. Serm. I, 10, 71: "Saepe caput scaberet viuos et roderet vngues." Cf. Collect. 240.

76 manibus pedibusque Collect. 40.

77-78 a capite ad calcem Cf. Collect. 82 und Adag. 137, ASD II, 1, p. 250.

80-82 apud Graecos ... Diogenianus Zu den griechischen Paroemiographen cf. unsere Einleitung, oben p. 22; pp. 25-27.

81-82 Apostolus Bizantius Er. kannte Michael Apostolios (etwa 1425-1485?), der um 1460/70 eine grosse Kompilation griechischer und byzantinischer Sprichwörter verfasst hatte, im Jahr 1500 nur durch seine Nennung in Polizians Miscell. I, 16, wo in der ed. princ. (1489) und im Nachdruck im Sammelband Brescia 1496, den Er. benützte, der Genetiv "Apostoli" steht, aus dem Er. die Fehlform Apostolus' bildete. Erst für die Adag. hatte er die Sprichwörtersammlung in Venedig zur Verfügung und schöpfte reichlich daraus; cf. ASD II, 5, p. 89, n.ll. 667-668.

82 Stephanus Auch die Ethnika des Stephanus von Byzanz kannte Er. 1500 nur aus humanistischen Zitaten, besonders aus den Castigationes Plinianae des Hermolaus Barbarus (Rom, 1492/93).

83-85 ex Diogeniani ... accesserit Trotz den Mängeln, die Er. an der Diogenian-Sammlung mit Recht hervorhebt, war diese die wichtigste Quelle der Collectanea und die einzige griechische Schrift, die ihm im Jahr 1500 in Paris zur Verfügung stand. Von den ca. 820 Adagia der Ausgabe A sind mindestens 220, also mehr als ein Viertel, daraus entnommen.

85-86 apud Latinos ... tentauit Entgegen dieser Vermutung war schon zwei Jahre vor den Collectanea im April 1498 der Prouerbiorum libellus des Polydorus Vergilius erschienen (Venedig, Christophorus de Pensis), der 306 meist lateinische Sprichwörter mit kurzen Erläuterungen enthielt. Doch behauptete Er. in jahrelangem Streit mit Polydor noch 1533 (Ep. 2773, ll. 69-76 = ASD II, 1, p. 42, ll. 476-483) die Priorität seiner Collectanea. Cf. Einleitung, oben p. 11 sqq.

90 Gellius Gellius war für Er. nicht nur Quelle von Sprichwörtern, auch griechischen; er war ihm auch Vorbild für ihre grammatisch-philologische Behandlung.
     Macrobius Macrobius benützte Er. immer wieder, auch in den Adagia, aber nicht für ganze Sprichwort-Reihen.

91 Donatus ... Porphyrione Die Kommentatoren von Terenz und Horaz bezeugen öfters den sprichwörtlichen Gebrauch eines Verses und geben gelegentlich auch dessen griechische Form.

92-93 non quod ... repperisse   Collect. 130.

93-94 asterisco praenotandum Cf. Collect. 765.

98 statim ... Σαρδόνιον Collect. 2.

99 in ... Tullianis Cic. Fam. VII, 25, 1.

102 Hieronymum Dank ihrem Reichtum an Sprichwörtlichem sind die Briefe und die polemischen Schriften des Hieronymus in den Collectanea reichlich benützt, so ist z.B. die Reihe der "Pythagorica adagia" in Collect. 93-106 daraus entnommen.

103-104 neque natare ... didicisse   Collect. 641.

106 ranas Seryphias   Collect. 303.

107-108 Bouem ... ceroma   Collect. 202.

108 Camelus saltauit   Collect. 382.
     Malo ... cuneus   Collect. 51.

108-109 Clauum ... trudere   Collect. 50.

109 Bos ... pedem   Collect. 278.
     Dignum ... cooperculum   Collect. 537.

110 Epicurus Christianus Hier. Adv. Iov. I, 1: "Epicurus Christianorum", in Collect. und Adag. nicht aufgenommen.
     nostri ... Aristarchus   Collect. 765 [l. 455]; cf. van Poll, ASD II, 1, p. 83, n.l. 656.

111-112 Neque ... video Aus Basilius ist nur Collect. 596 entnommen. Erst für die Adag. zog Er. ihn etwas häufiger heran.

113-114 Sed ... ponere Cf. Zu den Anfängen und unsere Einleitung, oben p. 23 sqq.

117 Picus Von Giovanni Pico della Mirandola (1463-1494) kannte und benützte Er. vor allem die Briefe, die in Polizians Omnia opera (1498) unter die zwölf Bücher von Briefen von und an Polizian und an andere Humanisten aufgenommen waren; ausserdem die Schrift 43 De hominis dignitate (ed. Garin, Florenz, 1942: der Text von Garin auch in Giovanni Pico della Mirandola, De dignitate hominis, Lateinisch und Deutsch, Gehlen, Bad Homburg, 1968). Cf. Contemporaries III, pp. 81-84.

117-118 Hermolaus Die genannte Sammlung enthält auch Briefe des Ermolao Barbaro (1454-1493), jetzt in Ermolaos Epistolae, orationes et carmina herausgegeben von Vittore Branca (Florenz, 1943). Sie sind reich an Sprichwörtern, besonders griechischen. Solche behandelte Hermolaus Barbarus beiläufig auch in seinem Hauptwerk, den Castigationes Plinianae (Rom, 1492/93), die jetzt in kommentierter Ausgabe von Giovanni Pozzi (Padua, 1973-1979) vorliegen. Er. benützte beide Quellen, ohne Hermolaus jedesmal zu nennen, reichlich, sowohl für einzelne Adagia wie für ganze Reihen, so etwa Collect. 365-367 und 693-700. Cf. Contemporaries I, pp. 91-92.

118 Politianus Er. schätzte Angelo Poliziano (1454-1494) mit Recht am höchsten unter den italienischen Humanisten. Zunächst hatte er von ihm nur die Miscellaneorum centuria prima gekannt, die ihm in einem autor- und titellosen Sammelband humanistischer Adnotationen zu antiken Autoren vorlag (Brescia, 1496; GW 4114). 1498 kamen die Omnia opera dazu, mit den Briefen, den Miscellanea und weitern Schriften Polizians. Sie wurden eine der Hauptquellen der Collectanea. Er. schöpfte daraus, oft ohne Angabe seiner unmittelbaren Vorlage, neben einzelnen Adagia auch kürzere und längere Reihen, so Collect. 17-24 (ausser 19), 383-388, 404-406, 453-455, 469-483 (ausser 474 und 475). Cf. zu Polizian Contemporaries III, pp. 106-108 und ASD II, 4, p. 217, n.ll. 29-30.

118-119 Venereque ... Attica Cf. Collect. 277 (Atticus lepos).

122-124 Hermolaus ... metuerit Ein Übermass an (griechischen) Sprichwörtern führt Hermolaus am Schluss von Epist. 81 Branca an. Er. las diesen Brief in Polizians Opera als Epist. IX, 5. Cf. Zu den Anfängen, pp. 179-181.

131 tristis ... Areopagita Cf. Collect. 212.
     religiosulum Cf. Hoven, Lexique s.v. religiosulus.

132 in ... sedere Cf. Collect. 246 (Adducere supercilium).

133 patrua ... voce Cf. Collect. 764 und 765.

135 asinus aurum   Collect. 29 (Asinus stramina mauult quam aurum).
     gallus iaspidem   Collect. 4 am Ende.

139 prouerbiosum Cf. Hoven, Lexique s.v. prouerbiosus.

145 aspergentes   Collect. 88 (Aspergo).

147 de tripode prolata   Collect. 673.
     perque ... volitabant Cf. Verg. Georg. III, 9: "virum volitare per ora" (vgl. Ennius, Varia (Epigr.) fr. 18 Vahlen3, p. 215).

148 pro ... inscripta Cf. Plat. Charm. 164 d - 165 a.

150 Ignem ... fodias   Collect. 100.
     Nosce te ipsum   Collect. 108.

150-151 Optimum ... fames   Collect. 109.

151 Quae ...ad nos   Collect. 109 am Ende.

154 Baculo ... inniteris   Is. 36, 6. Nicht in Collect. oder Adag.
     Linum ... extinguet   Is. 42, 3. Nicht in Collect. oder Adag.

154-155 In foueam ... fecit   Collect. 53.

155 In laqueum ... tetenderat Cf. Collect. 53 am Ende.

156-157 Salomonem ... dissoluisse Nach Hier. Epist. 70, 2, 1: "Quis enim nesciat ... Salomonem philosophis Tyri et proposuisse nonnulla et aliqua respondisse?"

157-169 An non ... accommodatum? Er. erwähnt die Spruchbücher des AT und sprichwörtliche Wendungen aus dem NT, um Würde und Gewicht von Sprichwörtern generell zu unterstreichen; verwendet hat er jedoch biblische Sprüche in seiner ersten Sammlung ganz selten: Nur zwei Adagien sind aus dem AT (Collect. 372 und 456) und eines aus dem NT (Collect. 750) genommen, zudem führt er einige wenige biblische Parallelen zu paganen Adagia an.

160-161 neque enim ... attingas Die Schule des Duns Scotus (um 1300) beherrschte zu Er.' Studienzeit die Pariser theologische Fakultät (cf. Ep. 64, ll. 6-11 [a. 1497]). Ihre scholastische Systematik verzichtete auf textnahe Bibelexegese, wie sie Er. seither bei Colet in Oxford kennengelernt hatte (cf. Ep. 108, ll. 20-44 und ll. 55-68 [a. 1499]). Die Paulusbriefe lasen sie entweder gar nicht (cf. Rat. ver. theol., Holborn, p. 299, l. 4 sq.: "Fiunt baccalaurii nondum lecto euangelio aut Paulinis epistolis" und Moria, ASD IV, 3, p. 154, ll. 485-487) oder sie erklärten sie für ungenügend, da sie scholastischer Logik und Begrifflichkeit nicht entsprächen (cf. Moria, ASD IV, 3, p. 150, ll. 423-425: "Paulus ... parum magistraliter definiuit").

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162-163 Canis ... luti   Collect. 750.

163 Aerem verberans 1. Cor. 9, 26; cf. Adag. 884, ASD II, 2, p. 396, ll. 483-485.
     Cymbalum tynniens 1. Cor. 13, 1.

163-164 Cecinimus ... saltastis   Mt. 11, 17.

164 Festucam ... habens Nach Mt. 7, 3 und Lc. 6, 41; cf. Collect. 406 am Ende, aus Hieronymus (Epist. 50, 1, 2). In Adag. 591 als selbstandiges Proverbium aufgeführt.

165 Qua ... vobis   Mt. 7, 2, Mc. 4, 24, Lc. 6, 38.

165-166 Numquid ... dabit? Frei nach Lc. 11, 11-12.

166 Oleum vendentes Nach Mt. 25, 8-9; cf. Collect. 659, ll. 6-7.

171-172 pro nostra virili Cf. Adag. 2792 (Pro mea virili), ASD II, 6, p. 513.

177 Omnia ... amor Verg. Ecl. 10, 69.
    Non ... omnes Verg. Ecl. 8, 63; cf. Collect. 466 am Ende. In Adag. 1294 ist daraus ein eigenes Adagium geworden.

177-178 Quot ... sententiae Ter. Phorm. 454. Aber in Adag. 207 als Sprichwort behandelt.

178 Nusquam ... fides Verg. Aen. IV, 373.
     Nimium ... amittitur Publil. Syr. Ν 40 Meyer aus Gell. XVII, 14, 4.

179-180 neque enim ... arbitramur Den Unterschied zwischen sententia und paroemia legt Er. in Adag. Prolegomena iv, ASD II, 1, p. 50, ll. 121-145 ausführlicher dar.

181 Liuor ... petit Aus Politian. Miscell. I, Praefatio, p. 215 ed. Basil.: "Quod ait Liuius: Inuidia velut ignis alta petit", nach Liv. VIII, 31. 7.

182 Ego ... nauigo   Collect. 281 am Ende. Erst in Adag. 46 als selbstandiges Proverbium aufgeführt.
     In ... veritas   Collect. 354.

185 Contra ... calces   Collect. 188.
    que ... est Mit diesen Worten aus Verg. Aen. VI, 611 meint Er. dasselbe, was er in Adag. Prolegomena iii, ASD II, 1, p. 48, l. 94 sagt: "Metaphora pene semper adest."
     Dionysius Corinthi   Collect. 737.

186 Fuimus Troes   Collect. 17.
     Dimidium ... toto   Collect. 6.

187-188 Suum ... pulchrum   Collect. 297.

189-190 Anacharsis ... Scythas Anacharsis, Epist. 1 Hercher/Reuters (Franz Heinrich Reuters, Die Briefe des Anacharsis, Berlin [Akademieverlag], 1963). Er. fand das Apophthegma griechisch mit lateinischer Ubersetzung, die er wortlich iibernahm, in einem Brief des Giovanni Pico della Mirandola, der als Epist. IX, 4 in der Briefsammlung der Opera Polizians steht (p. 125 ed. Basil.).

191 Macr. Sat. V, 16, 6. Cf. ASD II, 6, p. 481 (Einleitung zur Reihe der Homeradagien) und Ep. 104.

193 Parturient ... mus   Collect. 491.

194 Equus ... alit   Collect. 364.

196 Multa ... labra   Collect. 128.

197 Phalaridis imperium   Collect. 691.

197-198 Sybaritae ... plateam   Collect. 479.

198-199 alba ... amussi   Collect. 23.

199-200 nec omnia ... omnibus   Collect. 14.

200 vulgo ... exceptis z.B. Collect. 723.

203 vitilitigatoribus   Collect. 736, wo in A und B falschlich "V<i>tiligatores" steht.

206 Ornari ... doceri Manil. 3, 39.

207-208 Et... amaricinum   Collect. 3.

208 Ordinem ... Gellius Die Art, wie Gellius die Behandlung verschiedenster Themen ohne innern Zusammenhang aufeinander folgen lässt, war schon Vorbild fur Polizians Miscellanea. Er. nahm sich Gellius und Polizian zum Muster.

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216-217 bimestri ... agentes Cf. unsere Einleitung, oben p. 5.
     dictatiuncula Nach Hier. Adv. Vigil. 3, der einzigen Stelle, an der nach ThLL das Wort im antiken Latein belegt ist.

220-221 extremam manum Cf. Collect. 774: "suprema manus."

221-222 Hoc ... futurus Der Plan einer umfassenderen Sprichwörtersammlung, der dann in den Adagiorum Chiliades von 1508 verwirklicht wurde, bestand demnach schon bei der Abfassung der Collectanea; vgl. auch unten ll. 230-231: "hoc operis futuri degustamentum" und l. 232: "non pauca adiiciemus."

222 alea iacta Cf. Collect. 771 (Iacere aleam).

225 Apelleum ... crepidam   Collect. 153.

227 prouerbiosam Cf. n.l. 139.

228 Nihil nimis Cf. Collect. 108, l. 987.

229 ad cramben recoctam Cf. Collect. 20 (Crambe bis posita mors).

230-231 hoc ... degustamentum Cf. supra, n.ll. 221-222, und Hoven, Lexique s.v. degustamentum.

232 elimatis Cf. Collect. 774.

233 alterum librum Damit ist vermutlich De copia gemeint; cf. Betty I. Knott, De cop. verb., Introduction, ASD I, 6, pp. 7-9.
    nostro ... Marte   Collect. 292.

     1 Adag. 971. Otto 896.

238-239 Cicero ... scribit Nicht aus Cicero, sondern aus Macr. Sat. II, 1, 6: "Crassum illum, quem Cicero auctore Lucilio semel in vita risisse scribit." Bei Cicero steht das nicht in Reden (in actionibus), wie Er. zusetzt, sondern in Dialogen: Fin. V, 92; Tusc. III, 31. Das bei Macr. hier fehlende nomen gentile Licinius fand Er. auch bei Macr., z.B. Sat. III, 14, 15 oder 17, 7.

238 auctore Lucilio Lucil. fr. 1299-1300 Marx = fr. 1315/16 Krenkel.

239 Plin. Nat. VII, 79.

241 Hier. Adv. Ruf. I, 30 (242 et imiteris).

243 multorum ... testimonio Cic. Fin. V, 92; Tusc. III, 31. Liv. XXX, 1, 4-6. Hier. Epist. 7, 5; 130, 13, 2.

247-248 a multis ... authoribus Den Ausspruch aus Lucilius überliefert einzig Hier. Epist. 7, 5.

254 digna dignis eueniunt Cf. Plaut. Poen. 1270: "eueniunt digna dignis."

     2 Adag. 2401. Otto 1586. Polydor Vergil 302.

257 Cic. Fam. VII, 25, 1 (258 ne, si: nisi edd. vett.).

259-261 commentatores ... putant So z.B. der Kommentar zu Cic. Fam. VII, 25, 1 von Hubertinus Crescentinas (Clericus) und Martinus Phileticus, Venedig, 1490 und 1493; cf. ASD II, 5, p. 293, n.l. 78.

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263 risus Ionicus Diogen. 3, 87; cf. Collect. 833.

264 risus Megaricus Diogen. 3, 88; cf. Adag. 470.

265 risus Sardonius Diogen. 8, 5.

266-269 Platonis ... ironia Plat. Rep. I, 337 a. Die Übersetzung ist Ficino entnommen (f° 191r B ed. 1491).

271 ad amussim Cf. Collect. 773.

     3 Adag. 337: Otto 766. Adag. 338: Otto 1720. Polydor Vergil 37.

273 Gell. praef. 19 (279 amaracino: amaricino edd. vett.); extrema lucubratione, weil in den frühen Gellius-Drucken die Praefatio am Schluss stand.

279-280 Est ... conuenit Wohl nach Beroald. Annot. appendix 14 (ed. princ. 1493), der dort dieses Sprichwort behandelt: "[prouerbium] quo significatur neque musicam grac[c]ulis auibus obstreperis et clamosis, neque vnguenta porcis ... conuenire" (f° 323v ed. Bononiensis 1506).

     4 Nicht in Adag.

283-290 In apostolicis ... respondet Angeregt von Giovanni Pico della Mirandola, De hominis dignitate, erschienen Bologna 1496 und in Omnia opera, Venedig, 1498. Dort steht in der Ausgabe von E. Garin, Florenz, 1942, p. 156 = pp. 78-80 Garin 2: "Mysteria secretiora ..., altissimae diuinitatis arcana, plebi palam facere, quid erat aliud quam dare sanctum canibus et inter porcos spargere margaritas? Ergo haec clam vulgo habere, perfectis communicanda, inter quos tantum sapientiam loqui se ait Paulus, non humani consilii, sed diuini praecepti fuit. Quem morem antiqui philosophi sanctissime obseruarunt. Pythagoras nihil scripsit nisi paucula quaedam, quae Damae filiae moriens commendauit. Aegyptiorum templis insculptae Sphinges hoc admonebant, vt mystica dogmata per aenigmatum nodos a profana multitudine inuiolata custodirentur. Plato Dionysio quaedam de supremis scribens substantiis 'per aenigmata', inquit, 'dicendum est, ne si epistula forte ad alio rum peruenerit manus, quae tibi scribemus, ab aliis intelligantur' … Quod maxime confirmat Dionysius Areopagita, qui secretiora mysteria a nostrae religionis auctoribus ... ex animo in animum, sine litteris, medio intercedente verbo, ait fuisse transfusa." Er. schlug einzelne der genannten Quellen nach.

283 In ... litteris   Mt. 7, 6.

284-285 Phoenicum ... litterae Diese kannte Er. u.a. aus Macr. Sat. (I, 9, 12; 19, 13; 21, 12), um den er in Ep. 121 (1499) Gaguin bittet.

285 Pythagorae aenigmata Cf. Collect. 98 (Aenigmata Pythagorica).

286 Paulus 1. Cor. 2, 6-7.

287 Dionysius Ps.Dion. Areop. Eccl. hier. 1, 1, Migne PG 3, 369. Zweifel an der Echtheit des Verfassernamens, den Lorenzo Valla als falsch erwiesen hatte, äussert Er. erst 1516 in den Annot. in NT zu Act. 17, 34; cf. ASD VI, 6, p. 289 sqq. n.ll. 540-584.

289 Plato, Epist. 2, 312 d.

290-291 Manet ... obsperseris Suringar 198, p. 370 sq. weist das Sprichwort in niederländischen und französischen Sammlungen des 16. und beginnenden 17. Jahrhunderts nach.

291 Hier. Epist. 84, 3, 6 (292 esse mittendas: mittendas v.l.).

292-293 Simile ... repperit Heute Phaedr. 3, 12. Er., der Phaedrus noch nicht kennen konnte, entnahm die Fabel aus dem Aesopus Latinus (Romulus) Nr. I, 1, p. 8 (ed. Georg Thiele, Der Lateinische Äsop des Romulus, Heidelberg, 1910); die Sammlung war seit 1476 gedruckt, cf. z.B. Strassburg, um 1481, f° c viiir. Er. zitiert Gallus iaspidem schon 1489 in Ep. 26, l. 74 sq.

     5 Adag. 33. Otto 1036. Cf. Adag. 1708 (Simul et da et accipe).

295 Plat. Ax. 366 c.
    ex poeta quopiam Epicharm. fr. 273 Kaibel.

295-296 da ... accipe Cf. Adag. 1708 (Simul et da et accipe).

51

     6 Adag. 895. Otto 558.

298-306 refertur ... commendasse Nach Beroald. Annot. appendix 3 (f° 320rv ed. Bononiensis 1506), dem Er. ausser den Zitaten auch die Übersetzungen des Griechischen entnimmt (302 Beroaldo: toto sit dimidium).

298 Gell. XVIII, 2, 13, der Hes. Erg. 40 zitiert.

304 Plat. Leg. III, 690 e, und Rep. V (nicht IV), 466 c: Beide Zitate mit (einmal falscher) Buchangabe bei Beroaldo.

306-307 quam ... virtus Nach Hor. Serm. I, 1, 107 (306-307 Quos vltra ... consistere rectum) von Er. aus dem Gedächtnis zugesetzt, nicht bei Beroaldo.

     7 Adag. 696. Otto 1162. Polydor Vergil 2.

312-315 M. Varro ... laudant Nach Beroald. Annot. appendix 2 (f° 320r ed. Bononiensis 1506), wo die vier erwähnten Autoren wörtlich zitiert und emendiert sind.

312 M. Varro ... indidit Cf. supra Ep. 126, ll. 65-68.

313 Mutuum ... citatur Varro, Men. frr. 322-325 Bücheler/Astbury, alle aus Nonius.

314 Auson. Technopaegnion, 4, p. 158 Peiper = p. 177 Green.
     Symm. Epist. I, 31, 1; X, 1, 3 (Budé, Symmaque Lettres, tome I, p. 93 bzw. tome IV, p. 91).

316 Flaccus Hor. Epist. II, 2, 87-89 (319 huic vt Mucius ille: hic vt Mucius [Mutius v.l.] illi codd.).

320 pauloque post Hor. op. cit. 99-100.

     8 Adag. 698. Polydor Vergil 2.

325-330 Adrianus ... cessit Auch diese Anekdote fand Er. in Beroald. Annot. appendix 2 (f° 320r ed. Bononiensis 1506). Beroaldo erzählt sie ohne Quellenangabe nach Hist. Aug. I, 17, 6-7 als Proverbium.

     9 In Adag. nicht als eigenes Proverbium aufgeführt, nur beiläufig in Adag. 698, ASD II, 2, p. 226, ll. 106-109; auch Apophth. V, Scipio Minor 14, LB IV, 266 E

331-333 Iumenta ... praedicent Dieses Apophthegma stammt ebenfalls aus Beroald. loc. cit., wo es ohne Quellenangabe aus Plut. Mor. 201 c entnommen ist.

     10 Adag. 138. Otto 909. Polydor Vergil 300.

334 Lampada ... trado Quelle ist Beroald. Annot. appendix 18 (f° 325r ed. Bononiensis 1506), der zur Erklärung von Lucr. II, 79 Stellen aus Hygin, Rhet. Her., Persius und Varro anführt, jedoch nur Persius und Varro wörtlich.

335-337 Ex ... tradebat Nach Beroaldo, der Hygin II, 15, 2 referiert und ergänzt.

53

340 Varro, Rust. III, 16, 9 (Nunc: Non Beroald. sec. codd. et edd. vett.).

340-341 Rhet. Her. IV, 59, von Er. im Wortlaut einer Cicero-Ausgabe entnommen und als Cicero bezeichnet, während Beroaldo richtig 'Rhetorica ad Herennium' setzt, wie dann Er. acht Jahre später in Adag. 138; cf. van Poll, ASD II, 1, p. 253, n.l. 966.

344 Pers. 6, 61.

     11 Adag. 1977. Cf. Otto 912 Anm.

346 In ... praedicat Quelle ist Ιoh. Bapt. Pius, Annot. priores 10 (im Sammelband Brescia 1496, f ο s iiiir = pp. 381-382 Gruter, Lampas I).

347 Ex multis auctoribus Pius führt ausser dem von Er. übernommenen Plautus-Zitat Columella, Cicero und Asconius an.

349 Plaut. Bacch. 814-815 (350 stulte, stulte, auch Pius: venire: vendi Pius; 351 Atque in eopse; vt: vbi Pius).

     12 Adag. 634. Cf. Otto 49.

354 Plin. Nat. praef. 6.

356-357 Politian. Miscell. 90, p. 301 ed. Basil. (357 sub aleamque).

359-361 Ab albo ... sit Aus Politian. Miscell. 82, p. 295 ed. Basil. 3

59 Vlp. in Dig. II, 13, 1, 1 bei Polizian (361 quod: quid Politian.; dictaturus est Dig. und Politian.).

     13 Adag. 2001. Otto 801.

362 Herculei labores Wahrscheinlich angeregt durch Politian. Miscell. 80, p. 289 ed. Basil.: "Ne quarta omnino luna (sicuti prouerbium [cf. Collect. 496] fertur) nati credamur, vt aliis tantummodo ad Herculis exemplum laboremus." Von inuidia ist jedoch dort so wenig die Rede wie in den antiken Belegen von Herculei labores, die Er. kennen konnte. Cf. ASD II, 5, pp. 23-25, nn.ll. 4 und 14-17.

     14 Adag. 1316. Polydor Vergil 73.

366-372 elegans ... auarissimum Aus Politian. Miscell. 95, p. 306 ed. Basil. mit wenigen Auslassungen (367 In Archetypo sicut in epistola quapiam; et imperatoris Antonini; 369 sunt haec epistolae; sentimus; 370 παντη: πάντοτε Politian.). Cf. Bühler V, p. 626 (Ergänzung zu Bühler I, p. 134, Anm. 52).

367 in archetypis Mit 'archetypum' bezeichnet Polizian den Codex Florentinus (Pisanus) der Digesten (6./7. Jh.); cf. Miscell. 77, p. 286 ed. Basil.: "in Pandectis quoque iis, quae nunc Florentiae publice asseruantur, libro ipso Iustiniani principis archetypo" und Miscell. 78, p. 287 ed. Basil.: "in Pandectis istis Florentinis, quas etiam archetypas opinamur." Zu Polizian und dem Codex Florentinus: Grafton, Scaliger, pp. 29-30.

368 Vlpiano Vlp. Dig. I, 16, 6, 3.

372-374 Hec ... rapientes Der zeitkritische Schluss stammt von Er.

     15 Adag. 1029. Otto 967.

376-381 Plautus ... agri Nach Politian. Miscell. 66, p. 281 ed. Basil., der Plaut. Mil. 321 nach Fulgentius (Sermones antiqui 13) emendiert und dazu Ovid anführt.

376 Plaut. Mil. 321-323 (379 non; luscitiosus: lusciosus Politian.).

380 Ov. Fast. I, 691.

55

     16 Adag. 275. Otto 435.

383-389 In actionibus ... configere Wohl angeregt von Laur. Valla, In Raud., wo p. 402 der Opera, Basel, 1540 (Nachdruck Turin, 1962) Cic. Mur. und Flacc. sowie Hier. "in quodam prologo" genannt sind, jedoch ohne den Wortlaut; cf. Er. Paraphr. in Eleg. Laur. Vallae, ASD I, 4, p. 239, ll. 870-871.

383 M. Tullii Cic. Mur. 25; Flacc. 46.

385 Hier. Adv. Ruf. II, 27, CCSL 79, p. 64 (385-386 cum pro varietate; 387 quid verum; beides auch richtig so in Er. Opera Hier.; cf. ASD II, 1, p. 381, n.l. 903).

391 cornicum viuacitatem Cf. Collect. 391 (Vitra cornices viuax).
    cornicum ... concordiam Cf. Collect. 721 (Semper graculus cum graculo congregatur).

     17 Adag. 850. Polydor Vergil 92.

395-406 Fuimus ... Vixerunt Aus Politian. Miscell. 88, p. 299 ed. Basil. fast wörtlich übernommen, mit wenig eigenen Zusätzen. Cf. Diogen. 2, 30 (dazu Bühler V, p. 486).

395 Fuimus Troes Verg. Aen. II, 325.

396 Plut. Mor. 544 e (398 ἁμές ποτ᾿ ἦμες: ἄμμες ποτ᾿ ἦμεν Politian.; 400 ἐσσόμεσθα πολλῷ κάρρονες Plut. und Politian. [im Sammelband Brescia 1496 f° mr: αμμες δεγεσομεθα πολω κειρονεσ]: πολλῶν κάρονε; Diogen.; 401-402 δέ γ᾿ εἰμέν ... αὐγάσδεο Politian.).

397 trifarium chorum Wir folgen A nach Politian. loc. cit. ("Chorus erat Lacedaemoniorum trifarius"). Cf. app. crit. ad loc.

405 Ciceronianum illud Wohl Cic. Fam. XIV, 4, 5: "Viximus, floruimus." Nicht bei Polizian.

406 Vixerunt Plut. Cic. 22, 4, aus Polizian.
     Menedemus Terentianus Ter. Heaut. 94.

407 Plautinus leno Plaut. Rud. 1321. Beide Komödienzitate sind von Er. zugesetzt, nicht bei Polizian.

     18 Adag. 849. Polydor Vergil 91.

410-413 Milesiorum ... intelligamus Nach Politian. Miscell. 88, p. 299 ed. Basil.

411 Aristoph. Plut. 1002. 1075, aus Polizian.

     19 Adag. 437. Otto 1638. Polydor Vergil 112.

415-422 Ex historia ... deiicere Der ganze Text, mit Einschluss der beiden Zitate aus Ovid und Macrobius, ist in freier Umgestaltung Beroald. Annot. centum 6, 2-5, pp. 62-63 Ciapponi, entnommen.

417 Ov. Fast. V, 633-634 (418 ferrent iuuenes, auch Beroaldo).

420 Macr. Sat. I, 5, 10 (420-421 doctis viris ... adimere vis: adimere vis doctis viris Beroaldo; 421 et tanquam; 422 deicies).

     20 Adag. 438. Otto 454. Polydor Vergil 24.

423 Crambe ... mors Aus Politian. Miscell. 33, pp. 253-254 ed. Basil., wo die drei von Er. genannten Autoren zitiert werden.

424 Plin. Nat. XX, 79.
57      Suid. δὶς 1272 und κράμβη 2318, aus Polizian; cf. Bühler I, pp. 307-308.

428 Iuv. 7, 154.

     21 Adag. 439. Otto 584.

432-434 Hercules ... duos Diogen. 7, 2, wo nur der von Er. benützte Cod. Grab, f° 25v (oder eine Abschrift davon) die ll. 432-433 erzählte Geschichte enthält. Er. führt das Adagium schon im Herbst 1499 in Ep. 116, 1. 27 in Oxford an, wird also die Diogenian-Hs. schon damals gekannt haben. Weniger wahrscheinlich ist Anregung durch Politian. Epist. IV, 7 ed. Ald. 1498: "Nam ne Hercules quidem duos [sic], quod est in prouerbio" (p. 55 ed. Basil. richtig: "Nam ne Hercules quidem contra duos"), da dort weder die Begründung noch die griechische Herkunft genannt ist.

     22 Adag. 834.

437 Aestimare ... vnguibus Die lateinische Fassung des Lemmas entnahm Er. aus Politian. Epist. IX, 2, p. 118 ed. Basil. Diogen. 5, 15 enthält alle sechs Proverbia dieser Nummer 22. In Adag. erhielt jedes eine eigene Nummer.

442 De gustu ... iudicare   Adag. 837. Cf. Collect. 361 nach Diogen. 4, 92.

443 De fimbria texturam   Adag. 836. Otto 663.

444 De vultu Aethiopem   Adag. 838.
     De fructu arborem   Adag. 839.

445 De cauda vulpem   Adag. 835.

446 Haec ... referuntur Diogen. loc. cit.

     23 Adag. 488. Otto 51, cf. Otto 102.

447 Amussis alba Nach Politian. Epist. XI, 20, p. 161 ed. Basil., der auf Gellius verweist, mit dem Zusatz "Possis tu tamen et amussim dicere filum scilicet illud fabrorum", woraus Er. sein Lemma nahm. Cf. auch Epist. II, 10, ed. Basil., p. 24: "sum (quod dicitur) amussis alba."

450 Gell. praef. 11 (452 conuerrebant: conuertebant codd.).

     24 Adag. 488.

453 In ... linea Wie Collect. 23 nach Politian. Epist. XI, 20, p. 161 ed. Basil., wo Plat. Charm. referiert ist. Auch das Lemma griechisch (cf. ll. 454-455) und lateinisch aus Polizian.

456 Plat. Charm. 154 b.

458-461 Apud ... placent Ficinos Übersetzung (f° 98v A ed. 1491).

461-462 Potest... exponunt Nach Diogen. 6, 8, wo das Lemma aber nur Λευκή στάθμη (auch Cod. Grab, f° 22r) lautet.

     25 Adag. 339. Cf. E.H. Waterbolk, Een hond in het bad. Enige aspecten van de verhouding tussen Erasmus en Agricola, Groningen, 1966 (auch in Waterbolk, Verspreide opstellen, Amsterdam, 1981, pp. 27-44).

463-464 Graeci ... balneo Die griechische Fassung, die Er. 1506 in B zusetzte, entnahm er Lucian. Adv. indoct. 5.

465 Agricola Über Rodolphus Agricola (1444-1485), den frühen friesischen Humanisten, cf. ausser Waterbolk und Contemporaries I, pp. 15-17, Agricola, Letters, pp. 3-7, Augustijn, ASD IX, 1, p. 196, n.ll. 786-788 und van Poll, ASD II, 1, pp. 439-441.

465-466 in epistola quadam Cf. infra ll. 476-481. Er. las den Brief in Agricolas lateinischer Übersetzung von Ps.Plat. Axiochus, s.l. et a. [Löwen, 1483], f° 14v; jetzt ist er herausgegeben in: Rudolph Agricola. Letters. Edited and translated, with notes by Adrie van der Laan and Fokke Akkerman | 59 (2002), Ep. 29, pp. 166-181 (cf. p. 180, l. 3); cf. Allen, The English Historical Review 21 (1906), Epist. 29, p. 313.

466-475 Quem ... habet Diesen Abschnitt zitiert Jak. Faber an Er. Ep. 174, ll. 16-26.

468 Alexandro Vuesphalo Alexander Hegius, aus Heek in Westfalen (um 1433-1498), lernte spät (um 1475) bei Agricola Griechisch und war dann Rektor der Lateinschule zu Deventer während des letzten Jahres, in dem Er. diese besuchte. Cf. Contemporaries II, p. 173; Augustijn, ASD IX, 1, p. 197, n.ll. 786-788; van Poll, ASD II, 1, p. 441, n.l. 813.

470 Hermolai Barbari Cf. supra Ep. 126, ll. 113 und 117-118 und n.ll. 117-118.

471 arcem tenuisse Cf. Collect. 742.
     epitaphium Ermolao Barbara, Epistolae, orationes et carmina ed. V. Branca, Florenz, 1943, vol. II, p. 124, carm. 5 (474-475 hoc vno ... Germania quicquid / Laudis). Er. kannte das Epigramm aus Joh. Trithemius, Liber de scriptoribus ecclesiasticis, Basel, 1494 (Joh. Amerbach), f° 125v, wo wie hier hoc viuo steht. Er. besass das Buch: Husner Nr. 236.

482 illud Sir. 22, 6: "Musica in luctu importuna narratio."

     26 Adag. 1030. Otto 196. Cf. Collect. 348.

483 Intus canere Aus Cic. Verr. 2 I, 53.

484 Ἀσπένδιος κιθαριστής Das griechische Lemma entnahm Er. bei der Überarbeitung 1506 aus Zenobius 2, 30, der 1497 in Florenz gedruckt war. Auch in Collect. 188, 248, 373, 504, 746, 819, 820 und 838 ist in B Zenobius benützt.

489 M. Tullius Cic. Verr. 2 I, 53. Zur Zählung der Verrinen cf. ASD II, 4, p. 115, n.l. 630.

495-496 Atque ... canit Cic. Leg. agr. II, 68.

     27 Adag. 383. Cf. Collect. 119.

500-501 Σχοινοτρῶγες ... ignauos Fast wörtlich aus Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae, Glossemata Ο 9, p. 1416 sq. Pozzi.

500 vt Varroni placet Bei Varro nicht nachgewiesen. Siehe aber Felix Heinimann, Vergessene Fragmente des Attizisten Pausanias? in: Museum Helveticum 49 (1992), pp. 74-87, p. 78, n. 18.

501-505 sumptum ... famem Nach Politian. Miscell. 81 (p. 295 ed. Basil.), wo Plin. Nat. richtig mit 'libro naturalis historiae quinto et trigesimo' zitiert ist.

501 Plin. Nat. XXXV, 137.

503 Prop. IV, 3, 21-22, ebenfalls von Polizian angeführt.

506-510 Fertur ... testis Nach Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae zu Plin. Nat. loc. cit. (p. 1138 Pozzi).

508 Paus. X, 29, 1-2, aus Hermolaus Barbarus.

510-512 Ocnos ... corrumpunt Er. bezieht Ocnus fälschlich auf den Esel, der das geflochtene Seil frisst, anstatt auf den Seilflechter. So sogar noch in Adag. 383, wo Er. Pausanias im Wortlaut zitiert und übersetzt; cf. van Poll, ASD II, 1, p. 464 sq. Er. nahm die Fehldeutung wahrscheinlich aus Ioh. Bapt. Pius, Dedikationsepistel zu den Annotationes priores, wo p. 385 Gruter, Lampas I, steht: "ὄνοι ὄκνοι, hoc est asini pigri". Im Sammelband Brescia 1496 ist die Dedikationsepistel auf der letzen Seite abgedruckt.

61

516-517 De eodem ... θώμιγγα Wieder aus Hermolaus Barbarus loc. cit.

     28 Adag. 15. Otto 1564. Cf. Collect. 462 (Iouem lapidem iurare). Polydor Vergil 13.

519 Inter ... saxum Angeregt von Ioh. Bapt. Pius, Annot. priores 10, p. 382 sq. Gruter, Lampas I (im Sammelband Brescia 1496, f° s iiiiv), wo das "Plautinum adagium" aus dem Opferritus des pater patratus erklärt wird. Die Plautusverse hat erst Er. nachgetragen.

522 Plaut. Capt. 616-617 (525 ego: ergo ed. princ.).

     29 Adag. 3738. Polydor Vergil 244.

527 Heracliti apophthegma Ebenfalls angeregt von Ioh. Bapt. Pius, Annot. priores, Dedikationsepistel, p. 385 Gruter, Lampas I (ὄνους), wo Er. Text und Übersetzung von Heraklit B 9 Diels fand.

     30 Adag. 441.

531 Menandr. fr. 296, 6-8 PCG = fr. 333, 6-8 Körte aus Gell. II, 23, 9.

532-533 Tum ... aiunt So wörtlich die Übersetzung Theodor Gazas, der in den Gellius Ausgaben des 15. Jahrhunderts alles Griechische übersetzte.

535-536 Idem ... cornices Suringar 20, p. 33 sq. kennt nur nacherasmische Belege.

     31 Adag. 1317. Otto 1756.

538 Tert. Apol. 7, 13.

540 Soph. fr. 301 Radt TrGF vol. 4 (542 πρὸς ταῦτα; ὁ πάνθ᾿ ὁρῶν; 543 πάντ᾿ ἀναπτύσσει χρόνος).

541 Gell. XII, 11, 6-7. Auch die Übersetzung entnimmt Er. seiner Gellius-Ausgabe.

546-547 Veritatem ... filiam Der Verfasser ist unbekannt. Cf. F. Saxl, Philosophy and History. Essays Presented to E. Cassirer, Oxford, 1936, pp. 197-222; Renzo Tosi, Dizionario delle sentenze latine e greche, Milano, 1991, Nr. 297, p. 138.

     32 Adag. 1182. Otto 167.

550 Graecis in prouerbio Aristoph. Vesp. 1431.
    Cicero Cic. Tusc. I, 41 (553 Graecorum prouerbio).

551 hic Der peripatetische Musiktheoretiker Aristoxenos, fr. 120b Wehrli.

554 alio loco   Collect. 153.

63

     33 Adag. 1351. Cf. Apophth. II, Chilo 4, LB IV, 152 B C.

557-558 Cote ... contra Diog. Laert. I, 71 (in der Übersetzung von Traversari-Brugnolo: "lapideis cotibus aurum examinari et dare apertum sui documentum. Auro autem bonorum malorumque hominum mentem cuiusmodi sit comprobari", nach ed. Ven. 1475), wahrscheinlich durch eine humanistische Zwischenquelle vermittelt, die noch zu finden ist.

     34 Adag. 474. Otto 1129.

561 Plat. Rep. VI, 487 a. Ficino ad loc. (f° 215v B ed. 1491): "Ne Momus quidem illa carperet."

563-565 Erat ... repraehenderet Aus Politian. Epist. I, 4, p. 4 ed. Basil.

     35 Adag. 804.

567 Plat. Rep. VI, 493 d, wörtlich nach Ficino (f° 216v B ed. 1491).

     36 Adag. 2474.

570 Cic. Fam. IX, 21, 3 (570 accusatus a).

     37 Adag. 452. Otto 723.

576 Ter. Eun. 589 (576 fucum factum mulieri).

576-577 Cicero ad Quintum fratrem Quint. Cic. Comment. petit. 35 (577 promiserit, audieris fucum, vt dicitur, facere aut senseris: ... facere velle ... v.l.; 578 aut scire). Er. folgt den edd. vett. In Adag. 452, ASD II, 1, p. 525, l. 164: "Quintus frater ad Ciceronem."

578 offucias Im übertragenen Sinn z.B. Plaut. Capt. 656; Gell. XIV, 1, 2.

     38 Adag. 455.

581 Cic. Hortensius fr. 60 Müller = fr. 68 Straume-Zimmermann bei Non., p. 170, 22-24 M, p. 250 sq. Lindsay (582 scriptis solemus: scrupis otim edd. vett.).

585 Politian. Miscell. 90, p. 302 ed. Basil.

587 Apponere calculum Wohl nach Politian. Epist. VIII, 12, p. 110 ed. Basil.

588-589 Etsi ... accedere Der Satz scheint von Er. selbst gebildet zu sein.

590 Plin. Epist. I, 2, 5; cf. Collect. 622.

     39 Adag. 734. Otto 553. Polydor Vergil 286.

591-593 Qui ... Iuuenalem Lemma und Text sind Politian. Miscell. 7, p. 231 ed. Basil. entnommen.

592 C. Licinius Caluus, fr. 18 Morel, von Polizian aus Sen. Contr. VII, 4, 7 zitiert.

593 Iuv. 9, 133, ebenfalls aus Polizian.

     40 Adag. 315: Otto 1034. Adag. 316 (cf. auch Adag. 2868) und Adag. 324.

597 Ter. Andr. 675-676 (598 Pamphile, hoc).

65

600 Cicero ad Quintum fratrem Quint. Cic. Comment. petit. 56. So auch Adag. 316, ASD II, 1, p. 422, l. 389; cf. Collect. 37, n.ll. 576-577.

     41 Adag. 318. Otto 1521.

604 Plaut. Asin. 157. Schon Antibarb. ASD I, 1, p. 95, l. 27 zitiert.

607 alatis pedibus Vermutlich von Ov. Fast. V, 666 "alato pede" (Merkurs) in humanistischen Sprachgebrauch übergegangen. Cf. auch Hier. Epist. 4, 1, 2 "pinnatis, vt aiunt, pedibus."

608 Velis equisque Politian. Praef. in Suet., f° aa <viii>r (ed. Ald. 1498) = p. 503 ed. Basil.: "velis equisque, quod aiunt." Cf. Adag. 317 und Polydor Vergil 162 (Cum velis et equis).

     42 Adag. 860. Otto 1855.

611 Plaut. Epid. 49 (612 exim velum vortitur).

613 Ter. Hec. 379-380.

614 Don. Comm. in Ter. zu Hec. 380: "Et est haec catholica sententia."

     43 Adag. 786 (Terrae filius). Otto 1763. Polydor Vergil 261.

617-631 Terrae ... demisos Quelle des ganzen Textes, mit Ausnahme des Schlusssatzes, ist Politian. Miscell. 18, p. 241 sq. ed. Basil. Dort sind auch die vier angeführten Texte ausgeschrieben. Doch bezeichnet Polizian die Wendung terrae filius nicht als Proverbium.

620 Pers. 6, 56-59.

625 Cic. Att. I, 13, 4.

626 Idem Cic. Fam. VII, 9, 3.

627 Iuv. 4, 98 (628 gigantis: gigantum v.l.).

630-631 homines ... demissos Nach Tert. Apol. 10, 9, auch bei Polizian.

631-632 cuiusmodi ... est Von Er. zugesetzt, aus Hebr. 7, 1-3.

     44 Adag. 399. Otto 994 und 1572.

634 Ter. Phorm. 780 (634 luto haesitas).

635 in salebra haerere Wohl nach der für Collect. 43 benützten Polizianstelle, Miscell. 18, p. 241 ed. Basil.: "Versum poetae Iuuenalis [sc. 4, 98] ... quicunque hactenus interpretati sunt, haerent in salebra." Cf. Cic. Fin. V, 84.

     45 Adag. 400. Otto 142. Polydor Vergil 171.

639 Cic. Off. III, 117: "sed aqua [Nominativ] haeret, vt aiunt."

67

     46 Adag. 2610, cf. 2609. Otto 35. Cf. Collect. 526. Polydor Vergil 254. Vgl. Ep. 113, ll. 156-157 (a. 1499).

644-645 Das ursprüngliche Lemma in A stammt aus Plin. Nat., infra l. 652, der Zusatz B im Lemma aus Diogen. 1, 68.

647 Plin. Nat. VIII, 42 (651 cuiusque generis mares aut; voluntate: voluptate v.l.; Graeciae).

     47 Adag. 1231. Otto 1637. Polydor Vergil 19.

654 Macr. Sat. I, 11, 13 nach Sen. Epist. 47, 5 (655 quo: quod v.l.; 656 hostes nobis).

658 Oderint, dum metuant Seit Cicero belegt; cf. Adag. 1862 und Otto 1277.

     48 Adag. 1230.

660 Plin. Epist. II, 14, 3-5 (663 adulescentibus: adolescentulis v.l.; 664 pulcherrimum opus; 666 actoribus: auctoribus v.l.; redempti. Manceps conuenitur: Er. folgt den edd. vett.).

     49 Adag. 1183. Otto 500.

675 Plin. Epist. III, 9, 2-3 (676 parte om.).

     50 Adag. 104. Otto 396. Cf. Polydor Vergil 284.

684-685 Est vicium ... retundere Nach Diogen. 5, 16.

685 Amor ... pellit Nach Hier. Epist. 125, 14, 1.

687 Hier. loc. cit.
     Grece Diogen. 5, 16.

     51 Adag. 105. Otto 480.

692 Hier. Epist. 69, 5, 1: "iuxta vulgare prouerbium."

69

     52 Adag. 1813.

694-695 Plaut. Bacch. 887 (697 est machaera, at nobis veruina: Er. folgt der Lesart der codd. in den edd. vett.).

     53 Adag. 51: Otto 759. Adag. 52: Otto 713.

702 Ter. Ad. 833-834: "Solum vnum hoc vitium adfert senectus hominibus: / Atten tiores sumus ad rem omnes quam sat est."

705-708 Postremo ... Effugere Ter. Ad. 952-955 (706 dixti).

710 Suo ... gladio Ter. Ad. 958 (710 gladio hunc iugulo).

715 Plautinum illud Plaut. Amph. 269 (716 sua om.).

717-718 in foueam ... incidisse Cf. Prv. 26, 27 und Ps. 7, 16.

718 laqueo ... tetenderat Cf. Ps. 9, 16. Adag. 53. Otto 917.

     54 Adag. 60. Otto 453.

722-725 Quur ... habebant Cf. ASD II, 6, p. 481 sqq.

724 Macr. Sat. V, 16, 6.

727 illud Plaut. Amph. 707.

729-730 Vsus ... epistolis Der Ausdruck findet sich nicht bei Hieronymus. Umgekehrt hat Er. für ein mit dem vorliegenden bedeutungsverwandtes Sprichwort in Collect. 241A Plautus anstatt Hieronymus als Quelle genannt. Die Verwechslung steht auch noch in Adag. 60 und 82. Cf. van Poll, ASD II, 1, p. 173, n.ll. 656-657.

730 Plin. Nat. XI, 73.

733 Plaut. Amph. 703-705 (737 vna resoluas).

     55 Adag. 766. Cf. Otto 1083.

739 plus aloes ... mellis Da Er. keine Quelle nennt, fand er die Wendung vermutlich nicht bei Iuv. 6, 181, woher sie stammt, sondern entnahm sie Politian. Praef. in Suet., f° aa <viii>r (ed. Ald. 1498) = p. 502 ed. Basil., cf. supra Collect. 41, n.l. 608.

740 in eadem fabula Plaut. Amph. 634-636 (742 dis est placitum, voluptatem).

71

744 Apul. Flor. 18, 5, p. 35 Helm (745 profecto, qui; 745-746 quicquam homini tam prosperum diuinitus datum, quin ei tamen admixtum).

     56 Adag. 374. Otto 27.

748 In Asinaria Plaut. Asin. 99-100 (751 Iubeas vna opera me; 752 rete iaculo).

755 Boeth. Consol. III, metr. 8, 5-8.

     57 Adag. 376. Otto 1249.

757 Libanus idem Plaut. Asin. 91-92.

     58 Adag. 1314.

764 Claretae Die lena heisst Cleareta bei Plaut.; cf. auch Collect. 181, l. 507.
     in eadem fabula Plaut. Asin. 171.

765-766 Tu mulierem ... exprobret Nicht wörtliches Zitat, sondern freie Umformung von Plaut. Asin. 171.

769-770 hostimentum ... pecunia Plaut. Asin. 172.

770 Paul. Fest., p. 91, 11 Lindsay.

771 Par pari referri So z.B. Ter. Eun. 445, Hier. Epist. 45, 5, 2. Cf. Adag. 35, Otto 1337.

     59 Adag. 3074. Otto 1429

772 Quasi... recens Plaut. Asin. 178.

773-774 hodieque ... naribus Cf. Suringar 171, pp. 315-318 und 499.

     60 Adag. 2619. Otto 1500.

775 Ad suum ... callidum Plaut. Asin. 186 (775 quaestum esse aequumst callidum).

     61 Scheint in Adag. zu fehlen. Otto 972.

777 Necesse ... lucrum Plaut. Asin. 217.

778 vulgato prouerbio Cf. Suringar 130, pp. 235-236 und 497.

     62 Adag. 562, ASD II, 2, p. 90, ll. 467-468.

780 Fortiter ... bonum Plaut. Asin. 324 (780 patitur bonum: potitur bonum v.l.).

     63 Adag. 70. Otto 990.

782 Lupus ... nouit Plaut. Asin. 495 (782 quom qualis).

73

     64 Adag. 169.

784-785 Festo ... peperceris Plaut. Aul. 380-381.

     65 Adag. 171.

792 In Curgulione Plaut. Curc. 50 (792 Iamne ea fert).

795 Tam ... sit Plaut. Curc. 51.

796 Hor. Carm. II, 5, 1-2.

     65A Adag. 2427. Cf. Collect. 105.

799 Nemo ... via Plaut. Curc. 35 (799 publica prohibet).

     66 Adag. 420. Otto 666.

801 Flamma ... proxima Plaut. Curc. 53.

805 Fumo ... potest Plaut. Curc. 54 (805 nil).

     67 Adag. 1835. Otto 1255.

806 Qui... nucem Plaut. Curc. 55 (806 nuculeum).

     68 Adag. 1472. Von Otto 916 Anm.** nicht als Sprichwort anerkannt.

811 Noli ... manum Plaut. Curc. 197.

     69 Adag. 1474. Otto 781.

815-816 Dictum ... incipiente Plaut. Curc. 431: "Meus hic est, hamum vorat."

817 in Bacchidibus Plaut. Bacch. 791 (818 transenna). Cf. Adag. 3471 (Ab transenna cibum petere), ASD II, 7, p. 279 und Polydor Vergil 260 (Turdus e transenna lumbricum petit).

     70 Adag. 650.

820 Plaut. Cas. 56-57.

826 Idem Plaut. Rud. 1038 (827 Ad meum erum).

75

     71 Adag. 2175. Otto 1542.

828 Aliquam ... rimam Plaut. Curc. 510.

830 Hor. Serm. II, 3, 71.

     72 Cf. Adag. 2488, ASD II, 5, p. 340, l. 293. Otto 760.

832 Necessum ... depugnarier Plaut. Cas. 344.

     73 Cf. Adag. 2488, ASD II, 5, p. 340, ll. 292-296. Otto, p. 322, Anm.

834 Nunc ... depugnabimus Plaut. Cas. 352.

835 cominus pugnare Cf. Adag. 329 (Cominus atque eminus), ASD II, 1, p. 428.
     ex Homero ... venit Nicht nachgewiesen.

     74 Adag. 2563. Otto 124.

839 in Cassina Plaut. Cas. 476 (840 saltu lepide apros capiam duos).

     75 Adag. 951. Otto 137 Anm.*.

841 Frigidam ... suffundere Plaut. Cist. 35, cf. l. 850.

844 ex libris Pandectarum Dig. III, 2, 4.

848-850 Ita ... suffundunt Plaut. Cist. 33-35.

     76 Adag. 950. Otto 1769.

852 In eadem fabella Plaut. Cist. 502-503 (855 quaere vbi iuri iurando tuo sit satias; 856 iam, Alcesimarche, confregisti).

     77 Adag. 1359. Otto 499. Polydor Vergil 282.

859 rei ... potest Cf. Adag. 1272 (Quod factum est, infectum fieri non potest) und Polydor Vergil 149.

862-863 Inter ... dabo Plaut. Cist. 505-506 (863 datum non vellem).

     78 Adag. 582. Otto 1106.

865 Plaut. Epid. 265.

     79 Adag. 3075.

868 eadem in fabula Plaut. Epid. 425.

869 Importuna ... distat Wahrscheinlich nach Diogen. 1, 48, vielleicht auch aus Hermolaus Barbarus, Epist. 81, 16bis, p. 102 sq. Branca vol. I (= Politian. Epist. IX, 5, p. 127 ed. Basil.): "Intempestiua beneuolentia, nescio qui [quis ed. Basil.] poeta dixerit, nihil a simultate differt." Er. entnahm diesem an Sprichwörtern reichen Brief viele für die Collect. In der griechischen Form (Ἄκαιρος εὔνοι᾿ οὐδὲν ἔχθρας διαφέρει) ist das Sprichwort behandelt in Adag. 669.

77

     80 Adag. 1358. Otto 371.

872 in Epidico Plaut. Epid. 455 (874 proin tu; sarcias Lambinus: farcias codd.).

     81 Adag. 777. Otto 361.

876 Aliter ... sues Plaut. Epid. 579.

880 Fabium Quint. Inst. VI, 3, 32 (880-881 habere liberi hominis).

     82 Adag. 137. Otto 1822.

883 Hom. Il. XVIII, 353; XXIII, 169.

885 Plaut. Epid. 622-623.

888 Hor. Epist. II, 2, 4.

     83 Adag. 1788. Otto 1796.

892 Plaut. Epid. 690 (892 adornat, cf. app. crit., so richtig Adag. 1788, ASD II, 4, p. 206, l. 226. Die falsche Lesart in A 'adorant' für 'adornat' führte zu 'adoriantur' in B).

893 alibi Vielmehr am Schluss desselben Verses 690.

     84 Adag. 778, cf. Adag. 2655.

895 in eadem fabula Plaut. Epid. 718 (896 mali messim).

897 Cic. De or. II, 261 (898 et om.). Adag. 778. Otto 1104.

     85 Adag. 2577. Otto 991. Polydor Vergil 163.

900 Plaut. Bacch. 38 (899 Pol quoque metuo, lusciniolae ne ... cantio).

     86 Adag. 1313. Cf. Collect. 335.

905 eadem in fabula Plaut. Bacch. 242.

     87 Adag. 2160. Otto 137.

909 Plaut. Bacch. 247, auch Truc. 366. Er. kannte die Wendung auch aus Politian. Epist. III, 6, p. 31 ed. Basil.: "Aquam (quod dicitur) aspersisti."

     88 Cf. Adag. 581 (Odorari ac similes aliquot metaphorae), ASD II, 2, pp. 104-106 ('olfacio' und 'deuoro').

912 modo   Collect. 87.
     Cic. Vatin. 41.

913 ibidem Cic. Vatin. 15.

914-915 Aspergere contumelia So z.B. Val. Max. IX, 14, 3; Apul. Met. VIII, 2.

915 aspergere ... dicteriis Vermutlich von Er. selbst gebildet.
     olfacere pro suspicari So z.B. Ter. Ad. 397. Cf. Adag. 581, ASD II, 2, p. 104, l. 757.
     subolere Immer tropisch, so häufig bei Plaut., z.B. Cas. 277 und 554. Cf. Adag. 581, ASD II, 2, p. 104, l. 758: "Subolere apud eundem [sc. Ter.] pro suspectum esse", cf. Ter. Phorm. 474.

79

919 deuorare tedium Quint. Inst. XI, 2, 41. Cf. ASD II, 2, p. 104, l. 770.
     absorbere molestiam Cic. Phil. VI, 17. Cf. ASD II, 2, p. 104, l. 770.

     89 Adag. 1786. Otto 198.

920 Valere pancratice, athletice Plaut. Bacch. 248. Zur Verwendung in Er. Coll. und in Humanistenbriefen cf. ASD II, 4, p. 205, n.l. 205.
     Valere pugilice Plaut. Epid. 20.

922 musice viuere Nur Plaut. Most. 728: "Musice hercle agitis aetatem." Cf. Adag. 1234, ASD II, 3, pp. 242-244.
     Basilice valere Diese Wortverbindung kennt weder Plautus noch die antike Latinität überhaupt; Plaut. Persa 29 braucht "basilice agito eleutheria". Weiteres ASD II, 4, p. 205, n.l. 207.

     90 Adag. 1252. Otto 9.

924 Acetum ... pectore Plaut. Pseud. 739: "Ecquid is homo habet aceti in pectore?"

925 eundem poetam Plaut. Bacch. 405 (927 aceto Lambinus: acetum cod.).

928 Ter. Eun. 400-401 (928 qui habet salem).

     91 Adag. 69. Otto 517. Polydor Vergil 1.

929-934 Homo ... mortalem Das ganze Adagium ist Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae zu Plin. Nat. II, 18, p. 39 Pozzi entnommen; Er. zieht aber zur Erklärung Diogen. 1, 80 bei (930-931 In eum ... salutem).

933 Verg. Ecl. 1, 6 (933 ocia [sic] buchstäblich aus Hermolaus).
     Plin. Nat. II, 18.

     92 Adag. 579 (Tangere hulcus). Otto 1810. Adag. 65 (Anagyrim commoues).

936 Ter. Phorm. 690 (937 Quid minus vtibile fuit).

938 Don. zu Ter. loc. cit.

938-939 viuum tangere Nicht nachgewiesen; von Er. nicht in Adag. übernommen.

939 Hermolaus Barbarus, Epist. 81, 40, p. 108 Branca vol. I: "Hanc ... anagyrin, vt prouerbio medicorum vtar, ne moueris." Er. las den Brief in Politian. Opera (1498), Epist. IX, 5 (p. 130 ed. Basil.). Cf. auch Collect. 727.

940 Est ... genus Nach Plin. Nat. XXVII, 30. Cf. auch Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae zu Plin. Nat. XIX, 180, Pozzi, p. 819: "Scio quidem et anagyrum inter herbas esse foedi odoris vel prouerbio testante."

     93 Pythagorica adagia. Adag. 2. Er. entnahm Collect. 93-106 in derselben Folge (nur 104 und 105 umgestellt) und mit der gleichen Erklärung fast wörtlich aus Hieronymus, Adv. Ruf. III, 39, CCSL 79, p. 108, ll. 25-27; p. 109, ll. 46-64. Cf. van Poll, ASD II, 1, p. 89, n.ll. 769-770.

943-944 dogmata ... seruarentur Hier. loc. cit., p. 108: "Respice omnem oram Italiae quae quondam Magna Graecia dicebatur, et pythagoricorum dogmatum incisa publicis litteris aera cognosces." So auch in Er.' Ausgabe der Hieronymusbriefe von 1516.

     94 Adag. 1. Otto 87. Polydor Vergil 132.

946 Κοινὰ φίλων πάντα Die griechische Form des Lemmas findet sich weder bei Hieronymus noch im Donatkommentar zu Ter. Ad. 803-804 noch bei Diogenian. Er. entnahm sie Martial II, 43, 1, wo die Venezianer Ausgabe von 1495 cum duobus commentis (ohne Druckerangabe) bietet "Candide, κοινὰ φίλων haec sunt tua, Candide, πάντα" und der Kommentar dies ein "prouerbium Graecorum" nennt (f° 24v); cf. Collect. 369.

948 Ter. Ad. 803-804: "Nam vetus verbum hoc quidem est / Communia esse amicorum inter se omnia."

951 apud Platonem ... citatur Platon spielt auf das Wort mehrmals an (Lys. 207 c, Rep. IV, 424 a; V, 449 c, Leg. V, 739 c), aber nie mit Berufung auf Euripides (Or. 735). Dafür war Er.' Quelle vermutlich Politian. Miscell. (im letzten Satz des Epilogs, p. 311 ed. Basil.) "ne non amicorum sint (quod ait Euripides) cuncta communia."

81

     95 Adag. 2. Otto in. Cf. Politian. Epist. III, 1, p. 28 ed. Basil.: "amicus enim alter ipse."

952 Est ... ipse Hier. loc. cit. p. 109, l. 47.
    Ἕτερος αὐτός Die griechische Ergänzung des Lemmas in B wird aus Aristot. Eth. Nic. IX, 1170 b 6 sq. stammen: ἔτερος γὰρ αὐτὸς ὁ φίλος ἐστίν, cf. 1169 b 6 - vorausgesetzt, dass Er., nachdem er sich 1501-1502 gründliche Griechischkenntnisse erarbeitet hatte, 1505-1506 in London oder Cambridge die Aristoteles-Aldina zur Verfügung hatte, aus der er später 1508 in Venedig für die Erstausgabe der Chiliades reichlich schöpfte. Jedenfalls fand er in Diogenian weder diese Ergänzung noch die folgende auf l. 954.

954 Dicunt ... ψυχή Nicht bei Hier. Am nächsten steht Diog. Laert. V, 20 in der Übersetzung von Traversari-Brugnolo: "Rogatus [sc. Aristoteles], quid sit amicus, vna (inquit) anima in duobus corporibus habitans" (nach ed. Ven. 1475). Den griechischen Zusatz B fand Er. wohl 1506 in der Aristoteles-Aldina, Eth. Nic. IX, 1168 b 6 sq., wo die Wendung ausdrücklich als sprichwörtlich bezeichnet ist: αἱ παροιμίαι δὲ πᾶσαι ὁμογνωμονοῦσιν, οἷον τὸ 'μία ψυχή'.

     96 Nicht in Adag. übernommen.

955-957 Duorum ... gesserimus So nach Hier. loc. cit. p. 109, ll. 47-49 (955 duorumque; habendam curam; 957 acturi sumus).

     97 Nicht in Adag.

958-959 Post ... facit Hier. loc. cit. p. 109, ll. 49-50 (959 homines deo proximos faciat).

     98 Adag. 2. Cf. zum folgenden van Poll, ASD II, 1, p. 87 sqq.

960 Aenigmata Pythagorica Den 'praecepta Pythagorica' (Collect. 94-97; cf. Hier. loc. cit. p. 109, ll. 46-50) folgen die 'aenigmata Pythagorica' (Collect. 98-106; cf. Hier. loc. cit. p. 109, ll. 52-64).

962 Hier. loc. cit. p. 109 (962 diligentissime Aristoteles; in suis libris; persequitur: prosequitur v.l.).
     Aristoteles Aristot. fr. 197 Rose = fr. 160 Gigon.

     99 Adag. 2.ii.

964 ne ... deflectas Hier. loc. cit.: "ne praetergrediaris iustitiam."

     100 Adag. 2.vi.

966 iratum ... lacessas Hier. loc. cit. (966 iratum videlicet et).

     101 Adag. 2.xxv.

967 Coronam ne carpseris Hier. loc. cit.: "coronam minime carpendam."

968 Id est ... serua Hier. loc. cit. (968 conseruandas).

     102 Adag. 2.vii.

969 Cor ne comederis Hier. loc. cit.: "cor non comedendum."

970 maerorem ... reiice Hier. loc. cit. (970 de animo proiciendum).

     103 Cf. Adag. 2.x.

971-972 Quum ... desyderes Hier. loc. cit. (972 id est; vitam istam).

     104 Adag. 2.xxi. Polydor Vergil 99.

973 Hyrundinem ... recipias Hier. loc. cit.: "hirundinem in domo non suscipiendam."

974 Id est ... habeas Hier. loc. cit. (974 verbosos homines; non habendos).

     105 Adag. 2.xii. Cf. Collect. 65A.

975-976 Per ... errores Hier. loc. cit. (975 viam publicam).

     106 Adag. 2.xiii.

977-978 Oneratis ... committendum Hier. loc. cit. (977 superponendum; 978 communicandum).

979-980 Hoc est ... relinquendos Hier. loc. cit. (979 id est; augenda: augmentanda v.l.).

83

     107 Adag. 2.iii.

981 Super ... sedendum Nicht bei Hier., der seine Aufzählung mit Collect. 106 schliesst. Er.' Quelle für den Wortlaut des Verbots war vermutlich Diog. Laert. VIII, 18 in der von Brugnolo überarbeiteten Übersetzung Traversaris (zuerst Venedig, 1475): "Super choenice non sedendum." Die Deutung lautet dort jedoch: "Futuri faciendam curam; choenix enim diurna esca est." Ob Er. die Negation einer Zwischenquelle entnahm oder in - unbewusster (?) christlicher Umdeutung nach Mt. 6, 34 selbst beifügte, bleibt offen; er behielt sie auch Adag. 2.iii bei, cf. van Poll, ASD II, 1, p. 91, n.ll. 797-799.

     108 Adag. 595-597. Otto 1229 und 1236.

988 Plat. Menex. 247 e; cf. Phil. 45 d e, wo aber nicht Sokrates Sprecher ist.

988-991 comicus ... nimis Ter. Andr. 60-61 (990 id arbitror / adprime in vita esse vtile).

991 Plat. Charm. 164 d - 165 a. Er. folgt in der lateinischen Form der drei Weisungen Ficino (f° 100 r A ed. 1491).

992-993 Γνῶθι ... ἄγαν Die griechische Form der ersten beiden Sprüche fand Er. bei Picus, De hominis dignitate, p. 124 Garin = p. 46 Garin 2 (wo an dritter Stelle ein anderes Wort steht); cf. Collect. 4, n.ll. 283-290.

993-994 Ἐγγύα πάρα δ᾿ ἄτη Erst in B fügte Er. diese griechische Form bei, vermutlich aus Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae zu Plin. Nat. VII, 119, p. 550 Pozzi, wo die griechische Form der andern beiden Sprüche fehlt.

994-997 Quorum ... iactura Wieder nach Plat. Charm. loc. cit.

998 Plin. Nat. VII, 119: "comitemque aeris alieni atque litis esse miseriam" (esse sponsionem edd. vett.).

     109 Adag. 1669. Otto 639.

1000 Socraticum verbum Nach Beroald. Annot. centum 19, 2, p. 76 Ciapponi: "Vt dicere solebat Socrates, optimum obsonium est fames." Beroaldo folgt Cic. Fin. II, 90: "Socratem ... audio dicentem cibi condimentum esse famem."
     hodie quoque Cf. Suringar 165, pp. 302-304 und 164, p. 299.

2 illud Adag. 569. Otto 1714. Polydor Vergil 6. Lact. Inst. III, 20, 10; cf. Hier. Adv. Ruf. III, 28.

     110 Adag. 1226. Otto 865. Polydor Vergil 176.

5 Quint. Inst. IV, 5, 16: "quod vulgo dicitur" (5 id om.).

6-8 Quod ... traderet Ter. Ad. 209-252.

8 nunc vulgo Suringar 93, p. 166.

     111 Adag. 1274. Otto 1093. Polydor Vergil 68.

12 Eodem in libro Quint. Inst. IV, 2, 91: "quod vulgo dicitur."

     112 Adag. 144. Otto 449. Polydor Vergil 126 und 127.

16-23 Strabo ... loquor Der ganze Text, mitsamt den Zitaten aus Strabo und Cic., ist fast wörtlich aus Beroald. Annot. centum 59, p. 118 Ciapponi entnommen.

16 Strab. XIV, 1, 32, p. 644.

22 Cic. Att. X, 18, 1 (22 Κωρυκαῖοι; 22-23 videntur subauscultare; 23 quae: Er. folgt Beroaldo).

85

     113 Cf. Collect. 136 und Adag. 1101. Polydor Vergil 75.

24 Quelle ist Beroald. Annot. centum 62, 1, pp. 120-121 Ciapponi, der am Schluss "autores Gellius et Plutarchus in Lysandro" nennt.

25 Id ... Laconicam Cic. Att. X, 10, 3 aus Beroaldo.

29 Plut. Lys. 19, 8-12, aus Beroaldo zitiert. Gell. XVII, 9, 6-15. Buch und Kapitelzahl, die bei Beroaldo fehlen, hat Er. nachgetragen.

30-31 scytalemque ... loratum In Gellius §15 enthalten die Ausgaben des 15. Jahrhunderts die Übersetzung Theodor Gazas, der in der ed. princ. (Rom 1469) in Gellius alle griechischen Zitate übersetzt hatte (so noch ed. Ven. 1496): "σκυτάλην, id est loricatum surculum", von Er. zu Recht beanstandet.

     114 Adag. 603. Otto 1342. Polydor Vergil 281.

32 Duos ... fidelia Ausgangspunkt war für Er. vermutlich eine kommentierte Ausgabe von Cic. Fam., z.B. ed. Ven. 1493; dort steht ad locum (cf. folgende Anm.): "prouerbialiter dixit" (f° cliiiir).

34 Cic. Fam. VII, 29, 2 (35 virum bonum).

36-37 Volebat ... Attici Er. sucht den Eingangssatz des Briefes zu paraphrasieren: "Sum enim χρήσει μὲν tuus, κτήσει δὲ Attici nostri. Ergo fructus est tuus, mancipium illius."

39 Eadem ... vis In Adag. 604 gesondert behandelt. Suringar 62, p. 99 gibt deutsche und französische mittelalterliche Fassungen.

     115 Adag. 947. Otto 253. Graeca in B von Er. gebildet. Polydor Vergil 299.

41 Cic. Tusc. V, 118 (42 obtinetur: obtinet v.l.).

45-46 Graeci ... sortiebantur Nach Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae zu Plin. Nat. XIV, 88, p. 733 sq. Pozzi: dort auch βασιλεῖς.

46-47 illud Horatianum Hor. Carm. I, 4, 18 (von Er. zugesetzt).

49-50 Habebant ... appellabant Wieder nach Hermolaus Barbarus, loc. cit.

54-55 hodieque ... constitueris Suringar 24, pp. 38-40 weist aus dem 15./16. Jahrhundert nur die bis heute in verschiedenen Sprachen geläufige Wendung "mit den Wölfen heulen" nach. Die Fassung des Er. "mit den Hunden bellen" ist auch im Thesaurus prouerbiorum medii aeui, Berlin, 1995ff, vol. I, p. 425 sq., s.v. 'bellen' nicht verzeichnet.

     116 Adag. 1333. Otto 105. Polydor Vergil 107.

56 Andabatarum more pugnare Ausgangspunkt war für Er. wie in Collect. 114 wahrscheinlich eine kommentierte Ausgabe von Cic. Fam., z.B. Venedig (Bernardinus Benalius) 1493. Dort fand er das Zitat aus Hier. Adv. Iov., das er dann durch weitere Hieronymus-Lektüre ergänzte. Cf. f° cxlvir ed. 1493: "Ne Andabatam quidem: apud solum sanctum Hieronymum memini legere hoc nomen qui significat andabatas quosdam fuisse fortasse populos qui oculis clausis pugnarent. Sic enim inquit epistola prima contra Iouinianum."

60 Hier. Adv. Helv. 5, Migne PL 23, 188 C (198 AB).

62 Idem Hier. Adv. Iov. I, 36, Migne PL 23, 260 Α (271 C - 272 A).

87

68 Cic. Fam. VII, 10, 2 (Andabata Paulus Manutius [1533], Schott: Andabatam codd. et edd. vett.).

     117 Adag. 506 und 507. Otto 941. Polydor Vergil 28. Quelle von Collect. 117 und 118 ist Perotti, Cornucopiae, col. 801, ll. 11-19 (ed. Sassoferrato, vol. VI, p. 118): "Duo ... de dasypode apud graecos prouerbia extant ... Vnum de iis, quae factu difficilia sunt: Πρότερον χελώνη παραδραμεῖται δασύποδα, hoc est prius testudo cursu praeueniet leporem. Alterum de iis, qui ab alio quaerunt quae in se habent: Δασύπους κρεῶν ἐπιθυμεῖ, hoc est lepus carnem quaerit, quod eleganter interpretatus est Ter.: Lepus tute es et pulpamentum quaeris, id est quaeris ab alio quod in te habes, hoc est blandiris scorto, cum ipse sis scortum." Er. hat die Reihenfolge der Sprichwörter vertauscht und als Lemma von 117 nicht das Sprichwort, sondern den Terenzvers gesetzt, den er im Eun. nachschlug.

71 in Eunucho Terentiana Ter. Eun. 426.

73 Λαγὼς ... ἐπιθυμεῖ Bei Perotti loc. cit. und Diogen. 4, 12 lautet das Sprichwort Δασύπους κρεῶν ἐπιθυμεῖ. Daraus wurde in A λασιροισ πιθιμεἵ (sic, cf. app. crit.). Er. war während des Drucks von Paris abwesend (Ep. 1175, ll. 54-55). So möchte man die Unform des ersten Wortes, das Er. dann in B ohne Quelle durch das ihm geläufige λαγώς ersetzte, dem Drucker zur Last legen. Doch steht fast gleichlautend bei Polydor 28 δασιροισ. Beide müssen die Unform der gleichen Ausgabe des Cornucopiae entnommen haben, vermutlich der (uns nicht zugänglichen) ed. Ven. 1496, die Polydor selbst ediert hatte; denn noch 1507 steht im Pariser Nachdruck dieser Ausgabe λασιῥοισ, während schon vor Polydor die ed. Ven. 1494 (mit leichtem itazistischem Fehler) δασηπουσ bot. Er. war entgangen, dass das Adagium auch bei Diogen. 4, 12 steht, fehlerfrei im Cod. Grab, (f° 15v), den oder dessen Kopie Er. besass.

     118 Adag. 784. Polydor Vergil 27.

74 Prius ... praeuerterit Zur Quelle cf. oben zu Collect. 117. Doch entnahm Er. den griechischen Text von 118 aus Diogen. 7, 57; denn seine Cornucopiae-Ausgabe bot παραδιραλιται (oder -δειται) anstatt παραδραμεῖται.

     119 Adag. 733. Cf. Collect. 27. Polydor Vergil 205.

78-80 Σχινοτρῶκται ... consueuit Aus Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae, Glossemata Ο 9, p. 1417, ll. 2-7, Pozzi, weitgehend wörtlich, nur σχινοτρῶκται (l. 78) aus Diogen. 8, 13, anstatt σχινοτρῶγες bei Barbarus.

80 Ex hac ... consueuit Ebenfalls aus Barbarus, der sich dafür auf Martial (XIV, 22) beruft. Zur Sache cf. Stadler, RE XII, 2, 1944 sq.

     120 Adag. 543. Otto 305. Polydor Vergil 98.

81 Callipedes Er. benützt, wie Polydor, zwei Quellen: 1) Domitii Calderini, Ex tertio libro obseruationum, cap. 2, in dem oben - Ep. 126, n.l. 118 - genannten Sammelband (Brescia, 1496, f° nv, zuletzt bei Gruter, Lampas I, p. 312); 2) Perotti, Cornucopiae, col. 802, ll. 59-62 (ed. Sassoferrato, vol. VI, p. 121). Calderini nennt Cicero und Sueton, Perotti gibt nur Sueton, aber von diesem auch den bei Calderini fehlenden ersten Satz.

83 Suet. Tib. 38 (83 et reditu, so auch Perotti).

83-84 Ad ... est Aus Perotti.

84-85 vt ... est Aus Calderini, da Perotti die Form 'Gallipes' gibt.

85 Cic. Au. XIII, 12, 3 (87 processerit).

85-87 Varronis ... praecesserit Nach Calderini (86 qua ille).

     121 Adag. 599. Otto 50. Polydor Vergil 77.

88 Albus ... nescio Er. und Polydor folgen Beroald. Annot. centum 36, 2-3, p. 96 Ciapponi, der die vier von Er. zitierten Quellen anführt und den sprichwörtlichen Charakter der Wendung hervorhebt.

89 Quint. Inst. XI, 1, 38 (91 ater an albus).

91 Catull. 93, 2 (93 scire).

94 Apul. Apol. 16.

95 Hier. Adv. Helv. 16, Migne PL 23, 200 (210 B) (96 dupondii; 97-98 tecum vrbe; 98 aterue, so auch Er. in der Hieronymus-Ausgabe cf. ASD II, 2, p. 125, n.l. 197). Beroaldo führt nur l. 98 Qua ... nescio [Beroaldo: 'Quare'] an. Den Anfang des Zitats ll. 95-98 hat Er. nachgetragen.

89

98-99 Quanquam ... videtur Die Kritik ist berechtigt. Der Satz qua balbutis et erubescis fehlt in den massgebenden Handschriften. In seiner Hieronymus-Ausgabe hat Er. ihn weggelassen, wie dann die spätem Herausgeber.

     122 Adag. 462. Polydor Vergil 150. Collect. 122-129 sind von Gellius angeregt. Aus den Gellius-Ausgaben des 15. Jahrhunderts sind auch die Übersetzungen der griechischen Zitate (durch Theodorus Gaza) entnommen.

101-102 Caecias ... scribit Plin. Nat. II, 120.

103-106 Ventorum ... nubes Plin. Nat. II, 126 (105 nubes abigunt; 105-106 vmidi Africus et praecipue auster Italiae).

106-107 Gell. II, 22, 24 mit Zitat aus Aristot. Probl. 26, 943 a 32-34 (109 esse om.; κακὰ om.; ἕλκων ἐφ᾿ αὑτὸν ὥσ<τε>: Er. folgt ed. Ven. 1496).

110 de sese Sic Gell. ed. Ven. 1496.

     123 Adag. 997: Otto 1620. Adag. 998: Otto 1793. Polydor Vergil 15 und 16.

121 Gell. III, 9, 1-6 (116 Gnaeum Seium; 117 Dolabellam).

122 eodem in loco Gell. III, 9, 7 (122-123 aurum Tolosanum. Nam cum oppidum Tolosanum in terra Gallia Quintus Caepio).

     124 Adag. 301. Otto 431. Polydor Vergil 56 und 57.

127-132 A Corinthia ... petere Nach Gell. I, 8, 2-6.

133 Hor. Epist. I, 17, 35-37.

137 Ad Aristippum ... est Nach Ps.Acro, Schol. Hor. Epist. I, 17, 36 (= Aristippus fr. 57 G Mannebach).

138-139 Demosthenes ... emere Wieder nach Gellius.

     125 Adag. 335. Otto 184. Polydor Vergil 9.

142-143 Hoc ... inscripsit Varro, Men. 348-369 Bücheler/Astbury. Er. kannte den Menippeentitel Ὄνος λύρας aus Politian. Praelectio in Persium, p. 516 ed. Basil.; cf. supra Ep. 126, ll. 65-68 mit unserer Anmerkung.

143 Gell. III, 16, 13 (Bücheler/Astbury fr. 543).

91

146 Hier. Epist. 61, 4, 1-2; zum Text cf. van Poll, ASD II, 1, p. 435, n.ll. 680-681.

     126 Adag. 977. Otto 203. Polydor Vergil 10.

152 eodem in loco Gell. III, 16, 13-14 (152 ὄνοι λύρας: oni lyras edd. vett.; 154 Attio idem quod Tettio: Accio ... Titio edd. vett.).

     127 Adag. 979. Polydor Vergil 245.

158 Mimus est Laberianus Laberius fr. 88 Ribbeck3 CRF, p. 357 bei Gell. III, 18, 9 (157 pedari, pedarii Fleckeisen: pedaria edd. vett.; sententia est).

162 Gell. III, 18.

     128 Adag. 401 und 402. Otto 1311. Polydor Vergil 14. Cf. Zu den Anfängen, p. 163 und Bühler V, pp. 526-527.

165-167 Παροιμιώδης ... labra Nach Gell. XIII, 18, 3; cf. Perotti, Cornucopiae, col. 649, ll. 53-58 (ed. Sassoferrato, vol. V, p. 58).

170 Graeci Diogen. 7, 46, aus dem der folgende Bericht (ll. 170-175) stammt.

175-180 Eandem ... Gellium Gell. XIII, 18, 1 (177 et om.; 178 os atque; 179 Verumuero).

176 Cato fr. 65, 1 Jordan, p. 67 = fr. 217 Malcovati4, p. 88.

     129 Adag. 764. Otto 1241.

182 Favorin. fr. 2 Barigazzi (1966) bei Gell. XVII, 12, 4. Der von Favorin zitierte Vers ist Hes. Erg. 825; die lateinische Übersetzung stammt, wie stets in den Gellius-Ausgaben des 15. Jahrhunderts, von Theodorus Gaza. Das griechische Adagium steht auch bei Diogen. 2, 76. Cf. Bühler I, p. 208, Anm. 110; p. 226 sq. Anm. 204.

     130 Adag. 1886. Otto 620.

186-192 Non quod ... Hermolaus Quelle des ganzen Textes ist Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae zu Plin. Nat. XXI, 131, p. 857 Pozzi. Nur den Namen des Sprechers (richtig: Strobilus) hat Er. in Plaut. nachgeschlagen.

186 Plaut. Aul. 818 sq.

93

     131 Adag. in. Polydor Vergil 161.

194 Γλαῦκας Ἀθήνας In A entnahm Er. das griechische Lemma (cf. app. crit.) aus Diogen. 3, 81, in B änderte er es nach Cic. Fam. VI, 3, 4, wo Frühdrucke (so edd. Ven. 1493 und 1495) den Plural γλαῦκας haben. Cf. Bühler IV, pp. 114-122.

197 oculos ... videt Wohl nach Plin. Nat. XI, 142.
     Cic. Fam. VI, 3, 4.

198 Idem Cic. Ad Q. fr. II, 16, 4 (199 Athenas).

     132 Adag. 28-31. Otto 1410. Polydor Vergil 229.

201-205 Prouerbium ... coeperunt Quelle ist Beroald. Annot. appendix 4 (f° 320v ed. Bononiensis 1506), der Cic. Fam. VII, 16, 1 mit Hilfe von Festus p. 460, 36 sqq. Lindsay erklärt. Er. setzt fälschlich Phryges aus dem Sprichwort auch in den Cicerotext, wo wie bei Beroaldo nur Sero sapiunt steht.

205 Diogen. 2, 31. Doch lautet die griechische Form (ll. 205-206), die Er. erst in B - anscheinend aus dem Gedächtnis - zusetzte, dort wie bei den andern Paroemiographen Ἁλιεὺς πληγεὶς νοῦν οἴσει (auch Cod. Grab. f° 9v). Cf. Adag. 29.

207-208 Hesiodium ... intelligit Ebenfalls aus Diogen. 2, 31, wo die Überlieferung (auch Cod. Grab, f° 9v) Ῥεχθὲν [Παθὼν Leutsch] δέ τε νήπιος ἔγνω aus Hom. Il. XVII, 32 als Hesiodisch bezeichnet.

209 Homericum Von Er. in B zugesetzt (cf. app. crit.). Vielleicht wollte er damit in ll. 207-208 das fehlerhafte Hesiodium ersetzen.
    Παθών ... cognouit Nicht Homer, sondern Hes. Erg. 218. Er. fand die Fassung von A ("et hoc παθων νηπιος εγνω i. passus stultus cognouit"; cf. app. crit.) im Kommentar zu Cic. Fam. VII, 16, 1 (Venedig 1493, cum com mento Hubertini Crescentinatis et Martini Philetici), ohne Autorangabe, nur "Graeci sic dicunt παθων νηπιος εγνω" (f° cxlviiir).

     133 Adag. 1690. Collect. 133-148 (ausser 137 bis 139) sind aus der 3. bzw. 2. Centurie Diogenians entnommen, der schon in Collect. 131 und 132 benützt ist.

213 Ἀστραπὴ ἐκ πυελίου Diogen. 3, 7 (πηελίου Cod. Grab, f° 12r).

     134 Adag. 1691 (Ex inanibus paleis).

216-217 In A übersetzte Er. das Lemma aus Diogen. 3, 13: Ἀτὰρ ἐκ καθαρῶν ἀχύρων τετρύγηκας σῖτον (cf. Adag. 1691), ohne den griechischen Text beizugeben. In B fügte er diesen hinzu, ohne σῖτον, und der Setzer fügte die griechische Fassung von Collect. 135 unmittelbar daran, nach Diogen. 3, 18, aber von Er. verkürzt oder selbst übersetzt.

     135 Adag. 56. Cf. Collect. 617.

219 <Κακοῦ ... εὗρεν> Cf. Diogen. 3, 18 (Cod. Grab, f° 12v) αὐτὸς εὗρε τοῦ κακοῦ τὴν πιτύαν· οἱονεὶ τὴν πηγήν.

220 De iis ... asciscunt Nach Diogen. 3, 18.

     136 Adag. 1101.

222 De ... dicitur Nach Diogen. 3, 25 (Archil. fr. 81, 2 D.= fr. 185, 2 West). Cf. Collect. 113.

     137 Adag. 602. Otto 1621.

223-231 Duabus ... possent Quelle des ganzen Textes ist Macr. Sat. VII, 3, 8 (cf. Sat. II, 3, 10).

224 ledorio Die selten bezeugte Latinisierung von λοιδορία fand Er. im selben Kapitel, Macr. Sat. VII, 3, 2; VII, 3, 5 und 6 (loedoria in den neuern Ausgaben). Er. verwendet das schon mittellateinisch bezeugte Neutrum 'loedorium' auch Ep. 173, l. 66; cf. Hoven, Lexique, p. 206.

225 Macr. Sat. VII, 3, 8 (229 Sed et quod; 229-230 scomma fuit in C. Caesarem).

95

     138 Adag. 344. Otto 786. Polydor Vergil 38.

233 Ἄμμον ... metiris Nach Perotti Cornucopiae, col. 15, ll. 47-50, ed. Sassoferrato, vol. I, p. 41 (ἄμμον μετρεῖς). Cf. Diogen. 2, 27 (μετρεῖν, auch Cod. Grab, f° 8r).

     139 Adag. 484. Otto 301. Polydor Vergil 51.

236 Quod ... dicimus Nach Perotti, Cornucopiae, col. 636, ll. 18-20, ed. Sassoferrato, vol. V, p. 39 (prouerbium).

237 propterea ... habent Zusatz B entweder nach Hier. Epist. 106, 86, 1 oder nach Polydor 51, der sich auf Hieronymus beruft.

     140 Adag. 1643.

238 Diogen. 2, 81.

239-240 Oraculo ... expugnet Nach Diogen. loc. cit.

240 et omnes viceris Diese Wendung übersetzt den Schluss des Diogen.-Lemmas καὶ πάντων κρατήσεις, den Er. im Zusatz B (l. 239) wegliess.

     141 Adag. 341. Cf. Otto 152 und Collect. 749.

243-244 Dicitur ... indiligenter Nach Diogen. 2, 75.

244-246 A vetusto ... habetur Zusatz des Er. (nach Gell. II, 29, 3-16).

     142 Adag. 1708.

247-249 Simul ... receperis Nach Diogen. 2, 77a.

     143 Adag. 2311.

251-252 Ἀργεία ... legimus Nach Diogen. 2, 79.

     144 Adag. 68.

254-257 Ἀπὸ ... obtingit Nach Diogen. 2, 84.

257 Cic. Nat. I, 53.

     145 Adag. 288. Otto 1873.

261-262 Ἁπλοῦς ... vtuntur Nach Diogen. 2, 85.

262 Tragici ... admonet Politian. Miscell. 33, p. 254 ed. Basil.: "vt ait ille nescio qui tragicus, veritatis simplex oratio est." Der Vers stammt aus Eur. Phoen. 469.

     146 Adag. 1332 und 4082.

264-265 Ἀπόλογος ... nugamentis Diogen. 2, 86 (264 Ἀλκινόου, auch Cod. Grab, f° 11v).

265 Ex Odyssea sumptum Zusatz des Er.; sc. Hom. Od. IX-XII.

97

     147 Adag. 467. Cf. Otto 159 und Nachträge zu Otto, p. 33. Einzige Quelle ist Diogen. 2, 89 in der Fassung des Cod. Grab. (f° 11v). Dort ist aus Lucian. Dial. mer. 3, 3 nur zitiert: Ὅρα μὴ κατὰ τὴν παροιμίαν διαρρήξωμεν τὸ καλώδιον (ἀπορρήξωμεν πάνυ τείνουσαι τὸ καλῴδιον die übrigen Diogen.-Hss. und Lukian).

267 Pro eo ... effugere und l. 270 qui inuiti ... agunt Er. hat die Erklärung Diogenians ἐπὶ τῶν βίᾳ τι καὶ ἀνάγκῃ ποιούντων missverstanden. In Adag. 467 ist das Missverständnis stillschweigend korrigiert.

     148 Adag. 976.

271 Das griechische Lemma (l. 272) ist Diogen. 2, 94 entnommen.

272 Pytaci Mytelenaei Nur bei Diog. Laert. I, 77 wird das Apophthegma Pittakos von Mytilene zugeschrieben. Er. muss entweder die Übersetzung von Traversari-Brugnolo (zuerst Venedig 1475) oder eine Zwischenquelle benützt haben; cf. supra zu Collect. 33, n.ll. 557-558 und Collect. 107, n.l. 981.

     149 Adag. 2473. Otto 446. Cf. Collect. 565.

274 Iuv. 2, 63, wo das Scholion erklärt: "Prouerbium est", jedoch in anderem Sinn als Er.

275-277 A philosophi ... perrumperent Aus Ioh. Ant. Campanus, De regendo magistratu, in Omnia opera, Rom 1495, f° d iiiir: "Solitum dicere aiunt Solonem, quod quidam ascribunt Anacarsi: Leges aranearum telae similes videri. Siquidem telam illam, si quid leue imbecillumque inciderit, inuoluere et detinere, graue autem si quid aut robustum, cedere et rumpi. Sic leges coercere inualidos, a potentioribus frangi solere." Er. kannte und zitierte Campanus schon im Jahr 1497: Ep. 61, l. 144, cf. Ep. 101, l. 32. Vgl. auch Diog. Laert. I, 58 (in der Übersetzung von Traversari-Brugnolo): "Leges aranearum telis dicebat esse simillimas, illis quippe si quid leue et imbecillum inciderit, inuolui ab eis atque contegi; si quid maius aut grauius, perrumpi ac perire." Cf. Adag. 347, ASD II, 1, p. 446, ll. 945-947 und den Kommentar ad loc.

     150 Adag. 1239. Otto 61. Polydor Vergil 4.

280 Plin. Nat. XVIII, 31: "vt volgo dixere."

     151 Adag. 129. Cf. Collect. 650 und Otto 463. Cf. Polydor Vergil 108.

281-287 Contra ... vtendum Quelle des ganzen Textes ist Politian. Miscell. 35, sub fin., p. 256 ed. Basil., zum Teil wörtlich ausgeschrieben (cum perfidis perfidia von Er. zugesetzt).

283 Paulo Tit. 1, 12. In den Annot. in NT verweist Er. zu dieser Stelle auf Politian. Miscell.

284 ἀργοί So Polizian. Im NT gibt auch Er. richtig ἀργαί. Cf. Collect. 815.

286 Cretem So nach Ov. Am. III, 10, 19 bei Polizian.

     152 Adag. 312. Otto 957. Polydor Vergil 60.

288 Hodie ... duxi Vgl. Perotti, col. 235, l. 41 (ed. Sassoferrato, vol. II, p. 188): "[prouerbium] Nec lineam hodie duxi.'

290 Plin. Nat. XXXV, 84.

     153 Adag. 516. Otto 462.

295 Plin. Nat. XXXV, 84-85 (296-297 ipse post tabulam; 297 quae notarentur; 298 reprehensum a sutore; vna pauciores intus; 299 superbo emendatione; 301 in prouerbium abiit); zum Text cf. ASD II, 2, p. 41, n.l. 397.

99

     154 Adag. 253. Otto 340. Collect. 154-159 sind aus Hor. Epist. I entnommen.

303 Hor. Epist. I, 18, 15. Cf. Ps.Acro ad loc.: "Prouerbium est."

306 de nihilo ... lanam Nach Porphyrio ad loc. Er. braucht die Wendung "de lana caprina digladiamur" schon in Ep. 108, l. 37 im Herbst 1499, vor dem Druck der Collect.

     155 Adag. 1155. Otto 507.

308-309 Fuit ... maledicus Nach Porphyrio zu Hor. Epist. I, 18, 81: "Theon autem quidam ... rabiosae dicacitatis fuit" (p. 356 Holder) und Ps.Acro zu loc. cit. Vers 82: "Theon fuit dicacissimus et maledicus" (p. 270 Keller II).

309 Hor. Epist. I, 18, 82.

310 canina eloquentia Diese Wendung braucht nicht Hier., sondern Quint. Inst. XII, 9, 9. Hier. Epist. 119, 1, 3; 125, 16, 2; 134, 1, 1 braucht "canina facundia" (cf. Non. 60, 17-18 M, p. 84 Lindsay) und beruft: sich dafür ebenso wie Quint. loc. cit. auf Appius. Cf. Adag. 1334; Otto 317.

311 Hipponacteum praeconium Adag. 1156. Otto 811.

312 Cic. Fam. VII, 24, 1.

313-315 Erat... adegit Vermutlich nach Ps.Acro zu Hor. Epod. 6, 14. Cf. auch Plin. Nat. XXXVI, 12.

     156 Adag. 2571. Otto 1343.

317 Hor. Epist. I, 18, 82-84, unmittelbar an die oben l. 309 ausgeschriebene Stelle anschliessend.

     157 Adag. 1796.

322 Hor. Epist. I, 20, 11-13.

     158 Adag. 593. Otto 1423.

328 Hor. Epist. I, 20, 20-22.

     159 Adag. 3076.

334 malo doctior Cf. Collect. 132.
     Ex apologo sumptum Diese Vermutung, die sich in den Aesop-Sammlungen nicht bestätigt, hat Er. in Adag. 3076 nicht wiederholt.
     Hor. Epist. I, 20, 15-16.

     160 Adag. 2570 (Aperire fores), cf. Adag. 303 (Fenestram aperire et similes metaphorae).

338 Plin. Nat. II, 31: eius, sc. des Tierkreises.

341 Iacere fundamenta Cf. Adag. 133, ASD II, 1, p. 248, l. 845. Politian. Epist. III, 10, p. 34 ed. Basil. (Lucius Phosphorus an Alexander Cortesius): "fateor me id vehementer optare, et talia iacere fundamenta amicitiae"; cf. auch 1. Cor. 3, 10 sqq.
     Munire viam Cf. Adag. 48, ASD II, 1, p. 165, ll. 503-504.

101

     161 Adag. 1641.

343-346 Apertae ... perciperent Quelle ist Diogen. 1, 77 (ἐπὶ τῶν ἐξ ἑτοίμου λαμβανόντων τὰ κάλλιστα τῶν ἐν παιδείᾳ).

346 E diuerso ... dicentur Erweiterung von Er.

     162 Adag. 1515 (wo Er. richtig 'viro seni' statt 'antiqui' übersetzt).

349 Graecum prouerbium Diogen. 1, 78.

350 Hodieque Suringar 238, pp. 452-454 gibt viele Belege, aber keine aus vorerasmischen Sammlungen. Cf. Adag. 1515, ASD II, 4, p. 31, n.ll. 253-254.

     163 Adag. 901.

351-353 Ἀντιπελαργεῖν ... dicuntur Lemma und Erläuterung nach Diogen. 1, 84. Cf. Politian. Epist. III, 4, p. 30 ed. Basil.: "... quod dicitur ἀντιπελαργεῖν."

     164 Adag. 425. Otto 987. Polydor Vergil 12. Von Er. schon Ep. 113, l. 89 verwendet.

356 Don. ad Ter. Phorm. 506 (357 οὔτε γὰρ ἔχειν: ὃν οὔτ ἔχειν ed. princ.).

358-362 Antiphoni ... scio Ter. Phorm. 506-507 (361 id quod; 362 quo pacto; amittam: amittam inuenio edd. vett.).

363-365 Atque ... promitteret Ter. Phorm. 508 sqq.

365 Caecilius 79-80 Ribbeck3 CRF, p. 57 bei Gell. XV, 9, 1 (366 hi sunt inimici; 367 adprendas neque vti dimittas: Er. folgt den edd. vett.).

     165 Adag. 421. Otto 1528.

370 Ter. Phorm. 685-686.

     166 Adag. 403. Otto 353. Polydor Vergil 35.

375 Ter. Phorm. 766-768 (376 malis: malos v.l.; 377 nimium dici).

380 Don. ad Ter. Phorm. 768 (381 receptaculum; 383 prohibentis).

     167 Adag. 501. Polydor Vergil 249. Cf. Diogen. 7, 81.

388 Gell. II, 6, 9 (387 τοι καὶ μωρὸς: καὶ κηπουρὸς codd. et edd. vett.). Auch die Übersetzung im Lemma fand Er. in seiner Gellius-Ausgabe.

103

390 Caecilius 266 Ribbeck3 CRF, p. 89 bei Cic. Tusc. III, 56 (392 palliolo).

393 Plautinum illud Plaut. Capt. 165.

395-396 Denique ... proferri Volkssprachliche, auch einige von Er. unabhängige Belege gibt Suringar 196, pp. 364-368.

     168 Adag. 939. Otto 332. Polydor Vergil 59.

398 Gell. XIII, 31, 14-17 (401 Mnesitheum: Mnestheum codd.; 402 κιρρόν; 408 esse dicant); zum Text cf. ASD II, 2, p. 445, n.ll. 638-649.

400 Varro, Men. 575 Bücheler/Astbury: Ὑδροκύων, wofür die edd. vett. bei Gell. XIII, 31, 2 ὕδωρ κρύον, id est aqua rigens, bieten.

     169 Adag. 114. Otto 423. Polydor Vergil 187.

411-419 Malum ... res est Der ganze Text ist, teils wörtlich, aus Gell. IV, 5 genommen, auch die Übersetzung des Hesiod-Verses l. 419.

417 Hesiodi versu Hes. Erg. 266 bei Gell. loc. cit.

     170 Adag. 940. Otto 726.

421-424 Quum ... pugnabit Nach Gell. XVII, 21, 30-31. Auch das Lemma ist der Übersetzung von Theodorus Gaza bei Gell. entnommen.

425 Dauum Terentianum Ter. Andr. 670 (426 adoriemur: adgrediemur edd. vett.).

     171 Adag. 3484.

428 Nostra ... possident Dass hier der niederländische Gebrauch von 'koekoek' zugrundeliegt, erweist A. Wesseling, Dutch Proverbs and Ancient Sources in Erasmus's Praise of Folly, in: Renaissance Quarterly 47 (1994), pp. 358-359. Cf. Suringar 48, pp. 72-73.

429 Iuv. 6, 276 (tu tibi tunc, vruca: tu tibi tunc, curruca schreibt Domitius Calderinus in ed. Ven. 1483, f o eiir).
     Domitius Domitius Calderinus, ed. cit. ad Iuv. 6, 276, führt Aristot. Hist. an. VI, 7, 564 a lateinisch an. Cf. f° eiir: "(curruca) Aristoteles appellat hypolaida. Haec oua cuculi fouet. Nam cuculus in alieno nido foetificat. C<u>ruce inde dicuntur viri, qui vxores ab aliis possessas amplectuntur et fouent, vt curuca oua cucul[l]i sua esse existima[n]t."

431 Plin. Nat. X, 26.

433 hypolais Cf. D'Arcy Wentworth Thompson, A Glossary of Greek Birds, p. 295.

105

435 Vallensis Georgius Vallensis in Iuvenalis, Satyrae cum quatuor commentanis, Ven. 1498, f° lxxxviv: "vera lectio huruca non curuca. Est huruca bestiola breuissima, quae in folia herbarum vel holerum repit abroditque praesertim brassicas [cf. Plin. Nat. XVII, 224]; hurucam igitur stupidum vocat maritum" etc.

436 Plaut. Asin. 923. 934.

     172 Adag. 3052. Cf. Politian. Miscell. 83.

442 Digito ... compescere Nach Iuv. 1, 160: "Digito compesce labellum."

444 Solin. 1, 6.

446-447 Harpocratem ... indicentis Nach Politian. Miscell. 83, p. 296 ed. Basil. aus Aug. Civ. XVIII, 5.

447 Ov. Met. IX, 692 aus Politian. Miscell. 83, p. 296.

449 Catull. 74, 4 aus Politian. Miscell. 83, p. 295. Cf. Otto 791.

450-451 Mortuo ... dixeris Cf. Collect. 199, n.l. 622; Adag. 386 und 389.

451 Mutum dices Ter. Heaut. 748.

     173 Adag. 3669 (Roscius). Otto 801 und 1553.

455 Ioh. Ant. Campanus (1429-1477), Epist. IV, 6 in Opera, Rom 1495, f° e iiir: "Delectatum esse te meis scriptis vehementer gaudeo, cum pulcherrimum sit athletam Herculi placere aut mimum Roscio." Er. schätzte Campanus schon a. 1497 (Ep. 61, l. 144) und später (Adag. 3462) und besass seine Opera a. 1499 (Ep. 101, ll. 32-33); cf. Contemporaries I, p. 252.

457 Roscius ... satisfecit Cf. Cic. De or. I, 129-130; II, 233.

     174 Nicht in Adag.

459 Vulgo iactatum Suringar verzeichnet das Sprichwort nicht. Wander IV, col. 1658, Nr. 287 und 289 gibt eine dänische und eine holländische Fassung.

     175 Adag. 496. Otto 1784.

463 Quint. Inst. XI, 3, 50 (463 lila vero).

     176 Adag. 224: Otto 88. Polydor Vergil 17. Adag. 991: Otto 421. Polydor Vergil 76; auch Politian. Miscell. Praefatio, p. 213 ed. Basil. (conscientia mille testes).

466 Fabio Quint. Inst. V, 11, 41.

     177 Adag. 120-122. Otto 1335 und 1336.

469 Cic. Cato 7 (469 pares autem vetere prouerbio cum paribus facillime congregantur) von Quint. Inst. V, 11, 41 angeregt; cf. Collect. 176.

470 Graeci Diogen. 5, 16.

470-471 Plat. Rep. I, 329 a, nach Ficino (f° 190r A ed. 1491).

473 illud Hom. Od. XVII, 218 bei Diogen. 5,16.

474 Plat. Symp. 195 b, nach Ficino (f° 153v B ed. 1491).

     178 Adag. 1759. Polizian verwendet den Ausdruck z.B. Miscell. 74, p. 284 ed. Basil. und Epist. V, 3 sub fin., p. 64 ed. Basil.

478 Hor. Serm. I, 4, 8 (479 durus componereversus).

107

480 Plat. Rep. I, 343 a, nach Ficino (f° 192r B ed. 1491).

     179 Adag. 1760. Polydor Vergil 159.

486-487 Sosia Plautinus ... conciunt Der Vers stammt nicht von Plautus, sondern aus einer humanistischen Zudichtung, die zuerst in der Ausgabe Venedig 1495 im Amphitruo erscheint; jetzt ed. Ludwig Braun, Scenae suppositiciae oder Der falsche Plautus, Göttingen, 1980, p. 132, l. 81.

487 stomachum facit Cf. Collect. 258.

488-489 vulgo ... solemus Nicht bei Suringar, da kein Sprichwort.

     180 Adag. 731: Otto 1272. Adag. 732: Otto 538.

491 Plaut. Asin. 202 (493 manus sunt nostrae).

494 Samnionis Terentiani Ter. Ad. 221-222 (495 ego nunquam; 496 potius in praesentia). Der Sprecher heisst Sannio.

497 in Pseudolo Plautina Plaut. Pseud. 301-302.

502 Cherea Terentianus Ter. Eun. 311 (502-503 fac sis nunc promissa appareant).

     181 Adag. 726: Otto 201. Adag. 727: Otto 770.

508 Plaut. Asin. 198-199. Die Sprecherin heisst Cleareta (Schürer 1509; 1515 'Clareta', wie Adag. 727, ASD II, p. 248, l. 363).

511-512 in Graecis ... exstructum Diogen. 2, 80; daraus die in B nachgetragene griechische Fassung des zweiten Lemmas (l. 504).

     182 Adag. 729. Otto 914. Polydor Vergil 157. Auch angeführt von Politian. De ira, p. 475 ed. Basil., und von Beroald. Annot. centum, Epist. dedicatoria §12, p. 55 Ciapponi.

516 Euclio Plautinus Plaut. Aul. 195.

518 Hier. Epist. 49, 13, 1; 81, 1, 4; Adv. Ruf. III, 38 (519 ideo panem tibi).

     183 Adag. 757 und 758. Otto 1086.

522 Hier. Epist. 105, 2, 2 (524 litum melle gladium; ebenso Augustin in seiner Antwort = Hier. Epist. 116, 2, 2).

525 Mellitum venenum   Adag. 758 präzisiert (ASD II, 2, p. 282, l. 23 sqq.): "Legimus et mellitum venenum apud Plinium"; doch fehlt der Ausdruck nach ThLL im antiken Latein.

109

     184 Cf. Adag. 1416, ASD II, 3, p. 414, ll. 387-390.

528-529 Tranio Plautinus ... egerat Cf. Plaut. Most. 728: "Musice hercle agitis aetatem."

530 Nunc ... deserit Plaut. Most. 737 (530 nauem <nostram> [add. Camerarius] deseruit).

531 apud eundem poetam Plaut. Bacch. 797.

     185 Adag. 1180. Otto 672.

535 Gell. XI, 16, 6 (536 Ad multas igitur res agressio ... actio).

537 Tranio idem Wie in Collect. 184, l. 528 sqq.

537-541 Tranio ... facile est Plaut. Most. 790-791.

     186 Adag. 2502. Otto 712.

544 Plaut. Most. 1051 (544 Vbi ego me video venire in meo foro: Er. folgt den edd. vett.).

     187 Adag. 92. Otto 710. Polydor Vergil 182.

547 Ter. Phorm. 79.

548 Don. zu Ter. loc. cit.

549 Ps.Sen. Epist. ad Paulum 12 Haase (p. 78): "Feramus aequo animo et vtamur foro, quod sors concessit."

550 Don. loc. cit.

     188 Adag. 246. Otto 1693.

553 Inscitia ... calces Ter. Phorm. 77-78 (553 aduorsus stimulum).

554 Graeci Wohl nach Zenob. 5, 70, den Er. für B zur Verfügung hatte; cf. Collect. 26, n.l. 484. Diogen. 7, 84 gibt λακτίζεις, auch im Cod. Grab, f° 28v .

555 Don. zu Ter. Phorm. 78 (555 cum ἐλλείψει: cum eclipsi edd. vett.).

557 Plaut. Truc. 768-769 (560 facit).

     189 Adag. 815. Otto 1132.

562 Plaut. Stich. 14-25.

565 Ter. Phorm. 67-68.

568 Donatus Don. zu Ter. Phorm. 68.
     Persius Pers. 3, 65; Schol. ad loc.: "in prouerbio est 'montes aureos'" (Otto Jahn, p. 303).

     190 Adag. 1409.

571 Graecum adagium Diogen. 1, 9 (571 Κιλίκων). Auch der Kommentar nach Diogen.

111

     191 Adag. 812.

575 Ἀπὸ νεκροῦ φορολογεῖν Diogen. 1, 9 fin. (575 νεκρῶν: νεκροῦ Cod. Grab, f° 3v ).

575-576 In ... congerunt Von Er. zugesetzt.

577 Vel ... rapit Diogen. 5, 84 κἂν ἀπὸ νεκροῦ φέρῃ Cf. Adag. 1069 (Vel a mortuo tributum auferre) nach Diogen. loc. cit.

     192 Adag. 229. 231. 232.

579-580 Graeca ... bonorum Alle drei aus Diogen. 1, 10.

579 Ἀγαθῶν θάλασσα braucht schon Hermolaus, Epist. 81, 14, p. 102 Branca vol. I, in Politian. Opera (1498), Epist. IX, 5 (= p. 127 ed. Basil.: "adde tot sententias ... et omnino θάλασσαν ἀγαθῶν).

581-582 Competit ... habent Cf. Diogen. loc. cit. ἐπὶ πλήθους γὰρ εὐδαιμονίας καὶ τοῦτο.

     193 Adag. 226 und 227. Otto 849. Nachträge zu Otto, p. 248. Polydor Vergil 114 (nur Lerna).

584 Κακῶν Ἰλιάς Angeregt von Diogen. 1, 10 (cf. Collect. 192), wo die beiden Adagia am Schluss erwähnt sind.

585-588 Neque ... collecta Ausser Diogen. 1, 10 kann Diogen. 6, 7 Quelle sein und 5, 26.

     194 Nicht in Adag.

590 Plaut. Most. 1070-1071 (591 extemplo hamum ostendam, sensim: Er. folgt den edd. vett.).

593 A ... translatum Er. deutet den verderbten Text nach Collect. 152, liess das angebliche Sprichwort dann aber in Adag. weg.

     195 Adag. 885.

595 Cic. Pis. 81 (595 ipsa om.).

     196 Adag. 1001 (Festina lente).

599 Gell. X, 11, 5 (599 et dicere in sermonibus et scribere in epistolis).

602 Sallustianum illud Sall. Cat. 1, 6 (602-603 Priusquam; 603 facto opus est).

     197 Nicht in Adag.

605 Neotericum ... Italos Suringar 105, p. 190 führt aus Morosinius, Venedig, 1604, unter anderem an "Ancor pian piano si va lontano." Er. wird das Sprichwort bei einem italienischen Humanisten in lateinischer Fassung gelesen haben.

     198 Adag. 1430. 1168. 1165.

607-608 Quelle ist Diogen. 1, 2 (608 Ἅβρωνος: Ἄβρωνος codd.), wo alle drei Adagia verzeichnet sind, darunter richtig Σικελικὴ τράπεζα.

610-611 Aesopi patina M. Clodius Aesopus, Sohn des zu Ciceros Zeit berühmten tragischen Schauspielers Aesopus, war als Verschwender eines riesigen Vermögens berüchtigt. Die Geschichte mit der kostbaren patina steht Plin. Nat. X, 141; cf. Val. Max. IX, 1, 2 und Münzer, RE s.v. Clodius Nr. 16. Er. erwähnt ihn sprichwörtlich "Aesopo luxuriosior" in Adag. Prolegomena xiii, ASD II, 1, p. 80, l. 654.

113

611 Sybariticaque vita Darüber handelt Politian. Miscell. 15, pp. 239-240 ed. Basil.; ihm folgt Er. Collect. 479.

613 Hor. Carm. I, 38, 1; cf. Adag. 574, ASD II, 2, p. 100, l. 675 sqq.

     199 Adag. 386: Otto 1146. Adag. 387: Otto 1715.

617 Plaut. Poen. 840 (617 verba facit emortuo). Ter. Phorm. 1015. Cf. Collect. 172, ll. 450-451.

618 Verg. Ecl. 10, 8.

619 Hor. Epist. II, 1, 199-200 (618 narrare putaret asello / fabellam surdo).
     Plaut. Bacch. 518-519 (620 referet; 621 narret logos: dicat iocum v.l.).

622 Graecum adagium Diogen. 6, 82.
     Lapidi loqueris Schon Collect. 172 in der Form "Lapidi dixeris", cf. Adag. 389. Die Quelle ist nicht geklärt; denn die griechische Fassung, die Er. in B nachtrug (l. 623), findet sich unseres Wissens nur im Cod. Paris. Coislin. 177 (ed. Gaisford, Oxford, 1836, danach App. prov. 3, 68), den Er. nicht zur Verfügung hatte; vermutlich entnahm er das Adagium einer humanistischen Quelle.

622-623 Ad parietem ... facis Adag. 390. Die griechische Fassung in B ist paroemiographisch nicht belegt, ebensowenig die lateinische. Diogen. 4, 31 Διὰ τοῦ τοίχου λαλεῖν weicht ab. Er. scheint eine volkssprachliche Wendung ("an eine Wand reden" = kein Gehör finden) übersetzt zu haben. Cf. van Poll zu Adag. 390.

     200 Adag. 1431.

625 Ἔνεστι ... χολή Diogen. 4, 48 (625 κἀν auch Cod. Grab, f° 16v); cf. Diogen. 1, 12.

     201 Adag. 362. Otto 1284. Polydor Vergil 81.

630 marmoreo ingenio Diese Wortverbindung kennt die antike Latinität nicht, cf. ThLL s.w. (nach Hor. Epod. 11, 11 sq.: "candidum ... ingenium"?).

631 vel pilo Cf. Collect. 397 (Contemptus prouerbia).
     Plaut. Poen. 332.

632 Cic. Fam. VII, 1, 3 (634 confitetur; et operam et oleum).

635 Macr. Sat. II, 4, 30.

     202 Adag. 362, ASD II, 1, p. 454, ll. 100-107. Otto 263.

638 Hier. Epist. 57, 12, 3.

     203 Adag. 2137 und 1323. Otto 1573. Cf. Hermolaus Barbarus, Epist. 96, 1, p. 17 Branca vol. II (in Politian. Epist. XII, 42, p. 198 ed. Basil. = Epist. XII, 46 ed. Ald. 1498) vom 15. 5. 1488: "Inuitatus sum ad conuiuium, imo [immo ed. Ald. 1498] ad pontificiam et adipalem coenam."

644 Plaut. Men. 101-103 (645 mensas; 646 tantas struices concinnat patinarias); cf. ASD II, 5, p. 127, n.l. 536.

648 Hor. Carm. II, 14, 25-28.

115

653 Ter. Phorm. 342-343 (653 cena dubia).

     204 Adag. 2620. Otto 13.

655 Plaut. Men. 238-239 (654 si acum, credo, quaereres, / acum inuenisses).

     205 Adag. 1681. Otto 676.

658 Plaut. Poen. 627-628.

     206 Adag. 1680. Otto 982.

664-665 in eadem fabula Plaut. Poen. 776.

     207 Adag. 884. Cf. Otto 1437.

667 In ... fabula Plaut. Epid. (nicht Poen.) 592 (666 plaustrum: austrum v.l.).

668 Paulus 1. Cor. 9, 26.

     208 Nicht in Adag. Otto 1328.

669 Nos ... adduximus Plaut. Poen. 676 (669 ad aream vsque).

     209 Cf. Adag. 2947 und Otto 1440 Anm.**.

672 Plumea gratia Von Er. selbst gebildet nach Plaut. Poen. 812 (l. 675). Cf. Otto 1438.

673 Plaut. Poen. 811-813.

677 apud eundem Plaut. Bacch. 513.

     210 Adag. 2484. Otto 1424.

678 Sine ... est Plaut. Poen. 871.

680 hodie quoque Suringar 210 A, p. 397 sq. gibt niederländische, deutsche und französische Belege, schon aus vorhumanistischen Sammlungen.
     Alas accidere Diese Redensart scheint antik nicht belegt zu sein, dafür "pennas (pinnas) accidere"; cf. Otto 1422 und für das neusprachliche Weiterleben Tosi 280. Die volkssprachlichen Belege bei Suringar 210 B, p. 399 sq. sind nacherasmisch.

     211 Adag. 1462.

683 Graecum est adagium Quelle ist Diogen. 1, 8.

684 aiunt Diogen. loc. cit.

685 Per ... oportet Diogen. 4, 30. Adag. 807.

     212 Adag. 3906, cf. Adag. 841.

687 Στεγανώτερος Ἀρεοπαγίτου Diogen. 1, 8 und 2, 91.

687-688 Dictitatum ... seueros Cf. Diogen. 2, 91 ἐπὶ τῶν σκυθρωπῶν καὶ σιωπηλῶν καὶ ὑπερσέμνων.

688 acetum potitare Belege bei Suringar 85, p. 152.

     213 Adag. 2514. Otto 701 fin. Nachträge zu Otto, p. 44.

689 Proba ... fabrum Quelle ist Plaut. Poen. 915 (689 proba materies data est).

117

     214 Adag. 630. Otto 189.

693 Plaut. Aul. 235 (695 periclum ab: periclum me ab cod. et edd. vett.).

     215 Adag. 629. Otto 1163.

696 Ab ... ὄνους Quelle ist Diogen. 1, 96.

697 Cui Sc. dem vorangehenden Collect. 214.
     Graecum illud Diogen. loc. cit.

698-699 Veluti ... histrio Zusatz des Er.

     216 Adag. 1789. Polydor Vergil 168.

700 Tu ... homo Plaut. Aul. 325.

701 furem significat So richtig nach Perotti, Cornucopiae, col. 607, l. 23 (ed. Sassoferrato, vol. IV, p. 271).

701-702 Etiam ... trifurcifer Plaut. Aul. 326.

     217 In der Erstausgabe der Adagia von 1508 stand Laterna Punica als Nr. 2560; in den folgenden Auflagen wurde das Adagium weggelassen. Cf. ASD II, 6, p. 373 app. crit. und n.l. zu l. 585.

703 Laterna Punica Plaut. Aul. 566.

704 Parmeno Terentianus Ter. Eun. 105.

     218 Adag. 649.

708 In ... situm Plaut. Aul. 615 (708 fano).

     219 Adag. 2618.

713 Plaut. Persa 73-74.

717 illa Plaut. Persa 70-73 (718 iniexit; 719 ille illi rusus; 721 faxim nusquam: faxim inquam edd. vett.).

723 Hor. Epist. I, 15, 33.

     220 Adag. 270. Cf. Otto, p. 123 Anm. und Nachträge zu Otto, p. 18.

727 Vna ... postulas Plaut. Most. 259 (727 postules).

728 purpurissa Er. entnahm 'purpurissa' ebenfalls Plaut. Most. 261 (purpurissum).

     221 Adag. 32. Otto 1893. Polydor Vergil 153.

731 Hes. Erg. 346. Er. konnte Hesiod wohl bei seinem zweiten Englandaufenthalt benützen. Er erwähnt ihn in Ep. 188, l. 38 vom 24. l. 1506 an Warham. Die ed. princ. war 1495 bei Aldus erschienen.

732 Plaut. Merc. (nicht Mil.) 771-772. Sprecher ist Lysimachus, nicht Dorippa.

119

     222 Adag. 117. Otto 1936. H. Karpp in: Mullus, Festschrift Theodor Klauser, Jahrbuch für Antike und Christentum, Ergänzungsband 1, Münster Westfalen, 1964, pp. 190-198.

737 Ζῶσα φωνή Die in B zugesetzte griechische Fassung fand Er. entweder bei Cic. Att. II, 12, 2 oder im Brief des Francesco Pucci bei Politian. Epist. VI, 4, p. 77 ea. Basil.: "os autoris et, vt aiunt, ζῶσαν φωνήν."

741 Hier. Epist. 53, 2, 2: "Habet nescio quid latentis ἐνεργείας viua vox."
     Gell. XIV, 2, 1. Cf. Collect. 465 (Muti magistri).

     223 Adag. 236. Otto 1280. Polydor Vergil 93.

744 Ter. Andr. 194.

     224 Adag. 1853. Otto 1875. Polydor Vergil 201.

747 Obsequium ... parit Quelle ist Ter. Andr. 68. Er. zitiert diesen Vers schon in Ep. 26, l. 54 sq. (Juli 1489?), vielleicht aus Cic. Lael. 89.

750 Pers. 1, 107 sq. (751 teneras ... vero / Auriculas).

     225 Adag. 435. Otto 1257.

752 Nuces relinquere Lemma nach Persius, cf. n.l. 760.

755 Serv. Comm. Ecl. 8, 29. Auch die Angaben in ll. 753-755 und das Vergilzitat (l. 760) fand Er. bei Servius, jedoch nicht Catull.

755-756 pueri ... spernere Cf. Servius loc. cit.: "Nam meritorii pueri, id est catamiti ... recedentes a turpi seruitio nuces spargebant, id est ludum pueritiae, vt significarent se puerilia cuncta iam spernere" (p. 97 Thilo).

757 Catull. 61, 131 (758 da nuces pueris, iners; so auch codd. und ed. Ven. 1493) und 61, 135.

760 Verg. Ecl. 8, 30.
     Pers. 1, 10 (761 ac nucibus).

     226 Adag. 1339. Otto 1357.

764 eodem in loco Pers. 1, 11 (764-765 cum sapimus).

     227 Adag. 1437.

768 Pers. 1, 6-7.

     228 Adag. 2682. Otto 220.

772 Plaut. Bacch. 332: "qui habeat auro soccis subpactum solum?"; zum Text cf. ASD II, 6, p. 473, n.l. 988.

121

     229 Adag. 1976. Otto 651.

775 Plaut. Merc. 959 (775 vxor proprer illam tota).

     230 Adag. 360. Otto 466.

777 Plaut. Pseud. (nicht Merc.) 102 (778 si imbrem in).

779 Aquam ... dolio Cf. Collect. 368 (Inexplebile dolium. Pertusum dolium) und Plaut. Pseud. 369: "In pertusum ingerimus dicta dolium."

780 apud Graecos Diogen. 1, 95 und 7, 27.
     in auaros So deutet Er., nicht Diogen.

     231 Adag. 3872. Otto 1713.

781 Supercilium salit Lemma aus Plaut. Pseud. 107.

782-783 A veterum ... saliat Nach Plaut. Pseud. 104-107.

784 Ita ... prurit Plaut. Mil. 397: "Ita dorsus totus prurit."
     Vtrum ... malae Plaut. Poen. 1315: "Num tibi ... malae aut dentes pruriunt."

785 Hodieque ... aures Die Wendung ist bis heute geläufig. Schon Plin. Nat. XXVIII, 24 verzeichnet sie; auch Politian. Epist. VI, 5, p. 79 ed. Basil. kennt sie: "Date vero operam ... crebris vt inter vos de me sermonibus saepissime mihi (quod dici solet) aures circunsonent." Cf. Suringar 156, pp. 285-287.

785-786 bonum ... putant Cf. Adag. 1337 und die Anwendung in Coll., ASD I, 3, p. 142, ll. 566-570.

     232 Adag. 719 und 3043. Otto 211. Cf. Politian. Miscell. 9, p. 233 ed. Basil.: "velut in aurem vtramque dormientem."

788 Plaut. Pseud. 123.

790 Ter. Heaut. 341-342 (faxo ... / in aurem vtramuis otiose vt). Menandr. fr. 296, 1-2 PCG - fr. 333, 1-2 Körte bei Gell. II, 23, 9. Er. folgt der Übersetzung des Theodor Gaza. So auch Adag. 719, ASD II, 2, p. 244, l. 271.

     233 Nicht in Adag.

794 Plaut. Pseud. 785-786.

     234 Adag. 2527. Otto 1327.

796 Plaut. Pseud. 945. Den Ausdruck 'obtrudere palpum' verwendet schon Politian. Epist. III, 1, p. 28 ed. Basil.

     235 Adag. 1021. Otto 232.

799 Iuv. 6, 165, dem Persiuskommentar (zu Pers. 1, 45-46) des Badius (cf. Collect. 238, einl. Anm.) entnommen (f° xixr ed. Lugd. 1499).

801 Pers. 1, 45-46.

804 Iuv. 7, 202 (804 coruo quoque rarior albo). Cf. Adag. 3635 (Coruus albus), ASD II, 8, p. 89.

804-805 Phoenicis ... abiit Cf. Adag. 1610, ASD II, 4, p. 93, n.l. 146.

     236 Adag. 75, cf. Adag. 1620 (Meliores nancisci aues).

806 Bonis auibus Die Stelle, die Er. dafür nicht nennt, ist vielleicht Ov. Met. XV, 640: "Ite bonis auibus."

807-808 Bonis ... auspicato Wohl in Erinnerung an Ter. Andr. 807: "Haud auspicato huc me appuli", wo aber die zu belegende Wendung mit auibus fehlt, auch bei Don. ad loc.

808 Hor. Carm. I, 6, 1-2, wo alite jedoch anders gemeint ist; cf. ASD II, 4, p. 101, n.l. 329.

123

811 Idem Hor. Carm. 1, 15, 5.
     Idem herum Hor. Epod. 10, 1.

     237 Adag. 50. Otto 759.

814 Plaut. Amph. 327 (815 illic homo a me sibi).

     238 Adag. 3078. Collect. 238-242 (ausser 241A) gehen, wie schon 224-227, von Persius Sat. 1 aus. Er. benützte dazu eine kommentierte Persius-Ausgabe, wahrscheinlich die von Nicolaus Wolf, Lyon, 1499, gedruckte, die den Kommentar des Ioh. Britannicus (zuerst Brescia, 1481) und die kommentierende Paraphrase des Badius Ascensius mit Zitaten aus dem Kommentar des Bartholomaeus Fontius (zuerst Venedig, 1480) enthält. Auch in Collect. 235 entnahm Er. das erste Iuvenalzitat dem Kommentar des Badius.

818 Pers. 1, 58-60 (820 imitari: imitata est edd. vett.; 821 Apula: appula ed. Lugd. 1499; tantae).

     239 Adag. 3078. Cf. Otto 1578.

825 Eodem in loco Pers. 1, 62.
     pro ... tergo Nach Britannicus zu Pers. 1, 62: "id est irrisioni quae a tergo fieri solet" (f° xxiv ed. Lugd. 1499).

     240 Adag. 2596. Cf. Nachträge zu Otto, p. 92.

829 Hor. Serm. I, 10, 71-73 (831 vertas; sint). Nach Britannicus zu Pers. 1, 106 (f° xxviiiv ed. Lugd. 1499).

833 Pers. 1, 106.

835 Idem Pers. 5, 162-163 (835 Chaerestratus; ait haec).

     241 Adag. 1159. Otto 507.

837-838 Est ... lacerare Nach Badius (zu ihm Collect. 238, einl. Anm.) zu Pers. 1, 115, f° xxvii v ed. Lugd. 1499: "'et fregit in illis' quos sc. reprehensione momordit. 'genuinum' id est dentem occultum, quem conterunt qui quemuis carpunt, mordent aut corrodunt."

838 Pers. 1, 115.

838-839 Hier. Epist. 50, 5, 2 (839 remordere: respondere v.l.).

     241A Adag. 81. Otto 438. Polydor Vergil 58.

841 Adagium est Wohl angeregt von Politian. Praef. in Suet., p. 505 ed. Basil.: "Vnde in prouerbium quoque adducta res est, vt cum cauendum a quoquam significare velimus, illum dicamus foenum in cornu gerere."

842 Hor. Serm. I, 4, 34.

843 Hier. Epist. 50, 5, 2.
     aliquoties Epist. 50, 5, 2 scheint die einzige Stelle bei Hier. zu sein. In Adag. 81 sagt auch Er. nur noch "in epistola quadam."

844 Plautus ... petis Adag. 82. Noch dort und in Adag. 2212 wird fälschlich Plautus anstatt Hier. Adv. Ruf. I, 31 als Quelle genannt. Umgekehrt ist in Collect. 54 Hieronymus anstatt Plautus genannt; cf. oben Collect. 54, n.ll. 729-730.

848 Acroni Ps.Acro zu Hor. Serm. I, 4, 34. Cf. auch Landinus ad loc. (f° clxxxxiiv ed. 1494): "Erat enim in consuetudine <vt> si quis esset bos qui cornu peteret, foenum cornu eius | 125 alligaretur Signum, quo admoniti cauerent. Hinc prouerbium fuit, vt cum hominem maledicum cernerent, dicerent 'foenum habet in cornu"' (Horatius cum quattuor commentariis, cf. Collect. 175, n.ll. 62-63). Sicut ... tintinabulum (l. 847): Zusatz des Er.

     242 Adag. 722. Otto 1198.

850-851 Antiquitas ... nouissent Dazu: Domitius Calderini, Ex tertio libro obseruationum cap. 7 (abgedruckt in dem von Er. benützten Sammelband humanistischer Kritiker, Brescia, 1496, cf. Gruter, Lampas I, p. 315 und oben Ep. 126, n.l. 118 zu Polizian): "Nasuti dicuntur qui grauiore censura subsan<n>ant aliena" (Brescia 1496, f°n2r), und Perotti, Cornucopiae, col. 201, ll. 55-56: "Hunc [nasum] maiores nostri subdolae irrisioni dicauere"; col. 202, l. 25: "a quo nasuti dicuntur dicaces ac derisores" (ed. Sassoferrato, vol. II, p. 143). Perotti führt zur Stelle Martial. I, 3, 6 und I, 41, 18 an. Siehe folgende Anm.

851 Martial. I, 3, 6.

853 Idem Martial. I, 41, 18.

855 Idem iterum Martial. XIII, 2, 1.

857 Hor. Serm. I, 6, 5.

858 alibi Hor. Serm. II, 8, 64.
     Pers. 1, 118 (860 excusso populum; so auch die edd. vett.). Britannicus nennt im Kommentar Hor. Serm. I, 6, 5 (f° xxixr ed. Lugd. 1499).

861 Idem Pers. 1, 40-41, wozu Britannicus Martial. I, 3, 6 anführt (f° xviiiv ed. Lugd. 1499).

     243 Adag. 640. Otto 214.

863-864 auris ... antestantes Cf. Plin. Nat. XI, 251: "Est in aure ima memoriae locus, quem tangentes antestamur" und infra n.l. 865 (Serv. zu Verg. Ecl. 6, 3).
    Vnde ... antestantes Nach Porphyrio oder Ps.Acro zu Hor. Serm. I, 9, 76.

865 apud eruditos So z.B. Politian. Miscell. 80, p. 288 ed. Basil.: "Nobis Picus noster Mirandula, quasi Cvnthius alter ... aurem vellit et admonuit." Ähnlich Politian. Miscell. 42, p. 261 ed. Basil.: "ei quoque aurem leuiter peruellemus."
     Verg. Ecl. 6, 3-4 (Cynthius). Cf. Serv. Comm. Ecl. 6, 3: "Aurem autem ideo, quia memoriae consecrata est" (p. 65 Thilo).

     244 Adag. 746. Otto 1445. Polydor Vergil 74.

867 Gemeinsame Quelle von Er. und Polydor Vergil ist Politian. Miscell. 42, p. 261 ed. Basil., wo die Texte aus Plinius, Horaz und Iuvenal im gleichen Umfang ausgeschrieben sind.

870 Plin. Nat. XXVIII, 25.

871 Hor. Epist. I, 18, 65-66.

874 Iuv. 3, 36-37 (874 et verso, auch Polizian).

     245 Adag. 747 und 748. Otto 631. Polydor Vergil 231 (aus Perotti).

877-878 Frons ... pudet Nach Perottis Brief an Francesco Guarnieri (Ald. 1513, coll. 1033-1049), col. 1039, ll. 10-12: "Hinc ergo ortum est prouerbium, vt quoties dicere volumus nos pudorem deponere, dicamus 'Perfricui faciem', hoc est pudorem expuli."

879 Plin. Nat. praef. 4, von Perotti erläutert (880 quoniam: quando Perotti; occurris ingens).

882-883 Ov. Her. 17, 104 (884 nec tibi ... sed magis: non tibi ... sed minus v.ll.).

885 Plin. Nat. XI, 138.

127

887 Plaut. Epid. 609 (887 caperrat).

889 Porrectiore ... loquaris Nach Plaut. Cas. 281: "Ego te porrectiore fronte volo mecum loqui." Die Gegenüberstellung von caperata und exporrecta frons ist vermutlich angeregt von Politian. Miscell. 59, p. 277 ed. Basil., wo "ad frontem (quod dicitur) exporrigendam" und "nisi frontem caperas tragica seueritudine" aufeinander folgen.

     246 Adag. 749, cf. Adag. 2471 (Contrahere supercilium).

891 Plin. Nat. XI, 138 (892 alterna; 893 indicant factum: indicant fastus edd. vett.; 894 hoc [Mayhoff huc] subit).

     247 Adag. 750.

903 Cic. Leg. agr. II, 77; Phil. I, 18 u.ö.

     248 Adag. 1100.

904 In dem in B zugesetzten griechischen Lemma sind die Unformen Αγαμπτοτατοσ und βρατου zweifellos Druckfehler (cf. app. crit.); aber die unmögliche Verbindung des Superlativs mit dem genetivus comparationis hat kaum ein Setzer erfunden. Er. gab in A nur die lateinische Übersetzung von Diogen. 1, 13, wo im Cod. Grab, (f° 3v), den oder dessen Abschrift Er. benützte, die Unform Ἀγνωπίτερος steht; für B zog er, wie in Collect. 26, 188, 248, 373 u.ö. Zenob. Iunt. bei, wo I, 16 Ἀγναμπτότατος βάτος αὖος steht, übernahm aber daraus in der Eile nur den Superlativ. Cf. zur paroemiographischen Überlieferung Maria Spyridonidou-Skarsouli, Der erste Teil der fünften Athos-Sammlung griechischer Sprichwörter, Berlin, 1995, p. 118.

     249 Adag. 375. Otto 1487 und 1488.

909 Plaut. Persa 41-42 (909 a pumici; 910 siti aret: sitiat v.l.). Von Er. schon 1499 in Ep. 108, l. 86 sq. angeführt.

910 Idem Plaut. Aul. 297.

     250 Adag. 774 und 775.

913 Αὐλὸν σάλπιγγι συγκρίνεις Diogen. 1, 15.

915-916 Sic ... solebam Verg. Ecl. 1, 22-23.

917 Τέττιγι μέλιτταν συγκρίνεις Als bedeutungsverwandt ebenfalls bei Diogen. 1, 15. Adag. 775 (Cicadae apem comparas), ASD II, 2, p. 296.

     251 Adag. 2121.

921 Iuv. 2, 23.

923 Pers. 1, 128.

     252 Adag. 3091.

926 Martial. VII, 67, 16 (927 Philaeni). Domitius Calderini in: Martialis cum duobus commentis, Venedig, 1495, ad locum: "Dii mentem prouerbium est in <in>sanos" (f° 78r).

129

928 Hor. Serm. I, 1, 63-64 (930 quatenus. Schürer ab 1512: quatenus).

931 Ter. Ad. 432 (932 Mentem vobis meliorem).

     253 Adag. 434.

934 Ἄλλην δρῦν βαλάνιζε Diogen. 1, 19.

935-938 Primitus ... petunt Frei nach Diogen.

     254 Nicht in Adag. übernommen.

940 Neotericum ... prouerbium Suringar 215, p. 405 sqq. weist niederländische und deutsche Belege seit den Prouerbia communia des 15. Jahrhunderts nach.

     255 Adag. 93.

943 Πολύποδος νόον ἴσχε Nach Diogen. 1, 23: Πολύποδος πολυχρόου νόον ἴσχε.

945 Plin. Nat. IX, 87.

946 Paulus 1. Cor. 9, 22.

947 Plaut. Bacch. 654-662 (949 improbis cum improbus).

     256 Adag. 72. Collect. 256-272 (ausser 258, 262, 263, 265, 270) sind von Persius Sat. 1-5 und dem oben Collect. 238, einl. Anm., genannten Persius-Kommentar angeregt.

952 Genio sinistro Lemma nach Pers. 4, 27: "dis iratis genioque sinistro."

     257 Adag. 73.

956-958 Nam ... futurum So Britannicus im Kommentar zu Pers. 2, 11-12 aus Diod. IV, 21, 3-4 (f° xxxiv ed. Lugd. 1499).

958 Hor. Serm. II, 6, 12-13, ebenfalls von Britannicus ad loc. angeführt (f° xxxiv ed. Lugd. 1499).

     Pers. 2, 10-12 (960 rastro).

     258 Nicht in Adag.

962 Mouere bilem So z.B. Hor. Epist. I, 19, 20; Martial. V, 26, 3; Iuv. 15, 15-16.
    Facere stomachum Cic. z.B. Fam. I, 9, 10; Att. V, 11, 2; humanistisch schon Hermolaus Barbarus, Epist. 157, p. 81 Branca vol. II (= Politian. Epist. XII, 33, p. 193 ed. Basil. = Epist. XII, 34 ed. Ald. 1498).

     259 Nicht in Adag.

964-965 Sonat ... limo Pers. 3, 21-22 (964 maligne; 965 respondet viridi non cocta fidelia).

     260 Cf. Collect. 461. Adag. 889. Otto 492.

970 Persianum versiculum Pers. 3, 30.
131      Hier. Epist. 58, 7, 2; Adv. Ruf. II, 16.

     261 Adag. 456.

973 Pers. 4, 13 (974 es: est v.l.; nigrum vitio).

976-977 Eratque ... ampliationis Nach Britannicus ad loc., f° xlviiv ed. Lugd. 1499: "Cum enim iudices de alicuius capite sententiam laturi essent, vniuersi in cistam tabulas simul coniiciebant suas easque insculptas litteras habentes, absolutionis, condemnationis et ampliationis: thita condemnationis Signum erat ... Absolutionis ... cap<p>a littera ... Ampliationis n l quod significat non liquere." Anders Ps.Ascon. In Cic. Verr. 2 1, 26 = II, p. 231 Stangl.

     262 Adag. 1280.

979 Graecum est Diogen. 1, 16.

980 Plat. Phaed. 101 d. Collect. 400. Adag. 465.

     263 Adag. 58. 59. 61.

982 Κορώνη τὸν σκορπίον Diogen. 1, 52 (s.v. αἲξ τὴν μάχαιραν).

985 illud Plautinum Plaut. Poen. 759 (985-986 Calidum prandisti prandium hodie). Adag. 59.

987 Λέοντα νύττεις Ebenfalls Diogen. 1, 52 (987 νύσσεις auch Cod. Grab, f° 4v). Adag. 61.

     264 Adag. 751: Otto 596. Adag. 752: Otto 117. Adag. 755: Otto 1448. Cf. Polydor Vergil 43.

990 Ede helleborum Das Lemma - und damit das angebliche Adagium - hat Er. gebildet, offenbar nach dem Muster von Collect. 265. Die Redensart "helleboro purgatus" steht schon in der Erstfassung der Antibarb. ASD I, 1, p. 49, l. 12.

992 in Anticyris insulis Nach Plin. Nat. XXV, 52, wo die durch ihren Helleborus berühmte Stadt Anticyra fälschlich als Insel bezeichnet wird.

993 Plaut. Men. 289-292. Adag. 755.

994 Hor. Serm. II, 3, 166 (994 Anticyram). Adag. 752.
     Idem Hor. Ars 300-301.

997 Pers. 4, 16.
     Plaut. Men. 913 (998 haec res ellebori iungere optinerier).

     265 Adag. 754. Otto 1197. Polydor Vergil 54.

999 Das Adagium ist nicht antik. Er. entnahm es wie Polydor aus Perotti, Cornucopiae, col. 202, ll. 44-49 (ed. Sassoferrato, vol. II, p. 144). Dieser war von Plinius (Nat. XIX, 155) ausgegangen: "Nasturtium nomen accepit a narium tormento, et inde vigoris significatio prouerbio vsurpauit id vocabulum veluti torporem excitantis" und hatte das von Plinius erwähnte, aber nicht im Wortlaut genannte Proverbium selbst gebildet in der griechischen und lateinischen Form, die Er. dann übernahm. Cf. Zu den Anfängen, p. 164.

1 Plin. Nat. XX, 126-127. Nur diese, von Perotti ebenfalls ohne Stellenangabe angeführte Aussage schlug Er. bei Plinius nach.

     266 Adag. 2505. Otto 1116.

6 Pers. 4, 26 (7 miluus errat: miluus oberret edd. vett.). Britannicus verweist im Kommentar auf die folgende Iuvenal-Stelle (f° xlixr ed. Lugd. 1499).

8 Iuv. 9, 55 (8 miluos ... lassos).

133

     267 Adag. 2506. Otto 279.

9 Caedimus ... flagellis Pers. 4, 42 (9 crura sagittis).

10 A ... metaphora Nach Britannicus: "Sumpta est translatio a sagittariis" (f° lv ed. Lugd. 1499).

12 Hor. Epist. II, 2, 97. Cf. app. crit. ad loc.

     268 Adag. 589 und 587. Otto 1107. Polydor Vergil 101.

16 Hor. Epist. (nicht Serm.) I, 7, 98: "Metiri se quemque suo modulo ac pede verum est."

19 Pers. 4, 52 (20 noris: vt noris edd. vett.).

20 Tecum habita Von Politian. Miscell. 4 sub fin., p. 230 ed. Basil. zitiert.

     269 Adag. 2598.

21 Bullatae nugae Nach Pers. 5, 19, l. 27 angeführt.

25 in tertio ... Paulo 2. Cor. 12, 2.

26 Hor. Ars 322.

27 Pers. 5, 19-20 (27 pullatis: bullatis v.l. et edd. vett.).

     270 Adag. 1252. Otto 9.

30 Hor. Serm. I, 7, 32-33.

     271 Adag. 2443. Otto 1576.

34 Pers. 5, 95.

34-36 Nam ... gestitant Nach den Kommentaren von Badius Ascensius (f° lviiiv ed. Lugd. 1499) und Britannicus, der Paul. Fest., p. 435 Lindsay, anführt (f° lixv ed. Lugd. 1499).

38-39 si ... inuenitur Nach denselben Kommentaren.

     272 Adag. 454. Cf. Otto 299 und Collect. 664.

42 Pers. 5, 107-108 (43 quaeque euitanda).

45 Hor. Serm. II, 3, 246 (46 sani vt creta; notati: notandi v.l.). Den Hinweis auf den Horazvers fand Er. bei Britannicus (f° lixv ed. Lugd. 1499).

     273 Adag. 2007. Otto 1739.

49-50 Hier. Epist. 70, 6, 2.

135

     274 Adag. 48: Otto 1885. Adag. 49: Otto 283. Polydor Vergil 264.

57 Ter. Eun. 245.

58 Macr. Sat. III, 12, 10 (59 vt aiunt).

59-60 Quod ... sumptum est Die Herleitung des Adagiums aus den Irrfahrten des Phaethon oder der Ceres ist Er.' Einfall, den er Adag. 49 abschwächt.

     275 Adag. 321. Otto 1498.

62-63 longoque ... dicebant Er. benützt Horatius cum quattuor commentariis (sc. Ps.Acro, Porphyrio, Antonius Mancinellus und Christophorus Landinus), wo Landinus zu Serm. I, 7, 8 notiert: "Erat igitur prouerbium, vt qui longo interuallo praecederet, equis albis vincere diceretur" (f° ccr ed. 1494), so auch in ed. Ven. 1492 und 1498.

63-64 antiquitus ... habebantur So Ps.Acro ad loc. cit.: "Equi albi dicuntur esse nobiliores" (f° clxxxxixv ed. 1494) und Landinus: "Equi albi apud antiquos velocissimi inueniebantur" (f° ccr ed. 1494).

64-65 triumphantes ... vectarentur Porphyrio ad loc.: "Quasi quadrigis triumphalibus incederet" (f° ccr ed. 1494).

65 Hor. Serm. I, 7, 6-8 (66 posset; Regem; 67 tumidus: tumidusque v.l.).

69 Erant ... maledicentia Nach Porphyrio und Ps.Acro ad loc.
     Acron Ps.Acro ad loc.

70 Plautinum illud Plaut. Asin. 278-279 (71 occasioni huic: huic occasioni codd.; 72 quadrigis albis).

73 Idem Plaut. Aul. 600 (73 citis quadrigis citius properet), cf. Adag. 320, ASD II, 1, p. 424, l. 443.
     alias Plaut. Amph. 450-451; Poen. 369.

     276 Adag. 745. Otto 1928.

78 Cic. Fam. VII, 3, 4 (79 vetus est enim).

     277 Adag. 157. Otto 200.

84 Hor. Ars 270-272.

85 Attici salis Siehe Belegstellen bei Otto 200. Cf. Adag. 1251.
    Musarumque eloquium Cf. Otto 1177.

86 Hier. Epist. 57, 12, 3 (87 vt dicunt).

88 Varro bei Quint. Inst. X, 1, 99: "Licet Varro (fr. 321 Funaioli, p. 329) Musas ... Plautino dicat sermone locuturas fuisse, si Latine loqui vellent."

     278 Adag. 47. Otto 264. Cf. Collect. 803.

91 Hier. Epist. 102, 2, 2.

94 Memento Daretis et Entelli   Collect. 803.

137

98-99 Furor ... patientia Publil. Syr. F 13 Meyer bei Gell. XVII, 14, 4. Cf. Adag. 467, ASD II, 1, p. 543, l. 574.

     279 Adag. 263. Otto 1210.

102 Plaut. Capt. 1023-1024; Pseud. 463.

103 Hier. Epist. 70, 3, 2: "Lege eos et inuenies nos ... post tanti temporis ocium vix quasi per somnium quod pueri didicimus recordari." So Er. in der Hier.-Ausgabe von 1516; Hilberg, CSEL 54, p. 703, l. 17, druckt "per somnum" nach v.l.

105 Per caliginem So z.B. Cic. Phil. XII, 2, 3; Fin. V, 43.

     280 Nicht in Adag. Cf. Otto 1377.

107 Plaut. Aul. 719.

110 summa ... decori Pers. 4, 14: "Quin tu igitur summa nequiquam pelle decorus."

     281 Adag. 45: Otto 1843. Polydor Vergil 133. Adag. 46: Otto 1455.

112 Ter. Andr. 845 (112 Omnis res est iam in vado). Dazu Donat ad loc.: "Prouerbiale 'in vado' in tuto." Collect. 281-286 gehen von Ter. Andr. aus.
     Plaut. Aul. 803.

115 Ter. Andr. 480.
     Ego ... nauigo Von Er. schon in Ep. 111, l. 40 angeführt.

     282 Adag. 291. Otto 72. Polydor Vergil 166.

120 In eadem est fabula Ter. Andr. 426-427 (122 malle melius esse).

123 Plautinum illud Plaut. Trin. 1154 (123 pro pior palliost). Adag. 289: Otto 1324. Ter. Andr. 636 (123-124 Heus proximus sum egomet mihi). Cf. Otto 1479.

     283 Adag. 2504. Otto 1456. Cf. Collect. 410.

126 Quando ... possis Lemma aus Ter. Andr. 305-306 (126 Quoniam non potest id fieri; quod possit). Frei verwendet von Politian. Epist. XI, 16, p. 160 ed. Basil.: "Quoniamque non potest fieri quod volo, id volam quod possit."

128 Laberiana Nicht Laberius, sondern Publil. Syr. 11 Meyer, aus Macr. Sat. II, 7, 11; nur dort steht mutari ; Gell. XVII, 14, 4 gibt dafür 'vitari'. An beiden Stellen wird vorher neben Publilius auch Laberius erwähnt. In Adag. 114 (Feras, non culpes quod vitari non potest) folgt Er. Gellius und nennt Publius (wie stets anstatt Publilius) richtig als Autor. Cf. Otto 654.

     284 Adag. 568. Otto 22.

130-131 Facile ... sentias Ter. Andr. 309-310 (130 Facile omnes quom).

132 Ab adolescente Sc. Charinus adulescens, Freund des Pamphilus in Ter. Andr.

139

     285 Adag. 1398.

138 adolescens ille Pamphilus in Ter. Andr. 249-251 (140 nisi si id: nisi id v.l.).

     286 Nicht in Adag. Nachträge zu Otto, p. 225, s.v. verbum 9.

145 Ter. Andr. 204.
     Don. Comm. in Ter. ad loc.
     Cicero Bei Cicero nicht nachzuweisen. Gemeint ist anscheinend Macr. Sat. II, 1, 4: "Bona verba quaeso ... circa reuerentiam tantum Socraticae maiestatis."

147 Plat. Rep. I, 329 c. Nach Ficinos Übersetzung (f° 190r A ed. 1491).

     287 Adag. 476. Otto 1454.

151 Fabium Quint. Inst. IV, 1, 61.
     Hieronymum Hier. Adv. Ruf. II, 15.

     288 Adag. 2120. Otto 394.

155 Cic. Pis. 69. Die richtige Lösung fand Er. erst in Adag.; vgl. den Kommentar zu Adag. 2120, ASD II, 5, p. 117.

     289 Adag. 1933. Otto 1254.

158 praemandere Nach Gell. IV, 1, 11.

161 Cic. De or. II, 162: "mansa vt nutrices infantibus pueris in os inserant" (vt aiunt v.l.).

     290 Adag. 436. Otto 1625. Polydor Vergil 105.

163 Graeco prouerbio Diogen. 4, 18.

164 Hunc ... indidit Varro Men. fr. 91 Bücheler/Astbury bei Gell. VII, 5, 10.

165-167 idem Varro ... nonnullas Cf. supra Ep. 126, ll. 65-68 (Allen, Ep. 126, ll. 71-75), mit unserer Anmerkung.

168 Sen. fr. 121 Haase bei Lact. Inst. II, 4, 14.

     291 Adag. 718. Polydor Vergil 100.

173 Plin. Nat. praef. 24. Vgl. Perotti, Brief an Francesco Guarnieri, Ald. 1513, col. 1046, ll. 44-48: "Antiquum enim prouerbium est, quoties magnum aliquid significare volumus, vt dicamus posse propter id vadimonium deseri, quod perinde est ac si diceret ius violari. Deserere enim vadimonium summum est scelus", und Otto, p. 360 Anm. unten: "Plin. n. h. praef. 24 inscriptiones ... possit wird für sprichwörtlich gehalten, ich glaube mit Unrecht."

     292 Adag. 519. Otto 1063. Polydor Vergil 240.

177 Cic. Off. III, 34.

141

178-180 Ab ... belligerantur Vermutung des Er.

     293 Adag. 520. Otto 1579. Polydor Vergil 106.

183 Cic. Fam. VII, 6, 2 zitiert Enn. Scen. fr. 273 Vahlen3, p. 168 (186 ipse sibi; non quit).

187 Graeco senario Eur. fr. 905 N2 bei Cic. Fam. XIII, 15, 2.

187-188 Ea ... σοφός Die griechische Parallele verzeichnen Er. und Polydor übereinstimmend (Polydor in sehr fehlerhaftem Griechisch); sie fanden sie unabhängig im Kommentar des Hubertinus Crescentinas (Clericus) zu Cic. Epistolae familiares, Venedig, 1490 und 1493, zu Fam. VII, 6, 2 (cf. f° cxlvr ed. 1493).

     294 Adag. 109. Otto 1283.

190 Hor. Serm. II, 3, 321.

193 Hier. Epist. 22, 8, 2 (193 duplex: duplex est v.l.).

     295 Adag. 2422.

196 Cic. Fam. IX, 12, 2.

     296 Adag. 314. Otto 715.

202 Decius ... Ciceronem Cic. Fam. XI, 23, 2 (203 quot sunt).

202-203 libro secundo Möglicherweise war die Ziffer 11 (elf) für die römische Ziffer II (zwei) gehalten.

205 Iactare iugum   Adag. 2678. Iuv. 13, 22.

     297 Adag. 115. Otto 1726.

210-211 quemadmodum ... legimus Cf. Liv. I, 57,6.

211 Cic. Att. XIV, 20, 3 zitiert den Komödiendichter Atilius, fr. 1 Ribbeck3 CRF, p. 37.

212 Idem Cic. Tusc. V, 63.

213 Plaut. Stich. 133. Cf. Otto 1539.

215 Non ... ducit Manilius, fr. 1 Morel bei Varro, Ling. lat. VII, 28: "Cascum duxisse cascam non mirabile est." Collect. 809.

     298 Adag. 139. Otto 557.

217 Ἀρχὴ ... sententia Nach Diogen. 2, 97.
    Hesiodia ... sententia Gemeint ist bei den Paroemiographen Hes. Erg. 40: ὅσῳ πλέον ἥμισυ παντός (cf. Adag. 895 Dimidium plus toto, ASD II, 2, pp. 402-407, bes. p. 405, n.l. 650).

218 Hor. Epist. I, 2, 40.

     299 Adag. 725.

220 Ἀττικὸς μάρτυς Diogen. 3, ll. Damit beginnt eine bis Collect. 312 reichende Diogenian-Reihe, zu der auch noch 315 gehört.
     ironicos de mendaci Zusatz des Er. Zu 'ironicos' (εἰρωνικῶς) Souter, Glossary, s.v.; vgl. Collect. 314, l. 283: "ironice".

143

     300 Adag. 628.

222 Diogen. 3, 30 (222 Ἅμαξα, ohne Artikel, auch Cod. Grab, f° 13r ).

223-224 Quando ... agitet Cf. Adag. 628, ASD II, 2, p. 154, ll. 575-577 und den Kommentar ad loc.

     301 Adag. 845.

226 Αὕτη ... ἔσπακεν Diogen. 3, 35 (226 μήρινθος: μύρινθος las Er. in seiner Quelle, dem Cod. Grab, (f° 13v) oder dessen Kopie; Αὕτη μὲν ἡ Leutsch sec. Aristoph.).

227 qui ... captarunt Cf. Diogen. loc. cit. ἐπὶ τῶν μηδὲν ἑλκυσάντων.

     302 Adag. 862. Nachträge zu Otto, p. 21 und 247.

229 Ἄνθρωπος Εὔριπος Diogen. 3, 39.

230-231 ab Euripi ... refluit Nach Mela II, 108 oder Ps.Sen. Herc. Oet. 779-781.

     303 Adag. 431. Polydor Vergil 8.

232 Rana Seriphia Lemma aus Diogen. 3, 44, cf. 1, 49.

233 Plin. Nat. VIII, 227.

234 Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae zu Plin. loc. cit., p. 597 Pozzi.
     Steph. Byz. Σέριφος, p. 561 Meineke.

     304 Adag. 618 und 619. Argentanginam pati bei Polydor Vergil 48.

238 Βοῦς ἐπὶ γλώσσης Diogen. 3, 48.

240 Argentanginam patitur Gell. XI, 9, wo in den edd. vett. übersetzt ist: "argyranchen, id est argentanginam."

240-241 Quod ... habebant Nach Diogen. loc. cit.

     305 Adag. 995 und 996. Otto 269.

243 Βοῦς Κύπριος Diogen. 3, 49. Cf. Bühler V, p. 409 sqq.

244 Nam ... pascuntur Paul. Fest., p. 51 Lindsay (244 in insula Cypro, in qua boues).

     306 Adag. 1220.

246 Βατράχοις οἰνοχοεῖς Diogen. 3, 57.

247 Hermolaus Barbarus, Epist. 81, 15, p. 102 Branca vol. I, von Er., der den Brief in Politian. Omnia opera (1498) als Epist. IX, 5 (p. 127 ed. Basil.) las, mit einigen Auslassungen und mit einigen geringfügigen Abweichungen zitiert.

248 paruo ... circumdedit Cf. Collect. 781.

249 Seriphiis Collect. 303.

     307 Adag. 414.

257-258 In ... cicada Nach Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae zu Plin. Nat. IV, 6, p. 183 Pozzi, der Steph. Byz. s.v. Ἄκανθος zitiert. Er. hat Aeolia verschrieben aus Aetolia. Die griechische Form des Adagiums entnahm er Diogen. 1, 49.

     308 Adag. 2516 und 311.

260 Beide Adagia stehen in Diogen. 3, 58, aber στέαρ ohne Artikel; cf. Diogen. 3, 83.

261 Quoties ... maxime Nach Diogen. 3, 58.

145

     309 Adag. 1370.

263 Diogen. 3, 63 (264 Ἱππομένης).

     310 Adag. 76.

266 Diogen. 3, 72. Er. übersetzte das griechische Präsens mit volauit.

267-268 Nam ... augurium Nach Diogen. 3, 72: Ἡ πτῆσις τῆς γλαυκὸς νίκης σύμβολον τοῖς Ἀθηναίοις ἦν.

     311 Adag. 343. Otto 154.

270 Γεράνδριον μεταφυτεύει Diogen. 3, 77 (270 Γεράνδρυον: Γεράνδριον Cod. Grab, f° 14v).

271-272 vulgo ... assuescere Viele mittelalterliche (und nacherasmische) Belege gibt Suringar 206, pp. 386-387.

272-273 multum ... perdidimus Cf. Collect. 202. Denkt Er. an vergebliche Bemühungen mit älteren Pariser Schülern?

     312 Adag. 631.

275 Γῆς βάρος Diogen. 3, 90.
     De hominibus ... vtilibus Diogen. loc. cit. ἐπὶ τῶν ἀχρήστων.

     313 Adag. 657. Otto 1649.

277 Hor. Serm. I, 10, 31-34. Damit beginnt eine bis Collect. 320 (ausser 315) reichende Reihe von Adagia aus Hor. Serm. und Epist. Das vorliegende brauchte Er. schon in Ep. 27, l. 41 sq., mehr als zehn Jahre vor dem Erscheinen der Collectanea: "Quid ego ... in syluam ligna ferre pergo?"

     314 Adag. 789: Otto 358. Adag. 790: Otto 1581.

283-284 Iuv. 2, 40. Cf. Polydor Vergil 238.

285 Hor. Serm. II, 3, 296. Von dieser Stelle ging Er. aus. Dort kann er bei Ps.Acro ad loc. das Zitat aus Iuvenal (cf. p. 159 Keller II) gefunden haben. (Das Iuvenalzitat fehlt jedoch in den Hor. edd. 1492, 1494, 1498 bei Ps.Acro ad loc.).

286 Septem ... sapientes Christophorus Landinus (in Horatius cum quattuor commentariis, f° ccxvir ed. 1494) berichtet ad loc. ausführlich über die Zahl und Namen der Weisen.

     315 Adag. 238. Otto 404.

288-290 Δευτέρων ... litassent Nach Diogen. 4, 15.

290 Cic. Div. II, 38.

291 euangelica parabola   Lc. 11, 5-8.

     316 Adag. 415.

294 Hor. Serm. I, 3, 72.

295 Idem Hor. Epist. II, 1, 29-30.

296 euangelica metaphora   Lc. 6, 38 (296 qua mensi fueritis); von Mt. 7, 2 und Mc. 4, 24 ist Er.' Fassung weiter entfernt.

297 Pers. 1, 6-7 (298 in illa).

     317 Adag. 873. Otto 1256.

300 Hor. Epist. II, 1, 31.

147

     318 Adag. 1403. Otto 741.

305 Acroni Ps.Acro ad Hor. Epist. II, 1, 208.

306 Hor. Epist. II, 1, 210-211.

     319 Adag. 584. Otto 1898.

310 Hor. Epist. II, 1, 219-220 (311 mala saepe).

     320 Adag. 416. Otto 1950.

314 Acron Ps.Acro ad Hor. Epist. II, 2, 40: "Ex graeca fabula fictum de athleta, qui follem perdiderat" (p. 298 Keller II).

315 Porphyrion Porphyrio ad Hor. Epist. II, 2, 40: "Sumptus et viaticum, quod in zona fere milites portant" (p. 393 Holder).

316 Hor. Epist. II, 2, 40.

     321 Adag. 151. Otto 1744. Polydor Vergil 289.

319 Politian. Miscell. 89 sub fin., p. 300 sq. ed. Basil. (321 me om.).

319-320 Hinc ... sustulerit Dieser Satz steht, auch bei Polizian, am Schluss des folgenden Petronzitats (319 dicatur vt).

321 Petron. 25, 4-6.

     322 Adag. 606. Cf. Otto 391.

326-328 Narthecophori ... Phedone Der lateinische Text in A stammt aus Beroaldo, Annotationum appendix 6, f° 321v ed. Bononiensis 1506 (Narthecophori multi sunt: Bacchi vero pauci), die in B zugesetzte griechische Originalfassung aus Diogen. 7, 86 (μὲν hat Er. zugesetzt, Zenob. 5, 77 gibt dafür τοι; δέ τε: δέ γε Cod. Grab, f° 28v). Cf. Bühler V, p. 371.

328 Plat. Phaed. 69 c.

     323 Adag. 3012 und 1482.

335 Δικαιότερος ... δικαιότερος Diogen. 4, 28 und 4, 22.

     324 Adag. 872. Otto 662.

338 Ἐκ τριχὸς κρέμαται Diogen. 4, 41.

339 vel hodie Suringar 56, p. 87 sq. kennt nur nacherasmische Belege, doch klingen diese volkstümlich, nicht übersetzt.

     325 Adag. 1663. Cf. Otto 982.

341 Ἐκ ... ἀφείλω Diogen. 4, 42. Cf. zur Form ἀφείλω ASD II, 4, p. 127, n.l. 926.

341-342 De iis ... recipiunt Diogen. loc. cit. ἐπὶ τῶν ἀνελπίστως [τι] λαμβανόντων.

342 Veluti ... recepissemus Einer der seltenen Fälle, in denen Er. in den Collectanea ein persönliches Erlebnis erwähnt (in Adag. 1663 hat er es weggelassen): Bei der Rückkehr aus England Ende Januar 1500 wurde ihm in Dover vom englischen Zoll seine gesamte Barschaft konfisziert, so dass er mittellos nach Paris zurückkehrte. Das war der äussere Anlass für die Abfassung der Collectanea. Cf. Allen, Op. ep. I, p. 16, ll. 19-25: "In littore Douariensi prius quam ingrederer mare, 149 naufragium fecit tota mea pecunia, quae tum erat exigua, sed tamen mihi maxima, quum nihil superesset. Id factum est a praefecto, pene dixeram a praedone, littoris regio nomine." Cf. Ep. 279, ll. 11-16.

     326 Adag. 870.

344 Ἐλέφας ... ἁλίσκει Diogen. 4, 45.

344-345 ii ... negligunt Diogen. loc. cit. ἐπὶ τῶν τὰ μικρὰ ἢ φαῦλα παρορώντων.

     327 Adag. 869.

347 Ἐλέφαντας ... ποιεῖς Diogen. 4, 46.

347-348 eum ... amplificat Diogen. loc. cit. ἐπὶ τῶν τὰ μικρὰ ἐπαιρόντων τῷ λόγῳ.

348 Paruo ... circundare Cf. Collect. 781 und schon oben Collect. 306, l. 248 (aus Hermolaus Barbarus).

     328 Adag. 2067. Quelle ist wie in Collect. 11 Ioh. Bapt. Pius, Annot. priores 10, p. 382 Gruter, Lampas I (im Sammelband Brescia 1496, f° s iiiir), aus dem auch das Cicero-Zitat entnommen ist.

351 Cic. Pis. 35 (351 emptos tribunos: tribunos om. Pius).
     a praeconis ... sumptum Cf. Collect. 11.

352 Graeco illi Diogen. 1, 100. Cf. Collect. 420.

     329 Adag. 1010. Otto 1206.

355 Cic. Fam. II, 5, 1; cf. Fam. XII, 25, 5.

     330 Adag. 843 und 844.

356 Lari sacrificant Diogen. 4, 68 (wo Cod. Grab. f° 17r ἐσθιόντων anstatt ἑστιώντων liest). Cf. infra Collect. 580.

359-362 Simillimum ... necesse Nach Perotti, Cornucopiae, col. 497, ll. 57-62 (ed. Sassoferrato, vol. IV, p. 97) oder nach dessen Quelle Macr. Sat. II, 2, 4 (361 propter viam: proteruiam edd. vett. und Perotti).

359 Catonis illud Cf. Cato, Dicta memorabilia fr. 83 Jordan, p. in bei Macr. loc. cit.

     331 Adag. 393.

363 Diogen. 4, 37 (τοὐραῖον Leutsch: το οὐραῖον Cod. Grab, f° 16r).

364 hodieque vulgo Volkssprachliche Belege seit dem 16. Jahrhundert verzeichnet Suringar 54, pp. 83-85.

365 Anguillam ... tenes Adag. 394. Otto 107.

     332 Adag. 934.

366-367 Diogen. 2, 70.

369 Plat. Rep. (nicht Leg.) V, 469 e; daraus Adag. 3122. Otto 322.

     333 Adag. 417. Otto 618.

372 Diomedes, Gramm. Lat. I, p. 462 Keil (ebenso im Frühdruck ed. Jacob Zacho, s.l., 1498).

     334 Adag. 605. Otto 1881.

375 Gell. XIII, 11, 1 (376 vesper serus). Cf. Varro, Men. 333 Bücheler/ Astbury.

376-377 quem ... videri Cf. supra Ep. 126, ll. 65-68 (Allen, Ep. 126, ll. 71-75).

     335 Adag. 1313. Otto 1933 und 884. Cf. Polydor Vergil 65.

381 Plat. Rep. I, 340 d e. Ficinos Übersetzung (f° 191v B ed. 1491).

151

386 Cic. Caec. 65 (388-389 iniquitati aequi et boni).

390 illud   Collect. 560. Cf. Adag. 925 (Summum ius, summa iniuria).

     336 Adag. 935. Cf. Otto 5.

392-393 Diogen. 1, 60.

394 Plat. Symp. 174 b. Ficinos Übersetzung (f° 150v A ed. 1491).

     337 Adag. 1322. Otto 325.

399 Horatianis Hor. Serm. II, 5, 83. Porphyrio ad loc. "Prouerbialiter" (p. 312 Holder).

     338 Nicht in Adag. Otto 1841.

402 In eadem est Satyra Hor. Serm. II, 5, 98. Kommentar nach Ps.Acro und Christophorus Landinus. Cf. Landinus in Horatius cum quattuor commentariis (f° ccxxr ed. 1494): "Nam quemadmodum vtres vento turgescunt, sic stultus ille adulationibus inflatur."

     339 Adag. 769. Otto 467.

406 Iuv. 4, 69-70.

     340 Nicht in Adag. übernommen, da der Sinn der Iuvenalstelle, der bis heute nicht geklärt ist, Er. wohl zu unsicher war.

409 Iuv. 6, 197-198.

     341 Adag. 96.

411 Plat. Rep. II, 359 d - 360 b. Die in B zugesetzte griechische Fassung (cf. l. 410) entnahm Er. jedoch aus Diogen. 3, 99.

     342 Adag. 1481.

413-414 Diogen. 4, 1.

     343 Adag. 1744; cf. Adag. 4057. Otto 1248.

417 Γυμνὸς ... μητρός Diogen. 4, 2 (μήτρας). Er. änderte in B die richtige Lesart, die er für einen Druckfehler hielt, weil ihm das Wort nicht bekannt war (cf. app. crit.), und übernahm die falsche Form des Proverbiums auch in Adag. 1744.
     De ... dicitur Diogen. loc. cit. ἐπὶ τῶν ἀπορων.

     344 Adag. 917.

418 Diogen. 4, 7 (418 Γέρων ἀλώπηξ so auch Cod. Grab. f° 15 v).

419-420 in eos ... possunt Nach dem Diogeniantext im Cod. Grab, f° 15v: διὰ πλήθους χρυσίου (anstatt χρόνου der übrigen Hss. und von Zenob. 2, 90 und Suid. γέρων 202).

     345 Adag. 560. Otto 882.

421 Diogen. 4, 24.

422-423 apud ... vocarentur Nach Diogen. loc. cit.

153

     346 Adag. 1545.

424-425 Diogen. 4, 48, cf. 1, 12.

426 hominem ... despicias Nach Diogen. locc. citt.

     347 Adag. 840.

427 Diogen. 4, 50.

428 sine ... laboras Diogen. loc. cit. ἐπὶ τῶν ἀμάρτυρα μοχθούντων.

     348 Adag. 2480. Otto 1178.

430 Hier. Epist. 50, 2, 3 (431 Dignus om.; caneret).

431 Plat. Symp. 176 e.

     349 Adag. 1000.

433 Diogen. 4, 51.

434-435 In ... egent Sehr freie Umwandlung der Erklärung Diogenians: Ἐπὶ τῶν μὴ καθ᾿ ὥραν τοῖς ἀναγκαίοις χρωμένων (Cod. Grab. f° l6v: χρωμέν[τ]ων).

     350 Adag. 148.

436 Diogen. 4, 59.

437 In ... agendum Vgl. Diogen. loc. cit.: Ἐπὶ τῶν ἀδήλων. Οὐκ εἰδὼς ὁποίᾳ ὁδῷ χρήσομαι.

     351 Adag. 1910.

438 Diogen. 4, 63.

439-440 qui ... sapiunt Er. deutet die Erklärung Diogenians um: Ἐπὶ τῶν μᾶλλον ἔν τισιν ἐμπείρων (cf. ASD II, 4, p, 285, n.ll. 112-113 und Bühler IV, p. 151).

440 Hor. Serm. II, 2, 3-4 (441 abnormis; 442 discite).

     352 Adag. 482. Cf. Otto 579.

443 Diogen. 4, 65.

444-446 Competit ... obuenit Erweitert nach Diogen. loc. cit. ἐπὶ τῶν ἐργασαμένων εὐτυχῶς λέγεται.

     353 Adag. 94. Cf. Bühler V, p. 254.

447 Diogen. 4, 72.

     354 Adag. 617. Otto 1900.

451 Ἐν οἴνῳ ἀλήθεια Diogen. 4, 81.

452 Plat. Symp. 217 e. Ficinos Übersetzung (f° 157r B ed. 1491). Alkibiades spielt noch auf das zweite Sprichwort Οἶνος καὶ παῖδες ἀληθεῖς an; cf. Suid. οἶνος 134.

     355 Adag. 379.

454 Diogen. 4, 85 (454 Ἐπ᾿, auch Cod. Grab. f° l8r). Ἀπὸ ὄνου πόκος (statt Ἐπ᾿ ὂνου πόκος) vielleicht nach Diogenians Erläuterung zur Stelle: Ἀπ᾿ ὄνου γὰρ οὐκ ἔστι πόκος (nach Bühler I, p. 308, Anm. 22).

455 Plautino illi Oben Collect. 249 aus Plaut. Persa 41.

     356 Adag. 1761.

457 Diogen. 4, 87 (457 Ἐλευθεριώτερος: ἐλευθεριωτέρα Cod. Grab, f° 18r): διὰ τὸ ἀνυπότακτον καὶ γενναῖον φρόνημα.

155

     357 Adag. 1421.

459-460 Diogen. 4, 88 (Ἔνθ᾿ οὔτε μίμνειν ἄνεμος οὔτε πλεῖν ἐᾷ). Er. scheint den Trimeter (Aeschyl. fr. 250 Radt TrGF vol. 3 = fr. 250 N.) nicht erkannt zu haben.

461 cum Terentiano illo Oben Collect. 164 aus Ter. Phorm. 506.

     358 Adag. 874.

462 Diogen. 4, 95 b. Nur in Cod. Grab. (f° 18r) und seinen Kopien überliefert; cf. Bühler I, p. 226, Anm. 204; p. 308, Anm. 23.

463 Horatiano illi Hor. Epist. II, 1, 31, oben Collect. 317.

     359 Adag. 423.

465 Diogen. 4, 96 (465 Ζεῖ χύτρα, ζῇ φιλία: ζῆ τῆ χύτρα φιλία Cod. Grab, f° 18r).

467 sapiens quidam Sir. 6, 10: "Est autem amicus socius mensae." Nachgewiesen von M. van Poll, ASD II, 1, p. 497, n.l. 537.

     360 Adag. 761.

468 Diogen. 4, 98.

     361 Adag. 837.

470 Diogen. 4, 92 (470 γινώσκω, auch Cod. Grab, f° 18r).

471 Ex ... facere Diogen. loc. cit. ἐπὶ τῶν ἐκ μικροῦ τινα καταλαμβανόντων.

     362 Adag. 1266.

473 Ἢ ... κύβοι Diogen. 5. 4.
     taxili Den Diminutiv kennt Er. wohl aus Cic. Or. 153 und Perotti, Cornucopiae, col. 225, ll. 4-5 (ed. Sassoferrato, vol. II, p. 173): "[tali] qui per diminutionem etiam taxilli dicuntur."

     363 Adag. 984. Polydor Vergil 123.

476 Diogen. 5, 14 (476 Συλοσώντος: συλώοντος Cod. Grab. f° 19 r).
    Sylosontis Cf. app. crit. ad loc. In A: Sylontis, nach Cod. Grab.?

477-479 De veste ... restituit Er. benützte ausser Diogen. 5, 14 das ausführliche Referat Perottis, Cornucopiae, col. 216, ll. 34-39 (ed. Sassoferrato, vol. II, p. 162), das die Hauptquelle Polydors ist.

     364 Adag. 620. Otto 608.

481 Ἵππος ... τρέφει Diogen. 5, 31.

482 qui ... viuunt Nicht bei Diogen. Vgl. jedoch Cod. Paris. Coisl. 177 (Gaisford, p. 145, Nr. 273): Ἵππος ... τρέφει: Ἐπὶ τῶν ἐξ ἀλλότριων τρυφώντων. Dazu: Collect. 199, n.ll. 622.

482-484 Quod ... responderit Nach Diogen. loc. cit.

484 Hor. Epist. I, 17, 19-20 (Aristippus fr. 52 B Mannebach).

487 Acron Nicht Ps.Acro, sondern Porphyrio ad Hor. loc. cit.; vgl. aber Horatius cum quattuor commentariis Ps.Acro ad loc. (f° ccxliiv ed. 1494; f° cclxiiiir ed. 1492; f° ccxliir ed. 1498): "Alat rex. Prouerbium Graecum est" (cf. ASD II, 2, p. 147, n.l. 422).

     365 Adag. 621. Polydor Vergil 253. Adag. 622.

489 Diogen. 5, 36 a (489 Κόρχορος: κόρκορος Cod. Grab, f° 19v).

490-491 Est ... vilissimum Nach Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae zu Plin. Nat. VII, 208, p. 571 Pozzi, mit Berufung auf Plin. Nat. XXI, 89.

491 Graculus inter Musas Adag. 622. Quelle ist wohl Diogen. 6, 50 Μετὰ Μουσῶν κόρυδος, wo auch Κόρχορος [κόρκορος Cod. Grab, f° 23v] ἐν λαχάνοις wiederholt wird. Er. verwechselt anscheinend κόρυδος (Haubenlerche) mit κόραξ oder κορώνη.

492 Vergilianum illud Verg. Ecl. 9, 36. Otto 496. Auch Polydor Vergil 181, nach Perotti, Cornucopiae, col. 605, l. 56 (ed. Sassoferrato, vol. IV, p. 268).

157

     366 Adag. 88. Polydor Vergil 18. Die griechische Fassung stammt von Er. (in Adag. 88 weggelassen).

494-503 Pausanias ... genium Er. folgt Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae zu Plin. Nat. VII, 152, p. 557 Pozzi teils wörtlich.

494 Paus. VI, 6, 7-10.

499 Elianus Ael. Var. hist. VIII, 18.

     367 Adag. 623. Polydor Vergil 36.

505 Gell. XIII, 29, 5.

505-512 legitur ... significat Nach Gellius und Hermolaus Barbarus.

506 Hermolaus Barbarus, Castigationes Plinianae, Glossemata L 21, p. 1407 Pozzi.

511 Varronis satyra Cf. Varro Men. fr. 549-551 Bücheler/ Astbury.

511-512 Nisi ... significat Cf. z.B. Perotti, Cornucopiae, col. 672, ll. 33-34 (ed. Sassoferrato, vol. V, p. 90): "[lens] Ab hoc fit lenticula diminutiuum, quod modo paruam lentem significat, modo vasculum." (Cf. auch Isid. Orig. XX, 7, 4).

     368 Adag. 933. Otto 466.

513 Diogen. 1, 95.

513-517 Inexplebile ... haurire Alle drei Adagia sind schon oben in Collect. 230 behandelt. Nur der Verweis auf Platon ist neu zugesetzt.

516 hodieque vulgo Schon mittelalterlich nach Suringar 91, p. 162.

517 Plat. Rep. II, 363 d. Ficinos Übersetzung (f° 195v A ed. 1491).

     369 Adag. 601.

519 Odi memorem compotorem Das Lemma entnahm Er. der Übersetzung des griechischen Martialverses I, 27, 7 in der Venezianer Ausgabe von 1495 Martialis cum duobus commentis, sc. von Domitius Calderinus und Georgius Merula, f° 10 r.

520 epigrammaticus poeta Martial. I, 27, 7.

521-522 Pythagoricum illud Martial. II, 43, 1. Cf. Collect. 94.

524 Iuv. 11, 27.

524-525 Martial. I, 27.

     370 Nicht in Adag.

530-532 Aenigma ... Homo Nach Domitius Calderinis Kommentar zu Martial. I, 90, 9 (f° 17r der Venezianer Ausgabe von 1495).

     371 Adag. 1480. Otto 1531.

535 Do. Calderinus Im Kommentar zu Martials Einleitungsepistel zu Buch II: "Ea [ferula] infirmissimum est virgultum. Vnde prouerbium apud antiquos erat in eos qui tenui et exiguo praesidio aduersus optime instructum pugnabant" (f° 20r ed. 1495).

536-537 Leonem ... occidere Nicht nachgewiesen. Vielleicht nach Sen. Epist. 82, 24: "subula leonem excipis", cf. Otto 938.

537 idem Sc. Calderinus loc. cit.: "vel gladiatores cum non placebant virgis caesi explodebantur ex theatro" (f° 20r).

159

538 Martial. II, praefatio.

     372 In Adag. Prolegomena v, ASD II, 1, p. 58, ll. 234-235 erwähnt, aber nicht in einem eigenen Adagium behandelt.

542-543 Patres ... obstupuerunt Ir. 31, 29 (542-543 patres comederunt; 543 dentes filiorum obstipuerunt Stuttgart Vg.); Ez. 18, 2 (542-543 patres comederunt; 543 dentes filiorum obstupescunt Stuttgart Vg.).

546-547 Suculam ... peccauit Suringar 167, pp. 306-307 verzeichnet volkssprachliche Belege vom 16. Jahrhundert an.

     373 Adag. 2387.

549 Εἰς ... τοξεύειν Adag. 392. Zenob. 3, 46 (Εἰς οὐρανον τοξεύεις). Zu Zenobius in B cf. unsere Anmerkung zu Collect. 26.

550 Franciscus Philelfus, Epistula XV (paenultima), f° cciiv sq., Paris, 1501 = f° 113v ed. Ven. 1502: "Nam quod graeco veroque prouerbio dicitur: In expuentis recidit barbam quod in coelum expuitur."

552-553 Huiusmodi ... solent Nach Plin. Nat. XIV, 141, cf. ASD II, 2, p. 97, n.l. 617.

     374 Adag. 2495.

556 Apud eundem Philelfus, Epistula XII, 45, f° clviiir, Paris, 1501 = f° 88v ed. Ven. 1502: "posteaquam ipse glaciem fregi, vt aiunt, tui officii fuerit, vt itineri te accingas et mutuis litteris vna simus"; cf. Adag. 2495, ASD II, 5, p. 343, n.l. 353. Er. braucht die Wendung schon in Ep. 20, l. 9 sq. (1489?), muss also eine frühere Ausgabe der Philelfusbriefe benützt haben, die seit 1485 mehrmals erschienen.

     375 Adag. 219. Otto 1038.

560 Cic. Fam. VII, 25, 1.

     376 Adag. 3223. Otto 402.

567 Plaut. Asin. 203 (568 coactio).

568 Gell. XVI, 7, 12: (Laberius) "'cocionem' peruulgate dicit, quem veteres 'arillatorem' dixerunt." Laberius fr. 63 Ribbeck3 CRF, p. 351.

566-569 (app. crit.) Das Sprichwort, das in A als Nr. 376 stand, war wie 375 aus Cic. Fam. VII, 25, 1 entnommen, wo die Handschriften einen unverständlichen Text bieten "vereor ne in catomum catoninos", den Er.' Vorlage mit "in Catonem Cato" nicht verständlicher machte. Deshalb ersetzte er es in B.
     (app. crit.) Horatius in sermonibus Hor. Serm. II, 1, 77-78.

     377 Adag. 406. Otto 1825.

571 Cic. Fam. VII, 25, 2 (571 igitur nec; 572 a stilo).

574 Cic. Verr. 2 IV, 33 (575 neque ab argento digitum discedere).

575 Plautinus Euclio Plaut. Aul. 56-57 (576 hercle tu).

161

     378 Adag. 404. Otto 382. Nachträge zu Otto, p. 54. Polydor Vergil 246. Er. braucht das Adagium schon Ep. 113, ll. 96-98 (a. 1499): "In has angustias protrusus sum, vt mihi, si Scyllam fugero, in Charybdim sit incidendum."

581 Notissimum adagium In der von Er. gebotenen Form können wir das Adagium vor Er. nicht nachweisen. Die meisten Belege beruhen wohl auf der Fassung, die im 12. Jahrhundert Walther von Châtillon, Alexandreis V, 301 geprägt hat: "Incidis in Scyllam cupiens vitare Charybdim", so Perotti, Brief an Francesco Guarnieri, Ald. 1513, col. 1035, ll. 35-36 "vt veteri prouerbio est 'Cecidit in Scyllam cupiens vitare Charybdim'"; anders Apost. 16, 49, von dem Er. in Adag. 404 ausgeht, wo er die mittelalterliche Fassung erst am Schluss ohne Quellenangabe anführt. Cf. Hermolao Ep. 43, Branca, p.58.

583-584 Hor. Serm. II, 2, 54-55.

     379 Adag. 250: Otto 1942, 812. Adag. 251: Otto 812.

591 Verg. Ecl. 3, 91.

596 Qui ... Moeui Verg. Ecl. 3, 90.

     380 Adag. 1477. Otto 1663.

601 Fabium Quint. Inst. I, 2, 19.

     381 Adag. 877. Otto 237.

609 Hier. Epist. 50, 4, 1.

612-614 Iouiniani ... coarguit Hier. Adv. Iov. 1, 1 (Migne PL 23, 211 / 221 A).

     382 Adag. 1666. Otto 310.

617 inuita Minerua   Adag. 42, nicht in Collect.

619 Hier. Adv. Helv. 18, Migne PL 23, 202 (212 A), (Risimus in te prouerbium).

     383 Adag. 880. Otto 333 Anm.***. Polydor Vergil 23.

622 Macr. Sat. II, 2, 7.

163

626-627 Eo ... e Nilo Die Anwendung auf kursorische Lektüre schon bei Politian. Miscell. Epilog, p. 310 ed. Basil.

     384 Adag. 878. Otto 799. Polydor Vergil 190.

629 apud auctores z.B. Servius Comm. in Aen. VIII, 128 (p. 217 Thilo); Paul. Fest., p. 88 Lindsay. Vgl. auch Politian. Epist. I, 19 (Baptista Guarinus an Pico della Mirandola), p. 13 ed. Basil.: "Ego, mi Pice, nunquam in hac pugna tibi herbam porrigam."

630-632 Antiquitus ... significans Nach Plin. Not. XXII, 8.

     385 Adag. 879. Otto 1040. Von Er. schon Ep. in, l. 213 (a. 1499) verwendet: "tum aut ingenue manus dabimus" (vielleicht nach Politian. Epist. IV, 6, p. 52 ed. Basil.: "do manus").

635 Hor. Epod. (nicht Carm.!) 17, 1.

     386 Adag. 881-883. Otto 795.

638 Cic. Mur. 45.

639 In harenam descendere (schon in der ersten Fassung der Antibarbari, ASD I, 1, p. 77, ll. 23-24: "Cur non in eandem nobiscum harenam descenditis?") und Harena cedere scheinen antik nicht belegt zu sein. Cf. Politian. Epist. V, 4, p. 64 ed. Basil. (Bartholomaeus Scala an Polizian): "tremulus miles descendam in puluerem."

     387 Adag. 2562.

644 Politian. Epist. XII, 6, p. 168 ed. Basil. = Epist. XII, 7 ed. Ald. 1498 (644 quod dicitur; 645 superauerant).

     388 Nicht in Adag. Otto 75. Tosi 1423.

646 Quelle ist Politian. Epist. II, 10, p. 24 ed. Basil.: "Aiunt amorem nullo magis emi quam se ipso."

647 Sen. Epist. 9, 6.

648 Naso Ov. Ars II, 107.

     389 Nicht in Adag.

650 illa Sc. Collect. 388.
     haec Vorliegende Redensart Collect. 389, deren Quelle nicht nachgewiesen ist.

653 Vtraque Collect. 388 und 389.

     390 Adag. 614. Otto 1946. Polydor Vergil 210.

656 Sen. Epist. 95, 43. Quelle für Er. war aber der Martialkommentar des Georgius Merula (Venedig, 1495) zu VI, 62, 4: "Hoc in loco commemorandum erat illud prouerbium Senecae de captatoribus ...: vultures cadauer expectant" (f° 66v).

657 Martial. VI, 62, 4.

     391 Adag. 564. Otto 434.

661 Georgius Merula, Comm. in Iuv. 10, 247 (Iuuenalis cum quattuor commentariis, Venedig, 1498): "Extat prouerbium Graecum ..." (f° cliiiiv). Von dort hat Er. die griechische Fassung und die lateinische Übersetzung.

662 satyricus quidam Iuv. 14, 251. Cf. Otto 378. Martial. X, 67, 5.

663 Hor. Carm. IV, 13, 24-25 (665 Lycen).

165

     392 Adag. 504. Otto 580. Polydor Vergil 94.

668 Cic. Fam. VII, 24, 1 (668-669 sic ego non omnibus, mi Galle, seruio).

670-672 Prouerbium ... concedant Er. folgt Merula, der im Comm. in Iuv. 1, 56 sq. Festus, p. 174, 34 sqq. Lindsay ausschreibt (f° xv ed. 1498).

672 Iuv. 1, 56-57.

     393 Adag. 1564. Otto 658.

677 Iuv. 1, 15.
     Hier. Epist. 50, 5, 2 (678 subtraximus: subduximus edd. vett.).

678-680 Quam ... vtitur Er. fand schon in Merulas Kommentar zu Iuv. 1, 15: "fuit velut celebre priscorum prouerbium" (f° iiiiv sq. ed. 1498).

680 Hieronymus ... vtitur So auch Epist. 57, 12, 2.

     394 Nicht in Adag.

682-683 Οὐδεὶς ... cynoedus Quelle für Ausgabe A (cf. app. crit.) war Georgius Merula im Kommentar zu Iuv. 2, 15 (zuerst Venedig, 1478; f° xxvr ed. 1498), der Synesius griechisch und lateinisch wie Er. zitiert. Die Fassung B nahm Er. aus Suid. οὐδείς 821, der ihm inzwischen zugänglich war. Synesius (Epist. 104, Garzya, p. 179) hatte er nicht. Cf. fr. Adesp. 12-14 Kock. Auch bei Politian. Epist. IX, 4, p. 122 ed. Basil. (Pico della Mirandola an Hermolaus Barbarus): "Profecto quod Sinesius de adolescente, de oratione dici commode potest, comatam orationem semper cinaedam."

     395 Adag. 1884. Otto 262.

686 Fabius Quint. Inst. V, 11, 21.

686-687 Ex ... videtur Cf. Crusius (Paroemiographica) Suppl. Paroem. V, pp. 62-63, wo der Apologus ermittelt ist, cf. ASD II, 4, p. 267, n.ll. 35-36.

687 Is ... emaculat Raphael Regius in seinem Quintiliankommentar (Venedig, 1492. 1493). Näheres zu ihm Adag. 1884, ASD II, 4, p. 267, n.l. 53. Die Emendation des Textes gelang Er. erst 1508 in Venedig; cf. Adag. 1884.

     396 Adag. 410: Otto 1318. Adag 411: Otto 899. Adag. 412: Otto 132.

691 Fabium Quint. Inst. V, 11, 30.
     Non tam lac lacti Plaut. Amph. 601; Bacch. 6; Men. 1089; Mil. 240.

691-692 Non tam aqua aquae Plaut. Men. 1089; Mil. 551 sq.

692 Eiusdem farinae   Adag. 2444. Cf. Otto 643.

693 Politian. Epist. XII, 13, p. 174 ed. Basil. = Epist. XII, 14 ed. Ald. 1498 (693 et ed. Ald.: om. ed. Basil.; quod dici vulgo solet).

     397 Adag. 704-708 und 710. 711.

696 Flocci non facio Plaut. Men. 423; Trin. 211.

696-697 Nauci non facio Plaut. Bacch. 1102.

697 Catull. 10, 13 (697-698 nec faceret pili cohortem). Cf. Otto 1420 Anm.*.

698 Cic. Ad Q. fr. II, 16, 5 (698 me amabo).

698-699 Huius non facio Ter. Ad. 163 (699 faciam).

699 Plaut. Mil. 316: "Non ego tuam empsim vitam vitiosa nuce." Otto 1258.

700 Plaut. Poen. 381 und 463. Otto 1799.

701 Pers. 5, 76.
     Idem Pers. 5, 191.

167

     398 Adag. 408 und 409. Otto 915.

704 Graecum Diogen. 4, 19 (704 αἰσχρὸν προσκρούειν so auch Cod. Grab, f° 15v).

705-706 Primus ... solet Anspielung auf Diogen. 6, 93 Ξυγγνώμη πρωτοπείρῳ, cf. Adag. 861 (Venia primum experienti), ASD II, 2, p. 382.

706 Hor. Ars 355-356.

     399 Adag. 342. Otto 1379.

713 Plat. Phaed. 84 a.

713-716 Fertur ... retexere Hom. Od. II, 96 sqq.

     400 Adag. 465. Otto 1817. Cf. Collect. 262.

721 Τὴν ... δειμαίνειν Die griechische Fassung in B scheint Er. selbst gebildet zu haben.

723 Plat. Phaed. 101 c d. Q. Cic. Comment. petit. 9. Er. folgt dem verderbten Text der edd. vett.; heute liest man: "Quam ob rem? Quod Antonius vmbram suam metuit."

     401 Adag. 221. Otto 1041.

728 Apul. Apol. 56.

730 Plaut. Amph. 886. Cf. infra Collect. 458.

     402 Adag. 37-39. Otto 1119. 1120. Cf. Polydor Vergil 66.

732 Gell. XIV, 1, 5. Die falsche Lesart παρα μωρεσερον (für παχυμερέστερον) hat erst Schürer in der Strassburger Ausgabe von 1513 richtiggestellt, nachdem er in seinen vorangehenden Ausgaben 1509, 1510 und 1512 den Pariser Collectanea A und B gefolgt war [edd. 1510 und 1512: παρα μορεσερον] cf. app. crit.

733 id est ... Minerua So las Er. in seiner Gellius-Ausgabe (z.B. Venedig, 1496), ohne zu wissen, dass alle griechischen Zitate seit der ed. princ. (Rom 1469) erst von Theodor Gaza übersetzt waren. Dasselbe gilt für ll. 735-736 id est ... fare.

734 Idem Gell. XII, 5, 6 (nicht II, 5).

736 Hor. Serm. II, 2, 3 (737 abnormis).

739 Pinguiore formula So z.B. Hermolaus Barbarus Castigationes Plinianae zu Plin. Nat. II, 119, p. 51 Pozzi.

     403 Adag. 220. Otto 597.

743 Cic. Verr. 2 IV, 12.

744 Apul. Flor. 16 (744 aut leui; 746 emere velis).

169

747 Plaut Aul. 91. 94-96. 390 sq. Rud. 133-135. 404.

     404 Adag. 1520.

751 Politian. Epist. I, 11, p. 8 ed. Basil. Cf. Adag. 1520.

752 Plaut. Poen. 341-342 (754 reperit).

     405 Adag. 2606. Otto 1385.

758 Apud eundem Politian. Epist. I, 11, p. 8 ed. Basil.: "amicitiae (quod dicitur) personam detrahamus."

760 Sen. Benef. II, 13, 2.

     406 Adag. 586 und 590. Otto 1032. Beide Adagia verwendet Er. schon in Ep. 113, l. 108 sq. (a. 1499).

764 Pers. 4, 23-24.

771 Politian. Praelectio in Persium (Anfang, p. 512 ed. Basil.), den Er. fast wörtlich ausschreibt. Cf. auch Politian. Lamia, p. 8, ll. 5-11 Wesseling.

775 Catull. 22, 21.

777 Hor. Serm. II, 3, 299.

779 Hier. Epist. 102, 2, 1 (779 nostram peram: nostra opera v.l., cf. ASD II, 2, p. 113, n.l. 929).

780-781 euangelicum ... festuca   Adag. 591, nach Mt. 7, 3 und Lc. 6, 41.

781 Hier. Epist. 50, 1, 2 (783 nititur: nitatur v.l.).

     407 Adag. 350. Otto 32.

785 Graecum adagium Quelle des griechischen Adagiums und der Anwendung ist Hermolaus Barbarus, Epist. 81, 42, p. 108 Branca vol. I. Er. las den Brief in Politians Opera (1498), wo er als Epist. IX, 5 steht, das Zitat kurz vor dem Schluss (p. 130 ed. Basil.).

788 simillimum ...et Graecum Cf. Collect. 414 aus Diogenian.

     408 Adag. 348.

791 Lauare laterem Diogen. 7, 50 (791 πλύνεις, auch Cod. Grab, f° 27v, wo in sin. margine steht 'laterem lauas', cf. Bühler I, p. 208, Anm. 110). Cf. Otto 922.
    Arare harenam Otto 789. Nicht in Adag. und in Paroemiographen. Der idoneus autor, bei dem Er. gleich dies und das folgende Adagium fand, war wahrscheinlich Auson. Epist. 14, 4 Peiper = Epist. 13, 4, p. 208 Green: "cultor harenarum vates, cui litus arandum."
    Arare littus Adag. 351. Otto 789 führt Ovidstellen an. Cf. ASD II, 1, p. 449, n.l. 981.

792-793 illud comicum Ter. Phorm. 419. Adag. 370. Otto 42.

171

793 Plaut. Pseud. 260.
     Nugas agere Adag. 391. Plaut. Men. 621-625 et saepius, nicht bei Terenz.

793-794 nugas terere Nicht nachgewiesen.

     409 Adag. 448-450.

796 Os sublinere Otto 1312.

797 Plaut. Epid. 491: "tibi os est sublitum plane et probe."

797-798 Dare verba Nicht bei Otto. Ter. Andr. 211 und später oft.

798 Plaut. Persa 795-796 (801 adita est: additast cod.).

802 apud eundem Plaut. Poen. 460-462 (805 vt adierit). Cf. Otto 1057. Addere manus existiert nicht. Dazu ASD II, 1, p. 525, n.l. 136 und n.ll. 149-150.

     410 Adag. 743. Otto 1456.

808 Ζῶμεν ... δυνάμεθα Diogen. 4, 100 (Leutsch sec. Zenobium 4, 16: οὐχ ὡς θέλομεν).

809 Terentiana Misis Ter. Andr. 805: "Vt quimus, aiunt, quando vt volumus, non licet." Er. zitiert den Vers aus dem Gedächtnis (in Adag. 743 ist das Zitat verbessert). Die Sprecherin heisst Mysis.

     411 Ter. Eun. 987 (812 an in astu venit? aliud ex alio malum!). Cf. Adag. 2897 und Otto 1019.

     412 Adag. 14. Otto 344.

816 Ἀκέφαλος μῦθος Diogen. 2, 9. Der Cod. Grab, (f° 7r), Er.' Quelle, gibt als Erklärung: Ἐπὶ τῶν ἀσελγῆ [anstatt ἀτελῆ] λεγόντων. Πλάτων· Ἀκέφαλον καταλελείποιμι. μῦθον. Daher Er.' Fehldeutung, die auch in Adag. 1606 übernommen und erst a. 1520 getilgt wurde (cf. ASD II, 4, p. 91, app. crit. n.l. 105). Collect. 412-425 (ausser 415 und 421) sind aus Diogenian genommen.

817 Plat. Leg. VI, 752 a.

     413 Adag. 432. Otto 152.

819-820 Diogen. 2, 62 (ohne Erläuterung: φάνερον).

     414 Adag. 350. Otto 32. Spyridonidou, p. 147.

824 Αἰθίοπα σμήχεις Diogen. 1, 45, cf. Collect. 407.

     415 Nicht in Adag. und bei Otto.

827 Κόνιν σιτίζεις Diogen. 2, 8 bietet Cod. Grab, (f° 7r) κόνην (anstatt ἀκόνην, cf. Adag. 371), was Er. κόνιν liest und später nicht mehr findet.

     416 Adag. 128. Cf. Otto 1939.

829-830 Diogen. 2, 17 (830 Ἀλωπεκίζειν: ἀλλωπεκίζειν Cod. Grab. f° 7ν).

831 qui ... dolosos Diogen. loc. cit. ἐπὶ τῶν ἐξα πατᾶν βουλομένων τοὺς ὁμοίους.

831-832 Quod... dicitur Cf. Suringar 243, p. 460.