1 ASD II, 4, 5, 6.

2 Die Ausgaben von 1508 bis 1523 (und die Edition von 1536) tragen den Titel Adagiorum
Chiliades
, die von 1526 bis 1533 Adagiorum Opus. Mit Adagia bezeichne ich alle Editionen von
1508 bis 1536; die Adagiorum Collectanea werden Collectanea genannt.

3 BB E 54 (1500 Joh. Philippi); BB E 56-81. 83-88 (die erweiterte Edition von 1506).

4 Ep. 126, ll. 61-143. Eine Reihe von Werken der klassischen lateinischen und humanistischen
Autoren stand ihm zur Verfügung. Zu Erasmus' sehr wenigen griechischen Quellen: F.
Heinimann, Zu den Anfängen der humanistischen Paroemiologie, in Catalepton. Festschrift für Bernhard
Wyss
, Basel, 1985, pp. 158-182 und Proleg. n.ll. 206-207.

5 Zu der präzisen Zahl der Sprichwörter: Heinimann, ASD II, 4, p. 7.

6 Dazu: D. Geanakoplos, Erasmus and the Aldine Academy of Venice, in Greek, Roman, and
Byzantine Studies
3 (1960), pp. 107-134. Idem, Greek Scholars in Venice, Cambridge, Mass., 1962,
pp. 256-278. Vergleiche die Anmerkungen zu Ep. 269, ll. 163 bis 166.

7 Zu der Zeitangabe: Ep. 269, .ll. 160-161.

8 Ich folge (wie in ASD II, 4, 5,6) in der Numerierung der Collectanea der Ausgabe von 1506,
deren Text (mit kritischem Apparat und Quellennachweis) die Herausgeber der Adagia Sir
Roger Mynors verdanken. Cf. ASD II, 4, p. 6, n. 9.

9 Dieser Brief an William Blount findet sich in allen Editionen (d.h. A-I). Die Auflagen von
1528, 1533 und 1536 enthalten auch einen Widmungsbrief (Ep. 2023) an Charles Blount, den
Sohn Williams. Nach Williams Tod (1534) ist Charles der einzige Adressat des Widmungs-
schreibens. Siehe Anmerkungen zu Ep. 2023 und 3092.

10 Dazu: die einleitende Anmerkung zu Ep. 269 und Heinimann-Kienzle, ASD II, 4, p. 7,
n. 15.

11 Siehe die einleitende Anmerkung zu Adag. 201. Siehe auch Adag. 2201 (Sileni Alcibiadis),
ASD II, 5, p. 159 sqq. und Adag. 2601 (Scarabaeus aquilam quaerit), ASD II, 6, p. 396 sqq.
mit dem betreffenden Kommentar.

12 Cf. Ep. 2022, n.l. 325 und Heinimann-Kienzle, ASD II, 4, p. 8, n. 20.

13 Cf. Heinimann-Kienzle, ASD II, 4, p. 8, n. 21. Es betrifft einen Druck aus dem Jahre 1522,
der nicht in BB erwähnt ist.

14 ΒΒ Ε 259 und 212.

15 Die Gesamtausgabe der Werke Erasmus' erschien bei Froben in Basel. Im Apparat wird die
Abkürzung BAS verwendet für diese Edition.

16 R. Kassel, Gnomon 55 (1983), pp. 1-8, cf. p. 2.

17 Die Adagia finden sich in dem zweiten Band dieser Edition des Gesamtwerkes, die in
Leiden von Jean Leclerc besorgt worden war. Diese Ausgabe wird mit der Abkürzung LB
(= Lugduni Batauorum) bezeichnet. Sie war bisher die Standardedition. In margine der
vorliegenden Ausgabe wird auf die Numerierung dieser Ausgabe verwiesen.

18 Leider hab ich die betreffenden Bände nicht einsehen können: nicht immer habe ich die
Handschrift von Erasmus anhand der Kopien entziffern können (cf. z.B. Adag. 68, app. crit.
n.l. 820).

19 Siehe zu diesem Exemplar den Sotheby-Katalog zu der Auktion vom 20. November 1990,
pp. 207-217.

20 Zu Nicolaus Cannius / Nicolaas Kan: Contemporaries s.v. Kan.

21 Dazu: Luigi Michelini Tocci, In officina Erasmi, Roma, 1989. Tocci legt nicht immer grosse
Akribie an den Tag. Siehe besonders die 'Appendice II', 2 (pp. 99-105): Tocci hat offenbar
den Text und den Apparat der Ausgaben ASD II, 5 und 6 missverstanden.

22 Dazu: S. Seidel-Menchi in ASD II, 5, p. 17 sq.

23 Ich behalte, wie in ASD II, 4, 5,6, diesen Namen bei.

24 Heinimann-Kienzle, ASD II, 4, p. 12; ASD 4, 5, 6 passim: z.B. ASD II, 4, p. 155,
n.l. 119; ASD II, 6, p. 473 zu Adag. 2683 u.a. W. Bühler, Zenobii Athoi Prouerbia I, Gottingae,
1987, bes. pp. 303-313; vol IV, Gottingae, 1982.

25 Dazu: Proleg, n.ll. 206-207.

26 Dazu: Proleg, n.ll. 194-195.

27 Zu diesem Manuskript: Bühler I, pp. 59-69; Proleg, n.ll. 191-192. Zu der Herausgabe dieser
Sammlungen von Leutsch-Schneidewin (die erste Sammlung) und H. Jungblut (die übrigen
vier): Heinimann-Kienzle, ASD II, 6, p. 473. Ich zitiere nach Paroem. Gr. I, pp. 321-342 und
Suppl. Paroem. VI (Jungblut).

28 Dazu: Heinimann-Kienzle, ASD II, 4, p. 123, n.l. 805 und unsere Bemerkung zu Adag.
422, 1. 484.

29 Vol. I, edd. E.L. Leutsch et F.G. Schneidewin, Göttingen, 1839; vol. II, ed. E.L. Leutsch,
Göttingen, 1851; Supplementum, Hildesheim, 1961. Siehe zu dieser Edition, Bühler I, pp. 121-
124.

30 F. Husner, Die Bibliothek des Erasmus, in: Gedenkschrift zum 400. Todestage des Erasmus von
Rotterdam
, Basel, 1936, pp. 228-259. Die Versandliste steht pp. 238-244. Nach Husner wurde
die Versandliste Ende 1536 geschrieben, nach B.R. Jenny (im Katalog Erasmus von Kotterdam.
Ausstellung zum 450. Todestag veranstaltet vom Historischen Museum Basel
, Basel, 1986, p. 120)
schon früher (August 1535).

31 Zu Erasmus' Handexemplar des Athenaeus-Textes: J.-Cl. Margolin, Erasme et Athénée. Le
chantier d'un humaniste pressé.
In: From Wolfram and Petrach to Goethe and Grass. Studies in
Literature in Honour of Leonard Forster
, ed. by D.H. Green, L.P. Johnson, Dieter Wuttke,
Baden-Baden, 1982, pp. 213-256. Abgesehen von Erasmus' eigenem Athenaeus-Text sind u.a.
seine Handexemplare des Dioscorides, Lukian, Plutarch (Opuscula und Quae vocantur Parallela)
und Galen erhalten geblieben. Dazu: M.H.H. Engels, Erasmus' handexemplaren: vijf Griekse
Aldijnen in de Franeker collectie van de Provinciale bibliotheek van Friesland te Leeuwarden.
Leeuwar-
den, 1989 (erschienen im Selbstverlag).

32 Ich behalte die Numerierung Allens bei.

33 Erasmus nannte seine Einleitung nicht 'Prolegomena'. Dieser Titel entstammt der Clericus-
Edition und wird von mir beibehalten.

34 Ich habe sie der Übersichtlichkeit halber numeriert (i-xiv).

35 Dazu: J. Chomarat, Grammaire et rhétorique chez Erasme, Paris, 1981, pp. 771-777. Prolego-
mena
n.l. 4.

36 Chomarat, p. 762. Mynors CWE 31, pp. 31-50. Siehe den Kommentar zu Adag. 2, n.ll. 768-
769; n.ll. 769-770.

37 Zum Vergleich: die zweite Halbchiliade 18; die zweite Chiliade 19; die dritte 5 und die
vierte 4. Ich entleihe diese Zahlen dem schon genannten Werk Chomarats, p. 768. N.B.
Chomarat, p. 768, n. 254 nennt unrichtig Adag. 399 statt 339.

38 Nach der Konkordanz von Sir Roger Mynors (cf. n. 8).

39 Dazu: Heinimann-Kienzle, ASD II, 4, p. 14. Auch die vierte Halbchiliade (Adagia 1501-
2000) hat Erasmus, wie unsere Halbchiliade, schon vor dem Jahre 1508 angelegt.

40 Cf. Ep. 211, n.l. 48.

41 Chomarat, pp. 762-764; Heinimann-Kienzle, ASD II, 4, pp. 14-16; ASD II, 5, pp. 14-15.

42 Cf. Prolegomena, l. 590.

43 Chomarat, p. 763. Siehe auch Heinimann-Kienzle, ASD II, 4, p. 16.

44 Chomarat, p. 764. Chomarat erklärt die Störungen der alphabetischen Folge: γαλῆ wurde in
Adag. 172 (und Adag. 170) als 'felis' übersetzt, aber in Adag. 173 als 'mustela'. In der Ex-Reihe
ersetzt 'Deuotionis' das Wort 'Execrationis'.

45 Heinimann-Kienzle, ASD II, 4, p. 15.